Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Foto: Feuerwehr
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Hanstedt: Feuerwehr verhindert Umweltschaden größeren Ausmaßes

lz Hanstedt. Noch ungeklärt ist die Ursache, die am Sonntagabend den Einsatz der Feuerwehr Hanstedt erforderte. Nachdem ein Anwohner im Bereich des Regenrückhaltebeckens einen starken Ölgeruch wahrgenommen hatte, verständigte er die Feuerwehr. Diese konnte eine nicht unerhebliche Verschmutzung durch Öl unter Zuhilfenahme eines Bootes und durch das Ausbringen einer Ölsperre zunächst auf ein kleinere Fläche beschränken und somit die Ausbreitung der drohenden Umweltgefahr eindämmen.

Im weiteren Verlauf wurde nach Absprache mit dem Bereitschafsdienst der Samtgemeinde Hanstedt entschieden, ein Fachunternehmen mit dem Absaugen des Öls zu beauftragen. Die Technische Ermittlungsgruppe „Umwelt“ der Polizeidirektion Lüneburg wurde benachrichtigt, die entsprechende Messungen im Regenrückhaltebecken und in der angrenzenden Aue vornahm. Die Aue wurde nicht verschmutzt.

Insgesamt war die Feuerwehr über den Zeitraum von über fünf Stunden mit 20 Einsatzkräften damit beschäftigt, die Verschmutzung aufzunehmen. Laut Aussage der Polizei kann nicht ausgeschlossen werden, dass etwa Altöl bewusst im Regenrückhaltebecken entsorgt wurde, was eine Straftat darstellen würde. Die Ermittlungen wurden seitens der Polizei aufgenommen; die Höhe der im Rahmen der Abwendung der Umweltgefahr entstandenen Kosten ist unbekannt.