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Zusätzlich zu Kartrennen sollen auf dem Areal des ADAC in Embsen auch Slalomrennen stattfinden. Das sorgt jetzt für Streit zwischen Bürgerinitiative und Bürgermeisterin. A./t&w
Zusätzlich zu Kartrennen sollen auf dem Areal des ADAC in Embsen auch Slalomrennen stattfinden. Das sorgt jetzt für Streit zwischen Bürgerinitiative und Bürgermeisterin. A./t&w

Kartbahn-Ärger auf ADAC-Gelände

kre Embsen. Laute Worte sind Anne-Carin Büttner zuwider: Da muss schon einiges passieren, bevor die Embsener Rathauschefin die Fassung verliert. Kooperation statt Konfrontation lautet schließlich ihr politischer Stil. Doch jetzt ist die Sozialdemokratin mächtig angefressen. Grund ist ein als „Bürgerinformation“ tituliertes Info-Blatt der Bürgeriniative (BI) „Blauer Himmel über Ilmenau“, das in der vergangenen Woche in Embsen und möglicherweise auch in einigen anderen Nachbargemeinden verteilt worden war. Unter der Überschrift „Hansaring in Embsen geplant!“ darunter das Foto eines Formel-1-Boliden machen die BI-Verantwortlichen mächtig Stimmung gegen das ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Embsen und gegen den Automobilclub Ilmenau (ACI), der auf der Kartbahn Slalom-Wettbewerbe durchführen möchte.
,,Der ADAC plant auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums eine Rennstrecke“, heißt es in dem mehrseitigen Papier und der Embsener Gemeinderat tue nichts dagegen, so die Quintessenz der BI-Vorwürfe.

Vorwürfe und Anschuldigungen, die Anne-Carin Büttner wütend machen weil sie so „schlicht und einfach nicht der Wahrheit entsprechen“, stellt die Bürgermeisterin klar. „Wir hatten mit der Bürgerinitiative in der Vergangenheit einige kontroverse Diskussionen geführt, aber das, was die BI jetzt veranstaltet, ist das Gegenteil von konstruktiv“, macht Büttner auf LZ-Anfrage ihrem Unmut Luft.

Mehr noch. Bislang sei die Bürgerinitiative über den Sachstand der Beratungen mit dem ADAC stets informiert worden. Jetzt sagt die Bürgermeisterin: „Die Lehren, die wir daraus ziehen ist, dass die BI künftig keine Informationen von uns mehr bekommt.“

Der Streit zwischen Ratsvorsitzender und der BI „Blauer Himmel über Ilmenau“ ist am Entwurf über die entsprechende Änderung des Bebauungsplans entbrannt. Eigentlich nur ein formal-bürokratischer Akt. Denn der ADAC will das Gelände des Fahrsicherheitszentrums nicht etwa baulich erweitern, sondern eine zusätzliche ,,Zweckbestimmung“ im B-Plan aufnehmen lassen. Nämlich, dass künftig auch Slalom-Fahrten auf dem Gelände erlaubt sind. Diese Bestimmung fehlt bisher im Bebauungsplan und diesem Wunsch muss der Gemeinderat zustimmen (LZ berichtete).

Seit Anfang des Jahres nun beschäftigen sich die Ratsmitglieder mit diesem Ansinnen der Motorsportler, informierten sich unter anderem auch live und hautnah direkt vor Ort: Auf dem Kartgelände ließen sich interessierte Ratsmitglieder die Autos vorführen.

Zu diesem Termin waren auch die Motorsport-Kritiker eingeladen gewesen und die, so scheint es hat die PS-Demonstration wenig überzeugt. Nicht nur, dass sie nach eigenem Bekunden knapp 400 Unterschriften gegen das ADAC-Vorhaben gesammelt haben. Dem Embsener Rat halten sie vor, einen Entwurf zur B-Planänderung öffentlich zu präsentieren, „in dem es wieder keine rechtlich verbindlichen Einschränkungen gibt“. Fazit der BI „Blauer Himmel über Ilmenau“: „Hier soll eine unbeschränkte Pkw-Rennstrecke genehmigt werden!“

Doch inzwischen haben sich die ADAC-Kritiker offenbar nicht nur auf die Motorsportler, sondern auch auf die Embsener Bürgermeisterin eingeschossen: In ihrem Schreiben zitieren sie aus einem Telefongespräch mit Anne-Carin Büttner die Bürgermeisterin mit den Worten, dass sie sich nicht erklären könne, wie der B-Planentwurf in die Auslegung gekommen sei, da es sich bei diesem Plan nicht um den richtigen handle.

„Das ist Quatsch“, weist die Sozialdemokratin diese Vorwürfe zurück: „Es handelt sich nur um einen Entwurf, der durch die Auslegung noch keine Rechtskraft erlangt.“ Dazu muss er vom Rat erst beraten und dann auch beschlossen werden.

Doch während die Bürgerinitiative die Gefahr vor einem lärmenden Rennkurs schürt, scheinen die Embsener Bürger das Szenario deutlich entspannter zu sehen: Gerade einmal drei Reaktionen gingen bis gestern nachmittag bei der Gemeinde ein trotz nachdrücklicher Aufforderung der BI, ihren Unmut bei der Verwaltung kundzutun: Zwei sprachen sich gegen die Slalom-Veranstaltungen aus, einer dafür.

