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Landesschulbehörden-Dezernent Heiko Roffmann (l.) begrüßte den neuen BBS-I-Leiter Heiko Lüdemann mit einem Blumenstrauß. Foto: be
Landesschulbehörden-Dezernent Heiko Roffmann (l.) begrüßte den neuen BBS-I-Leiter Heiko Lüdemann mit einem Blumenstrauß. Foto: be

BBS I: Neuer setzt auf das Team

pet Lüneburg. Gute Laune brachte er auf jeden Fall schon einmal mit, der neue Leiter der Lüneburger Berufsbildenden Schulen I auf dem Schwalbenberg. Heiko Lüdemann stellte sich in der ersten Dienstbesprechung vor dem neuen Schuljahr seinem neuen Kollegium vor und hatte die Lacher auf seiner Seite, als er sagte: „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe. Und ich hoffe, dass die Freude auch auf sie überspringen wird.“

Heiko Lüdemann ist an der BBS I der Nachfolger von Christoph Wendeburg, der sich Ende des vergangenen Schuljahrs in den Ruhestand verabschiedet hatte. Der frischgebackene Oberstudiendirektor Lüdemann, 48 Jahre alt, wurde in Scheeßel geboren, ging in der Gemeinde in der Nordheide zur Schule, baute dort auch sein Abitur. Nach einer Ausbildung zum Sparkassenkaufmann folgten das Studium der Wirtschaftspädagogik, das Referendariat in Delmenhorst, Lehrerstellen in Soltau und Walsrode. Zuletzt, seit Ende 2010, war Heiko Lüdemann stellvertretender Leiter der Berufsbildenden Schulen in Soltau.

Heiko Lüdemann ist verheiratet, lebt mit seiner Familie in der Nähe von Soltau. In seiner Freizeit unternimmt er Reisen mit dem Motorrad, er ist ehrenamtlich für den Erhalt das Strandbads Dorfmark tätig — und er verriet: „Ich habe im Frühjahr mit dem Posaunespielen begonnen.“ Lüdemann: „Ich hoffe, dass ich auch in meiner neuen Position noch Freizeit haben werde…“

Der 48-Jährige übernimmt mit der BBS I eine der größten Schulen in der Region — mit 2350 Schülerinnen und Schülern im Voll- und Teilzeitbereich und knapp 110 Lehrkräften. Unter den Schülern sind unter anderem angehende Büro-, Tourismus- und Industriekaufleute, Steuerfachangestellte und Sozialversicherungsfachangestellte, die den schulischen Teil ihrer Ausbildung auf dem Schwalbenberg absolvieren, aber auch Vollzeitschüler, etwa am Beruflichen Gymnasium Wirtschaft oder an der Fachoberschule Wirtschaft/Verwaltung. Zum neuen Schuljahr werden 1100 „Neue“ erwartet.

Er komme ohne ein vorgefertigtes Programm an die Berufsbildenden Schulen I, erklärte Heiko Lüdemann. Man könne sagen. „Ich habe keinen Plan.“ Er sei sicher, die anstehenden Themen würden sich von selbst ergeben, ein Programm wolle er gemeinsam mit dem Kollegium erarbeiten. Er wolle die gute Arbeit seines Vorgängers Christoph Wendeburg fortsetzen. „Teamarbeit ist mir sehr wichtig“, betonte der neue Schulleiter.

Sein neues Kollegium kennenzulernen, sei eines seiner Hauptanliegen in den nächsten Monaten. Auch in Klassen will sich Heiko Lüdemann vorstellen. Eine Klasse an der Berufsfachschule Wirtschaft für Hauptschulabsolventen wird den neuen Mann an der Spitze öfter sehen — dort wird er seine Unterrichtsverpflichtung von zwei Stunden pro Woche ableisten.