Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Wegen Gefahrensituation: Tempo 70 auf einem Abschnitt der Ostumgehung

sp Lüneburg. Die Hansestadt Lüneburg zieht in Absprache mit der Polizei und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) aus Sicherheitsgründen die Notbremse auf der Ostumgehung: Nachdem vermehrt zu beobachten war, dass Fußgänger – mutmaßlich Flüchtlinge, die ihren Weg aus der Notunterkunft in der Theodor-Körner-Kaserne in die Stadt abkürzen wollten – auf der Schnellstraße unterwegs waren, sieht die Hansestadt Menschenleben gefährdet und verfügt für den Abschnitt zwischen Stadtkoppel und Ebensberg ab sofort Tempo 70 als Höchstgeschwindigkeit. Die Straßenmeisterei des Landes ist aufgefordert entsprechende Schilder aufzustellen. Ebenso sollen rote Warnschilder die Autofahrer auf unerwartete Fußgänger aufmerksam machen. Joachim Bodendieck, Leiter des Bereichs Ordnung der Hansestadt Lüneburg, begründet: „Wir können nicht riskieren, dass dort jemand zu Schaden kommt. Das gilt für die Fußgänger wie die Autofahrer gleichermaßen.“

Parallel hat, so weiß die Hansestadt aus Gesprächen, die DLRG zugesagt, die Bewohner der Notunterkunft auch noch einmal ausdrücklich auf die Gefahren auf der Ostumgehung hinzuweisen. Die DLRG betreut für das Land die Unterkunft im so genannten Olympischen Dorf der Theodor-Körner-Kaserne.

Unterdessen lädt die Verwaltung am kommenden Freitag (9. Oktober 2015) die Mitglieder des Verwaltungsausschusses sowie die Wahlkreisabgeordneten der Hansestadt in Bundestag und Landtag, Ortsbürgermeister und Ortsvorsteher ein, um sie, aufbauend auf der vergangenen Ratssitzung, über die aktuelle Flüchtlingssituation auf dem Laufenden zu halten.