Manch einer in Embsen mutmaßt sowieso, dass das Informationsschreiben weniger dazu dienen sollte, Stimmung gegen die ADAC-Pläne zu machen, als vielmehr, neue Mitglieder für die Bürgerinitiative ,,Blauer Himmel über Ilmenau“ zu generieren: Denn dem Schreiben beigefügt war gleich auch ein Aufnahmeantrag.

52 Kommentare

  1. Es ist unverständlich wozu sich der Gemeinderat überhaupt so lange mit diesem Thema beschäftigt, wenn er wie im Artikel ausgeführt der zusätzlichen Zweckbestimmung zustimmen muss. Dient der Gemeinderat nur noch als Büttel des ADAC?
    Schon bei der zitierten „Vorführung für interessierte Ratsmitglieder“ konnte man erkennen, in welche Richtung die Reise geht.
    Die Frage wer oder was dabei vorgeführt wurde, stellt sich mir bis heute.
    Die Angst der Anwohner vor noch mehr Lärm ist berechtigt. Mit der Salamitaktik wird hier nach und nach der Lärm ausgebaut.
    Seit dem die Änderung angeschoben wurde, verhält sich der ADAC bis auf Ausnahmen einigermaßen ruhig.
    Gerade so ruhig, wie es nötig scheint um Genehmigungen für die geplanten Slalomrennen durchzubekommen.
    Zu den beantragten Rennen werden mit Sicherheit auch die entsprechenden Trainingstage bis in die Abendstunden hinzukommen.
    Die Vergangenheit hat den Anwohnern deutlich gezeigt welche Lärmbelästigungen vom ADAC-Gelände ausgehen.
    Drifttraining, Hubschrauberrundflüge, Kartrennen, Werbeverantaltung von GEOX mit Sebastian Vettel und Sebastian Buemi – und vielleicht schließt sich hier der Kreis zum Formel 1 Boliden. Beweise dazu findet man reichlich auf You-Tube.
    Jeder der zahlt ist hier gerne gesehen. Da darf es auch gerne schon mal lauter werden, wenn der Nennwert stimmt.
    Unter dem Deckmäntelchen der Fahrsicherheit verdient der ADAC hier sein Geld – und will jetzt noch mehr!
    Vom An- und vor allem vom Abreiseverkehr, bei dem die gerade erlernte aggressive Fahrweise (PKW-Intensiv-Training) in die Praxis umgesetzt wird, mal ganz abgesehen. Was das Ganze dann aber mit Fahrsicherheit zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.

  2. Das ADAC Fahrsicherheitszentrum liegt so weit von der nächsten Wohnbebauung, dass man selbst ein Formel 1 Rennen nicht als störend empfinden würde. Die Bundesstraße mit ihrem Verkehrslärm ist lauter und das Tag und Nacht. Da wollten ein paar Leute sich wichtig machen. Der ADAC schafft Arbeitsplätze und bringt Geld in die Gemeindekasse.

    • An die stadtratenden Damen und Herren Talente ...

      Sie müssens ja wissen, De Dente. Vom Sofa runter aus 20 Kilometer Entfernung lässt sich sowas hübsch in die Welt hinauspupsen. Der Bundesstraßenlärm kommt bloß noch hinzu! Aber der Kartrennterror von ohrenbetäubenden Ein-Zylinder-Zweitaktmotoren, die aus Motorrädern mit bis zu 250 cm³ Hubraum und einer Leistung bis rund 100 PS stammen, macht ein normales Leben in Siedlungs-Embsen schlicht unmöglich. Das gesamte Wohngebiet östlich von Petersen besonders ab der IGS und nördlich der Bahnhofstraße ist zwischen Mai und Oktober die Hölle. Dass Anne-Carin Büttner überfordert ist und zwischen den Interessen ihrer „professionellen, systemischen Organisationsberatung“, denen des Unternehmensmolochs ADAC, der sich nach einer endlosen Kette von Geld- und Betrugsskandalen immer noch als „Verein“ von „gelben Engeln“ gibt, und denen der Embsener Bürger nicht immer sauber unterscheiden kann, ist seit langem bekannt.

      • Hallo,
        wenn ihr Gegner nicht in allen Belangen so maßlos übertreiben würdet , könnte man das alles fast glauben. Nun haut ihr aber immer schön so auf die K…. , das euch Niemand mehr Ernst nimmt. Da werden Formel 1 Bildchen zur Abschreckung präsentiert und immer vom Bau einer Rennstrecke gesprochen , das sind alles Unwahrheiten. Längst (seit 2005) genehmigte Kartrennen werden verteufelt und von den berufsgenossenschaften empfohlene Sicherheitsfahrtrainings in den Schmutz gezogen. Wenn dann tatsächlich ein Sebastian Vettel nach Embsen käme und dort eine Demorunde führe, regt man sich künstlich auf. Beim Schnäppchenurlaub mit Billigflieger dann aber im Urlaubsland als Landsmann des Vettels oder Schumachers ein auf dicke Hose machen.

        Es geht hier darum, eine Genehmigung zu erlangen , das Hobbymotorsportler auf einer seit über 10 Jahren vorhandenen Strecke ihr Slalomauto (uberwiegend mit Strassenzulassung) um ein paar Pylonen bewegen.

