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Feuer im Dannenberger Schützenhaus: Es war Brandstiftung – Polizei ermittelt Täter

lz Dannenberg. Die Polizei hat die Umstände des verheerenden Feuers im Dannenberger Schützenhaus in den frühen Morgenstunden des 27. September jetzt klären können. Nach abschließenden Auswertung des Brandortes und der Spuren auch durch einen Sachverständigen war Brandstiftung ursächlich für den Brand, der einen Sachschaden von gut 300.000 Euro verursachte.

Bereits am Tag des Feuers geriet ein 17-jähriger Jugendlicher aus Dannenberg in das Visier der Ermittler. Nach intensiven Ermittlungen und Auswertungen konnte die Kriminalisten des Kriminalermittlungsdienstes Lüchow in Zusammenarbeit mit den Dannenberger Beamten den jungen Mann am Dienstag, 29. September, vorläufig festnehmen. Der Jugendliche, der in der jüngsten Vergangenheit auch wegen verschiedener Eigentumsdelikte in Erscheinung getreten war, räumte in seiner Vernehmung die Brandstiftung im/am Dannenberger Schützenhaus ein. Darüber hinaus gestand der junge Mann die Inbrandsetzung einer Strohrundballenmiete in der gleichen Nacht in Splietau, sowie eine versuchte Brandstiftung in einem Wohnhaus sowie an einem Schuppen am 25. August. Parallel ermitteln die Beamten wegen verschiedener Einbrüche u.a. in das Gebäude des Reit- und Fahrvereins Dannenberg gegen den Jugendlichen. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg stellte noch am 29. September Antrag auf Haftbefehl gegen den 17-Jährigen. Er wird am Mittwoch dem Haftrichter beim Amtsgericht Dannenberg vorgeführt.

„Wir freuen uns über den schnellen Ermittlungserfolg“, so der Leiter des Kriminalermittlungsdienstes Lüchow, Kriminalhauptkommissar Helmut Montag, „der auch das Ergebnis der intensiven und guten Zusammenarbeit zwischen den Beamten in Dannenberg und den Ermittlern aus Lüchow ist.“

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