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So stabil ist der neue Grill am Scharnebecker Inselsee, dass er seine vier Erbauer Heinrich Eschbaumer, Gerhard Budde, Harry Lang und Peter Land ohne Probleme trägt. Foto: nh
So stabil ist der neue Grill am Scharnebecker Inselsee, dass er seine vier Erbauer Heinrich Eschbaumer, Gerhard Budde, Harry Lang und Peter Land ohne Probleme trägt. Foto: nh

Riesengrill am Inselsee

lz/emi Lüneburg. Fast 20 Meter lang ist der Auflieger des größten Grills der Welt in einem umgebauten, amerikanischen Supertruck. Der neue Riesengrill am Scharnebecker Inselsee bringt es immerhin auf einen Durchmesser von 1,50 Metern und dürfte damit zu den größten im Landkreis Lüneburg gehören. Gebaut wurde er von Heinrich Eschbaumer, Gerhard Budde, Harry Lang und Peter Land vom Förderkreis Inselsee für das zweite Kartoffelfeuer rund ums Wasser. Termin ist am Sonntag, 27. September, Beginn um 16 Uhr. Im Juli war die Veranstaltung noch wegen des schlechten Wetters ins Wasser gefallen.

Nach dem gut besuchten ersten Kartoffelfeuer vor rund zwölf Monaten wollten die Erbauer gerüstet sein für die vielen Teilnehmer, die in diesem Jahr erwartet werden. Alle Folienkartoffeln sollen gleichzeitig auf dem Grill Platz finden. „Die große Feuerstelle am DLRG-Haus gab es schon“, sagt Geländewart Budde. „Da dachte ich, machen wir doch einen Grill draus.“ Das Material hatte Walter Denecke aus Lüneburg gespendet, in seiner Werkstatt die Eisenteile vorbereitet. Vor Ort bogen, schnitten und schweißten die Männer den Grill in tagelanger Arbeit zusammen.

Zum Kartoffelfeuer sind alle Gäste herzlich eingeladen. Es ist kostenlos. Geschirr und Besteck sollte jeder selbst mitbringen — ebenso das Fleisch, das er essen möchte. Wenn Gäste Kräuterquark oder Gemüsesalate spendieren möchten, freuen sich die Organisatoren, denn beides werde schnell knapp.
Für die Kinder stehen ab 15 Uhr Schaufeln, Eimer und Gießkannen für den Sandkunstwettbewerb bereit und natürlich viele hübsche Preise. Außerdem startet um 16.30 Uhr das erste Fischrennen auf dem See: 200 bunte Plastikfische mit Startnummern können gegen einen kleinen Obolus geliehen werden. Sie werden vom Boot aus in der Mitte der Badebucht ausgesetzt und müssen von dort aus zum Ufer schwimmen. Die ersten drei bekommen als Lohn eine Bootsfahrt um die Insel — aber auch die anderen Renner werden belohnt.

Zum Abschluss wird das Seeufer mit Fackeln beleuchtet. Auch bei ungemütlichem Wetter kann gefeiert werden, denn in den neuen Containern und unter den großen Schirmen der Kioskwirte gibt es eine Menge trockener Plätze.