        • Wer nicht aus Embsen ist, sollte lieber seinen Mund halten, anstatt anonym unüberlegten Unfug in die Gegend zu quackeln. Noch gibt es (zum Glück) keine Billigflieger, die vom Heinser Berg aus starten, um einen zum Lopausee zu bringen, damit man dort mit Veddelhose einen auf dicken Schuh macht und sich ins Wachkoma säuft.

          Dass die Höllenstrecke und die von ihr ausgehende unerträgliche Dauerbeschallung des gesamten neueren Dorfteils im Nordosten seit zehn Jahren (genauer: seit elf, nämlich seit dem 15. Juli 2004) existiert, ist doch kein Argument für ihren Fortbestand oder gar ihr Wachstum ! Oder würdest Du auch sagen, ein Tumor, der sich seit zehn Jahren in Deinem Hirn ausbreitet, habe sich dort qua Hartnäckigkeit ein Aufenthaltsrecht erwuchert, selbst wenn er Deine Lebensqualität massiv einschränkt?

          Rike Hillmer

          • Frau Hillmer, dass ist ein wirklich frecher Vergleich, ich denke sie wissen nicht was Menschen empfinden die so eine Erkrankung haben. Ich glaube die betroffenen Menschen mit Hirntumor würden wenn sie denn tauschen könnten lieber an einer ICE Bahntrasse wohnen. Aber diese Argumentation ihrerseits spiegelt
            ihre Vorgehensweisen wieder.

          • Wolfgang Witthorst

            in diesem punkt haben sie wahrscheinlich recht, pro. allerdings ergibt sich daraus ganz sicher nicht, dass alle menschen ohne hirntumor an einer ice-bahntrasse wohnen möchten – oder sollten. diese in ihrer lächerlich erkünstelten empörung enthaltene andeutung spiegelt erneut ihre gedankenlosigkeit wider.

            mir scheint, pro, sie haben nicht begriffen, was frau hillmer ihnen sagen wollte. nämlich: nur weil etwas da ist, ist es noch lange nicht gut. und nur weil etwas schon lange da ist, hat es nicht das recht auch da zu bleiben – oder sich sogar auszubreiten.

            der vergleich sollte, glaube ich, mit absicht schockieren. viele embsener erleben die röhrende krawallanlage als zermürbendes geschwür im gebietskörper. zum anderen musste frau hillmer doch irgendeine erklärung finden, wie so ein unglaublicher gequirlter oberschwachsinn wie das folgende hohlwangige nonsensegefasel zustande kommen kann: „Wenn dann tatsächlich ein Sebastian Vettel nach Embsen käme und dort eine Demorunde führe, regt man sich künstlich auf. Beim Schnäppchenurlaub mit Billigflieger dann aber im Urlaubsland als Landsmann des Vettels oder Schumachers ein auf dicke Hose machen.“

        • @ pro

          Sorry, Mann. Aber sie meckern hier daurend die Gegner an und schümpfen auf die wie ein Rorschpatz, aber haben nicht kein Einziches Argument gebracht, warum diese MegadröhnAnlage eigentlich immerzu weiterböllern soll. Wo liegt das Plus für die Bevölkerung im Dorf? Und kommense mir jetz blos nicht wider mit Fahrsicherheitstraining und so. dass weiss jeder im Dorf, dfas das nur Feigenblatt ist für Rennzirkus und Fungegurke und voll aufdrehen. Un Steuern? Verdient die Bürgermeisterin überhaupt soviel Gebühren wie se für Kuren und Krankheiten durch Lärm wieder ausgeben muß?

  3. lärm ist die umweltverschmutzung nr.1 alles ,was lärm verhindert, ist gut für die umwelt und für den menschen. formel 1-anhänger sehen das anders. es liegt wohl daran, weil gern im kreis gefahren wird. was ist heutzutage schon zielführend?

    • Herr Klaus Bruns

      Da haben Sie einmal wieder absolut Recht. In würziger Kürze. Wie immer mit Ihren zum Einhalten und zum Nachdenken bringenden Weck- und Denkrufen. Die Radaubrüder von der Krachrennstrecke schlagen nämlich einen derartigen Dauerlärm, dass er einem die Gehörnerven verseucht wie Gammastrahlen. Meine Tante Suse hat da zu Pfingsten sogar was drüber gedichtet. So verzweifelt war sie bei ihrem Wochenendbesuch. Hängt jetzt bei mir am Küchenschrank: Es donnert um halb zehn bereits die Kartbahn vor der Tür. Da frag ich voller Ingrimm mich: Wo zahl’ ich Steuern für? Für Krach und Lärm und Aufweck-Quatsch? Für Schlafberaubungsdreck? Für Leute, denen’s Ruhestör’n ist einz’ger Lebenszweck?
      Hinrich Knacke

  4. Kuhhandel Kartbahn

    Seit dem Verbot der Handwerkergilden 1542 sammelte sich in den Siedlungsgebieten des Billerbecker Mittelalters so genannter Gildepöbel. Um sich die Zeit zu vertreiben bauten die meist jungen Männer Seifenkisten zusammen, mit denen sie rund um die örtlichen Viehmärkte Rennen fuhren. Sowohl bei den Marktbesuchern als auch beim zu handelnden Vieh erfreuten sich diese Rennen recht schnell großer Beliebtheit und einzelne inzwischen so genannte „Rennfahrer“ konnten ihren Lebensunterhalt mit diesem Zeitvertreib fast sichern. Trotz großer kirchlicher Proteste, die das Treiben schlicht als gotteslästerlich verurteilten, etablierte sich in einigen ausgewählten Dörfern ein regelrechter Rennzirkus. So gab es am Holtorfer Mühlenweg in einem Nadelholzforst am Rande der Niederung des Barnstedter Bachs den legendären „Schweinecup“, dessen Sieger mit einer halben Sau gekürt wurden, in Betzendorf wurde der „Schafkoppelring“ ausgefahren. Spektakuläre Unfälle gab es hingegen im bergigen Gelände des „Wollziegenlaufs“ zwischen Heinsen und Kolkhagen, was dem Rennen zusätzliche Attraktivität verlieh und viele Zuschauer von den eher langweilig gewordenen Hinrichtungen (Galgenberg) abhielt.

