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Viel Spaß hatten Mathea und die anderen Schüler der Klasse 1a bei der ersten Unterrichtsstunde. Die tollen, bunten Schultüten wurden erst daheim ausgepackt. Foto: t&w
Viel Spaß hatten Mathea und die anderen Schüler der Klasse 1a bei der ersten Unterrichtsstunde. Die tollen, bunten Schultüten wurden erst daheim ausgepackt. Foto: t&w

Applaus für die Abc-Schützen

as Lüneburg. Sie saßen in der ersten Reihe in der Turnhalle der Hermann-Löns-Schule, denn am Sonnabend waren sie sozusagen die Stars, die einen neuen Schritt auf ihrem Lebensweg machen. 45 Abc-Schützen begrüßte die Grundschule an der Straße Vor dem Neuen Tore zur Einschulung. In Stadt und Landkreis Lüneburg war dies für insgesamt 1700 Kinder ein großer Tag.

Nach einem Gottesdienst in St. Michaelis hieß Katharina Esther Gottschling, Schulleiterin der Hermann-Löns-Schule, die Abc-Schützen und deren Familien willkommen. Schulkinder seien wie Sonnenblumen und Lehrer und Eltern möchten helfen, dass aus einem Sonnenblumenkern große Blumen werden, versinnbildlichte sie. Dabei gehe es natürlich darum, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen, aber auch das Spielen und die Freude am Tun sollen nicht zu kurz kommen, versprach sie den Kindern. Dass es sehr fröhlich in ihrer Schule zugeht, machten Schüler der Klasse 4a mit einem Begrüßungslied deutlich. Und dass keiner Angst haben muss vor dem, was der Schulalltag für jeden parat hat, war der Inhalt eines Theaterstückes, das Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen auf die Bühne brachten. Gespannt verfolgten die Abc-Schützen die Geschichte um die kleine Alina, die Angst vor der Schule hat, weil es dort ein Schulmonster gibt. Doch einen Tag vor ihrer Einschulung nimmt ihre große Schwester sie mit in die Schule und Alina darf durch die Schlüssellöcher der einzelnen Klassen gucken. Und sie erfährt: Das Abc zu lernen, Mathe und Biologie-Unterricht machen jede Menge Spaß wie auch Sport und Spiel auf dem Schulhof. Dicken Applaus gab es für Alisa, Mila, Jasmin und die anderen Akteure auf der Bühne. Die hatten das Stück schon beim Schulfest aufgeführt, doch dieses Mal legten sie sich doppelt ins Zeug, „denn Einschulung ist etwas Besonderes“, verrieten die Drittklässler.

Kräftigen Applaus spendeten die Mamas, Papas, Großeltern und anderen Gäste auch jedem Abc-Schützen, als deren Namen einzeln aufgerufen wurden und jeder Schüler der Klassen 1a und 1b eine gebastelte Sonnenblume erhielt. Den Schulranzen geschultert, machten sich dann Leevke, Emili, Mathea, Jesse, Simon und die anderen 23 Kinder der Klasse 1a mit ihrer Lehrerin Tamara Keller zu ihrem Klassenraum auf. Und auch die Klasse 1b zog mit ihrer Lehrerin Birgit Schulz ins Schulleben aus. So ganz neu war den Mädchen und Jungen ihre Schule nicht, denn bei einer Vorschulralley hatten sie alle Räume kennengelernt. Ganz schön spannend fanden die Schüler die erste Stunde. Denn die 1a machte Bekanntschaft mit einem Plüsch-Pinguin, der ist künftig das Maskottchen ihrer Klasse, während die 1b sich Hasen-Klasse nennt. Dass man sich meldet, um eine Frage zu beantworten, hatten die Schul-Neulinge schon perfekt drauf, wie auch die Zahlen von 1 bis 10. Selbst die Herausforderung, abwarten zu können, meisterten sie grandios. Denn die bunten Schultüten fanden sie erst auf den Tischen im Klassenraum vor. Und anstatt sie gleich zu öffnen, konzentrierten sie sich erstmal auf den Unterricht. Am Ende gabs die erste Hausaufgabe: Auf Papier gedruckte Schultüten darf jeder ausmalen, wies ihm gefällt. Ihre Kunstwerke wurden bereits im Unterricht präsentiert.