    Um den Rennfahrern ein Leben ohne weitere Handwerksarbeit oder Viehmarkthandel zu ermöglichen, wurde schließlich die erste Südostlüneburger Rennserie (kurz genannt Formel 1) ins Leben gerufen. Über die Zeit der schnee- und eisfreien Monate verteilt wurden im ganzen Kreis Rennen in selbst gebauten Seifenkisten gefahren, was die Attraktivität der dort stattfindenden Viehmärkte enorm steigerte. So stieg der Preis der Kühe in den ersten 10 Jahren nach der Einführung der Formel 1 in Melbeck um ein Vielfaches verglichen mit dem Kuh-Preis in Oerzen, wo es nie gelang eine spektakuläre Rennstrecke um den Kuhmarkt zu finden.

    Ebenso sind die Ziegenpreise in Barnstedt, einschließlich der Liegegebühren für Ziegentransportfrachter in Deutsch Evern, der kleinen Nebengemeinde von Melbeck an der Ilmenau ins schier Unermessliche gestiegen. Die Folgen dieser Inflation im Ziegenhandel sind noch heute in der Region spürbar.

    In Embsen gibt es erst seit Juli 2004 eine solche Formel 1-Strecke. Sie wurde den ansässigen Kuh-Bauern als Fahrsicherheitsanlage verkauft. Und die Seifenkisten des Gildepöbels werden inzwischen von donnernden Verbrennungsmotoren angeschoben. Aber in Wirklichkeit handelt es sich bei der vermeintlichen Formel 1-Anlage natürlich um einen rein kommerziellen Amüsier- und Rennbetrieb mit dem einzigen Zweck, der gigantischen Geldkrake fortlaufend Bares auf die Konten zu fluten, die sich hinter dem Namen „Allgemeiner Deutscher Automobil-Club“, ihrem – steuersparenden – Vereinsstatus und einem Reklameschleier vorgetäuschter Gemeinnützigkeit versteckt. Dass die eine oder andere FSZ-nahe Beratungskompetenz an diesen üblen Tauschgeschäften mitverdient, ist bestimmt kein Versehen.

  5. Es ist schön zu sehen, wie sich die Mitglieder der Bürgerinitiative hier in den Kommentaren ein Eigentor nach dem anderen schiessen. Wer so maßlos übertreibt, Unwahrheiten verbreitet und auf gegenteilige Meinungen mit persönlichen Beleidigungen reagiert (siehe weiter oben, da wird mal eben aus „Pro“ ein „Proll“), den kann man einfach nicht ernst nehmen.

    • Heinz Rüdiger Hansen

      Soweit ich weiß, ist Nina Proll mittlerweile eine ziemlich bekannte Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin, die bis in die 90er immer wieder lange bei ihren Großeltern in Embsen gelebt und ihre LZ-Kommentare schon immer mit @proll gekennzeichnet hat. Jedenfalls ist Nina keine Person, mit der verwechselt zu werden jemand wie Sie sich schämen müsste oder beleidigt zu sein braucht.

      Wer, wie Sie, Herr aaaa, nur aufs Geldeinstreichen oder (noch schlimmer) nur auf sein Vergnügen aus ist (brummbrummwrrrrooaaarrrrr@@@//iiiiieeejjjjjhhhh!!!!), aber nicht zum allergeringsten Mitgefühl mit den massivst leidenden Anwohnern fähig, die seit elf Jahren und drei Monaten nonstop von bösestem zehn- bis sechzehnstündigen Lärmterror gefoltert werden, von einem Betreiber, der sich erwiesener Maßen um getroffene Vereinbarungen und Regelungen nicht schert, der, Herr aaaa, sollte nicht vom Eigentoreschießen reden oder einem unmittelbar betroffenen krawallgeschädigten Frührentner (mit dem im Papenbruch gar nicht mehr auszuübenden Hobby der Gartenarbeit und der Vogelbeobachtung) der leichtfertigen Übertreibung zeihen.

      • Unter dem entsprechenden Beitrag steht ein völlig anderer Name, also bitte beim nächsten Mal genauer lesen.

        Genau darum geht es, ihr hört und seht nur das was ihr wollt und präsentiert darauf basierend falsche Tatsachen in der Öffentlichkeit.

        • aaaa, wovon blubberst Du bloß immerzu? Belegt und Erwiesen ist: A) Du bist nicht aus Embsen. B) Du kennst Embsen nicht einmal, bis wahrscheinlich sogar nie hier gewesen. C) Dir sind Vorgeschichte und Planungen des ADAC und seines servilen Büttels, des Embsener Gemeinderates um die Wortführer Büttner und Wieckhorst, unbekannt. D) Du hast keine Ahnung von den technischen und wirtschaftlichen Details der Anlage. E) Du besitzt nicht einen Funken Empathie für die schwer leidenden Embsener Bürger und Bürgerinnen. F) Du bist hier mehrfach des frechen Schwindelns und der eigensüchtigen Stimmungsrandale überführt worden. Und G) Du kannst offenbar nicht ein einziges Mal auf die Argumente antworten, die Deinem undurchdachten Geseiere freundlicher Weise immer noch entgegnet werden.

          • Belegt und erwiesen ist nur, dass ich mich nicht provozieren lasse. Ich diskutiere nicht mit Leuten, die Argumente nicht von Unterstellungen unterscheiden können.

          • Ja, das merkt man. Doch frage ich mich eben genau das schon die ganze Zeit:

            Was finden Sie, Herr proPro AAaa, als jemand, der keine blasse Ahnung hat, aber trotzdem unbedingt mitreden möchte, eigentlich an Unterstellungen besser als an Argumenten? Wenn ich Sie wäre, würde ich wenigstens vorzutäuschen versuchen, dass ich Gründe für meine Beschimpfungen mir vollkommen fremder Leute hätte und nicht nur üble Bezichtigungen, haltlose Verdächtigungen und niederträchtige Vorurteile.

  6. „Playboy“ will keine Nacktbilder mehr zeigen

    Ab März 2016 will das Männermagazin Playboy keine Nacktbilder mehr zeigen. Es werde dann zwar auch weiterhin Playmates des Monats und „provokante Bilder“ von Frauen geben, teilte Magazin-Chef Scott Flanders mit, allerdings keine Aufnahmen mehr, auf denen die Frauen komplett nackt seien. Die Zeiten hätten sich nicht zuletzt aufgrund des Internets geändert.

    In weiteren Meldungen: „Hat ja eh jeder alles schon tausendmal gesehen“: Kicker zeigt künftig keine Fotos von Fußballspielen mehr +++ Youporn will nun auch herausragende Interviews und Reportagen senden +++ Ärzte warnen: Immer mehr Männer über 50 ohne Internetzugang gefährlich unentspannt +++ „Nicht mehr zeitgemäß“: Katzen stellen das Mausen ein +++ Der vom ADAC für den Automobilclub Ilmenau geplante Hansaring auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums in Embsen ist keine Rennstrecke +++

  7. Dass es wie immer bei derartigen Themen Gegner und Befürworter gibt ist normal. Nicht normal ist dagegen, dass nur eine Seite auf eine Tatsache hinweist, die die andere Seite allzu gerne ignoriert.

    Der ADAC ist nicht wirklich so wie sein Image bei Millionen Mitglieder. Das ist kein lieber Verein, der nur für Pannenhilfe und Hilfe in Notlagen für die Mitglieder vor Ort ist. Er ist schon lange ein Wrtschafts- und Investitionsunternehmen. Am 13. Mai 2001 gab es in der WamS dazu einen interessanten Bericht (http://www.welt.de/print-wams/article611799/Reiche-Engel-sind-gelb.html). Der ADAC besitzt verschiedene Tochterunternehmen und Firmenbeteiligungen. Das ware Vermögen weiß keiner genau. Die Schätzungen schwankten damals zwischen 500 Millionen und 3 Milliarden Mark. Wer es möchte: Der Umrechnungsfaktor in Euro beträgt 1,95583.

    Der Vereinsstatus bietet dem ADAC zudem erhebliche Steuerprivilegien. Nach einigen skandalösen Enthüllungen über gefälschte Testberichte wurde der Vereinsstatus auch in Frage gestellt und geprüft. Wie das letztlich ausgegangen ist oder ob die Prüfung noch läuft, entzieht sich leider meiner Kenntnis.

    Der ADAC verfolgt also eindeutig wirtschaftliche Ziele. Sprich: Gewinne erzielen und vermehren. Ähnlich verhält es sich auch bei anderen „gemeinnützigen“ Vereinen wie zum Beispiel dem Deutschen Roten Kreuz. Hierzu gab es vor nicht allzu langer Zeit einen hoch interessanten Bericht im NDR-Fernsehen. Natürlich hatte ich mir den Link zu dem schriftlichen Bericht beim NDR auch gespeichert. Aber wenn ich ihn jetzt aufrufe, ist er nicht mehr verfügbar. Die Anzeige dazu: „Eine Reihe von Inhalten ist aufgrund engerer gesetzlicher Grenzen für öffentlich-rechtliche Onlineangebote leider nicht mehr verfügbar“. Der Bericht war wohl politisch unerwünscht. Nachfragen könnte man ja mal bei dem Präsidenten des DRK Dr. h.c. Rudolf Seiters. U.a. ehemaliger Chef des Bundeskanzleramtes, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und Bundesinnenminister. Er scheint seinen Job beim DRK gerne auszuüben.

    Die großen „gemeinnützigen“ Vereine in Deutschland sind schon etwas besonderes.

  8. Heiko an Klaus Mertens

    Sie haben recht. Um anhand weniger neuerer Artikel zu erkennen, dass man dem ADAC nicht nur in Embsen nicht trauen darf, lesen Sie bloß die wenigen Sachen von Bastian Obermayer und Uwe Ritzer. Die beiden ADAC-Experten von der SZ haben Anfang des letzten Jahres die Serie schwerer Betrügereien im Konzern und in den Regionalverbänden aufgedeckt. Biermann von der Zeit (letzter Artikel) gibt eine ausgezeichnete Gesamteinschätzung des Geld saugenden Molochs:

    * 1. Oktober 2015: ADAC-Mitarbeiter: Erfolgsquote der Pannenhilfe ist manipuliert
    (http://www.sueddeutsche.de/auto/verkehrsclub-adac-mitarbeiter-erfolgsquote-der-pannenhilfe-ist-manipuliert-1.2674366)

    * 8. Juli 2015: Einer der mächtigsten ADAC-Funktionäre über Auftragsvergabe gestürzt
    (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/adac-gute-freunde-1.2556418)

    * 15. Mai 2015: Machtkampf im ADAC
    (http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/adac-harter-aufprall-1.2478198)

    * 22. April 2015: Durchsuchung beim ADAC
    (http://www.sueddeutsche.de/auto/neue-ermittlungen-durchsuchung-beim-adac-1.2446811)

    * 3. Februar 2015: Umstrukturieren, um abzulenken
    (http://www.sueddeutsche.de/auto/adac-umstrukturieren-um-abzulenken-1.2330532)

    * 10. Mai 2014: Die ärmsten Schweine im ADAC
    (http://www.sueddeutsche.de/auto/neue-vorwuerfe-gegen-autoclub-die-aermsten-schweine-im-adac-1.1956690)

    * 16. Februar 2014: Das gelbe Königreich. Mitbestimmung unerwünscht: Der ADAC ist ein Konzern, wird aber geführt wie ein Hasenzüchterverein. Und nutzt jede Chance, seine Mitglieder auszusperren und zu ignorieren.
    (http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-02/adac-verein-mitbestimmung-macht/komplettansicht)

    • Vielen Dank für die Links. In der Tat interessante, informative und vor allem zeitnähere Artikel zum ADAC als mein Verweis auf die WamS. Ich wollte mit dem Verweis auf diesen zugegeben lange zurück liegenden Artikel aber auch verdeutlichen wie lange sich die Medien schon mit diesem Verein beschäftigen und er dennoch ungehindert weiter wurschteln konnte. Doch am Image des ADAC dürfte das wenig kratzen, weil er den meisten Mitgliedern so heilig ist wie die 20:00h Tagesschau. Das ist nunmal deutsche Mentalität.

  9. Überall in der Samtgemeinde versammeln sich Sonnabend nachmittag Menschen, um den Internationalen ADAC-Ilmenau-Tag gegen Lärm zu feiern. Mit Sprechchören, Vuvuzuelas und Motorsägen soll besonders die Öffentlichkeit von Embsen dafür sensibilisiert werden, daß Lärm ernste Hörschäden hervorrufen kann. Aus verschiedenen Straßen in Barnstedt, Deutsch Evern, Heinsen und Melbeck werden sich hupende Autokorsos langsam nach Embsen schieben, sich vor dem Dorfkrug (Tiedemann) vereinen und mit Feuerwehrsirenen und elektrisch verstärkten Straßenmusikern auf Treckerzügen vor den Langzeitfolgen akustischer Emissionen warnen. Bei der Abschlußkundgebung auf dem Querlberg können sich die Zuhörer von einer niedersächsischen Bomberstaffel mit den Symptomen eines echten Tinnitus bekanntmachen lassen. Ausklingen soll der Tag mit einem Großfeuerwerk gegen Mitternacht und einem anschließenden Schweigemarsch durch die Clubs (Schmaler-Embsen, Kruse-Oerzen, Bootshaus-Melbeck).

    • @ Tag gegen Lärm

      Hallo Sie, ich war am Sonnabend in Embsen mit dabei gewesen. Alles war genau so, wie Sie es beschrieben und angekündicht hatten. Man konnt seinen Ohren kaum trauben. Nur – besonders gut organesiert war das allens auf keinen Fall nicht gewesen. Nix zu essen, keine Stände, keiner mit nem eine Megafon und usw. Auf den Querlberg hoch Gelaufen ist bei dem Regen auch kaum einer außer ich. Alle hamse in der Karre gesessen und bloß raus geglotzt. Von demjenigen Feuerwerk hab ich nix mitbekommen, weil ich da auch schon wider zu Hause in Oerzen im Trockenen gewesen war. Jörg Heimbockel

  10. An Anne-Carin Büttner

    Am 11. April 2013 habe ich in „Ilmenau Aktuell“, den Informationen aus der Samtgemeinde Ilmenau (37. Jahrgang, Nr. 4, Seite 3), einen hochinteressanten Beitrag unseres heutigen Samtgemeindebürgermeister Peter Rowohlt über „Rasenmäherlärm und Lärm anderer Gartengeräte“ gelesen. Ich habe ihn abgetippt. Hier ist er:

    »Im Frühling, Sommer und Herbst erklingen draußen nicht nur liebliche Vogelstimmen, sondern es knattert und rattert: Elektrische und benzinmotorgetriebene Rasenmäher tummeln sich auf den Hauswiesen, um den Rasen zu frisieren. Da kommt beim Zuhörer keine Freude auf, wenn der mit dem Mähen verbundene Lärm ein bestimmtes Maß übersteigt.

    Für den Betrieb von Maschinen und Geräten gibt es europaweit neue Regelungen. Diese gelten auch für Benutzungszeiten von Gartengeräten.

    Der Fachdienst Bürgerservice weist deshalb darauf hin, dass Gartengeräte in Wohngebieten an allen Werktagen, also von montags bis sonnabends, von frühestens 7 Uhr bis spätestens 20 Uhr betrieben werden dürfen. AN SONN- UND FEIERTAGEN IST IHRE BENUTZUNG aus Gründen des Lärmschutzes GANZ VERBOTEN. Dies gilt für alle motor- betriebenen Gartengeräte wie unter anderem Rasenmäher, Rasentrimmer und -Kantenschneider, Vertikutierer, Heckenscheren, Ket- tensägen, Häcksler oder Kreissägen. AUCH DER früher erlaubte BETRIEB VON LÄRMARMEN GERÄTEN BIS 22 UHR IST ÜBERHAUPT NICHT MEHR ZULÄSSIG. Weitere Einschränkungen gelten für den Einsatz ganz bestimmter Geräte in Wohngebieten: Laubbläser, Laubsammler sowie Freischneider und Grastrimmer / Graskantenschneider (mit Verbrennungsmotor) dürfen dort nur an den Werktagen von 9 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 17 Uhr betrieben werden. Gartenbau- und Reinigungsfirmen oder die gemeindlichen Baubetriebshöfe setzen solche Geräte ein. Unter bestimmten Umständen, wenn zum Beispiel in der Nähe von Schulen vormittags keine Störungen zumutbar sind oder im Herbst die Laubmassen nicht rechtzeitig entfernt werden könnten, dürfen sie mit behördlicher Genehmigung auch ausnahms- weise am frühen Nachmittag oder früher am Morgen mit den lauten Geräten arbeiten.

    Sind Freischneider und Grastrimmer/Graskantenschneider mit Verbrennungsmotor sowie Laubbläser und Laubsammler mit Elektro- oder Verbrennungsmotor mit dem Umweltzeichen der EU ausgezeichnet worden (stilisierte Blume mit einem Kreis aus zwölf Sternen als Blütenblätter und dem Eurozeichen in der Mitte), gelten die normalen Ruhezeiten.

    Unabhängig von der neuen Regelung können GartenbesitzerInnen DAZU BEITRAGEN, IHRE GESUNDHEIT, DIE IHRER MITMENSCHEN UND DIE NERVEN IHRER NACHBARN ZU SCHONEN. Sie sollten beim Neukauf auf Maschinen mit leisen Motoren achten. Besonders lärmarme Komposthäcksler, Kettensägen und Baumaschinen sind am „Blauen Engel“ zu erkennen. Wenn bekannt ist, dass die Nachbarn oder
deren kleine Kinder gern ein Mittagsschläfchen halten, sollte freiwillig im Sinne einer friedlichen Nachbarschaft und zur gegenseitigen Rücksichtnahme auf laute Gartenarbeit in dieser Zeit verzichtet werden.«

    Soweit der Artikel.

    ICH FRAGE MICH NUN, FRAU BÜRGERMEISTERIN ANNE-CARIN BÜTTNER :

    1.) Wieso gilt, was für Gartengeräte gilt, NICHT für sehr viel lautere Rennboliden, für motorisierte Gokarts, für die Kubikgiganten unter den Motorrädern, für Autos und andere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor?

    2.) Warum, wenn man nur „Sicherheit trainieren“ und zugleich das große Umweltbewusstsein demonstrieren will, beschränkt man sich nicht EXKLUSIV auf das Verwenden von Elektrofahrzeugen – und zwar ausschließlich an Werktagen von 9 Uhr bis 13 Uhr und von 15 Uhr bis 17 Uhr?

    3.) Warum befragen Sie, Frau Bürgermeisterin, nicht die betroffenen Embsener Bürger, anstatt einfach über deren Köpfe hinweg zu entscheiden, was IHNEN, aber NICHT UNS zupass kommt?

    Sollten Sie, FRAU BÜTTNER, weitere Fragen zur Geräte- und Maschinenlärmverordnung haben, steht Ihnen Frau Lampe unter der Telefonnummer 04134/908-18 gerne zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen Egbert Furhop

    • Meine erste Schlussfrage muss unmissverständlich formuliert natürlich so lauten:

      1.) Wieso gilt, was für Gartengeräte gilt, NICHT für sehr viel lautere Rennboliden, für motorisierte Gokarts, für die Kubikgiganten unter den Motorrädern, für Autos und andere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor AUF DEM GELÄNDE DES SOGENANNTEN „ADAC-FAHRSICHERHEITSZENTRUMS MIT KARTRENNBAHN“ IN EMBSEN ?

  11. nette Leute hier in eurer Gegend ^^

    ich lasse mich trotz dieser ganzen Beleidigungen nicht auf euer Niveau herunter.
    Immer schön sachlich bleiben.
    Es geht im Kern um Slalomveranstaltungen , die genehmigt werden sollen. Diese Slalomveranstaltungen haben in diesem Jahr nicht stattgefunden. Wenn also in diesem Jahr der Lärm so schlimm wie immer war, dann lag es nicht an den Slalomfahrern. Ich denke es geht euch im Prinzip nicht um diese eher leiseren Slalomfahrzeuge, sondern um das FSZ generell. Nun könnt ihr gegen die bestehende genehmigte Nutzung nichts mehr unternehmen und seht euer Heil darin den kleinsten Motorsportlern die es kostenmäßig gesehen gibt ihr Hobby zu zerstören. Die betroffenen Motorsportler müssen dann eben ausweichen und fahren in Geesthacht oder Oschersleben und auf diversen Flugplätzen. Alles mit langen Anreisen verbunden und nebenbei mit viel Kraftstoff für die Zugfahrzeuge. Aber mit dem Mehrverbrauch an Kraftstoffen , habt ihr ja bestimmt kein Problem. Hauptsache die fahren nicht hier.
    Ich denke diese Diskussion an dieser Stelle ist brodlose Kunst. Die Politik wird das ganze schon regeln und wie man hört sieht das ja für den kleinen Motorsportler recht gut aus. Da gibt es eine Frau im Rat die doch tatsächlich sich mit der Materie beschäftigt hat und weiß worüber sie spricht.
    Ich vertraue voll auf ihre Kompetenz und freue mich auf die Motorsportsaison 2016 hier in Emsen.

    • nette Leute hier in eurer Gegend ^^ – Dieser „Satz“ ließ mich aufhorchen „Pro“.

      Sie sind also gar nicht aus dieser Gegend? Dann denke ich sie sollten sich hier auch nicht in eine Diskussion einschalten die einen rein lokalen Character hat den sie vermutlich überhaupt nicht beurteilen können.

      Oder sind sie aus dem Krisenmanagement des ADAC?

      Betrachten sie diese Anmerkung bitte völlig wertfrei. Ich bin auch nicht aus der Nähe oder Umgebung des ADAC-Geländes in Embsen (schreibt sich nebenbei bemerkt mit einem „b“ in der Mitte) und äußer mich deshalb weder pro noch contra zu diesem Thema. Nur zum ADAC habe ich eine klare Meinung ;-).

  12. Heinz Rüdiger Hansen

    Ja, nette Leute hier (ö_ö)

    Aber(>_<)

    Dass Du Dein Niveau nicht weiter senken kannst, versteht sich von selbst. Du müsstest Dich dann ja unterhalb des Straßenbelags bewegen.

    „Wenn in diesem Jahr (ohne Slalom) der Lärm so schlimm wie immer war, dann lag es nicht an den Slalomfahrern.“ Richtig! Der Lärm war schlimm wie immer. Folgt daraus für Dich, dass er deshalb in den kommenden Jahren NOCH SCHLIMMER sein darf?

    „Ich denke es geht euch im Prinzip nicht um diese eher leiseren Slalomfahrzeuge, sondern um das FSZ generell.“ Also für mich trifft das zu. Aber wenn ich das „FSZ generell“ in diesem und im nächsten Jahr noch nicht weg bekomme, will ich wenigstens NICHT NOCH FUN-SLALOM DAZU bekommen!

    „Nun könnt ihr gegen die bestehende genehmigte Nutzung nichts mehr unternehmen“. Und wie wir das können. Mehrere Klagen werden gerade vorbereitet.

    „Ihr seht euer Heil darin den kleinsten Motorsportlern die es kostenmäßig gesehen gibt ihr Hobby zu zerstören.“ Keineswegs. Wie Du selber schreibst, gibt es doch schöne Ausweichmöglichkeiten. Und wenn´s Dir zu teuer wird, denk an die Seifenkisten des Gildepöbels oder kauf Dir ne Carrera Bahn.

    „Mit dem Mehrverbrauch an Kraftstoffen (bei Reisen woanders hin), habt ihr ja bestimmt kein Problem. Hauptsache die fahren nicht hier.“ Das Erste ist eine anmaßende Unterstellung. Das Zweite trifft voll zu. Wenn Du woanders hin möchtest, fahr mit dem Fahrrad oder dem Pedelec. Verrennungsmotoren sind „generell“ Auslaufmodelle. Slalomfahren und Sicherheitstrainings lassen sich auch mit E-Mobilen unterhaltsam gestalten. Müsste Dir mit deinen (zutreffenden) Bedenken in Richtung Kraftsoffverbrauch doch unmittelbar einleuchten.

    „Die Politik wird das ganze schon regeln und wie man hört sieht das ja für den kleinen Motorsportler recht gut aus.“ Das ist eine offene Frage – leider.

    „ Da gibt es eine Frau im Rat die doch tatsächlich sich mit der Materie beschäftigt hat und weiß worüber sie spricht.“ Auch das ist eine offene Frage. Man hat den Eindruck, sie weiß eher MIT WEM sie spricht.

    „Ich vertraue voll auf ihre Kompetenz und freue mich auf die Motorsportsaison 2016 hier in Emsen.“ Erstens kann Vertrauen leicht enttäuscht werden. Das beweist zum Beispiel wie sehr die Embsener Bürger in den letzten elf Jahren von den vielfach gebrochenen Versprechungen des ADAC enttäuscht wurden. Zweitens beweist schon Dein Unvermögen, unseren Ortsnamen korrekt zu schreiben, aber vor allem, dass Du als Ortsfremder die Anwohner von Embsen nicht einmal erwähnst, worauf es Dir ankommt (*_*), nämlich darauf Dein Vergnügungsinteresse rücksichtslos und auf Teufel komm raus durchzusetzen – auf Kosten der Gesundheit von mehr als 2.600 Einwohnern eines kleinen Heidedorfes. (~_~)

  13. @Kaus Mertens
    gibt es denn auch noch Organisationen oder Firmen die du nicht in den Schmutz ziehst ? In Zeiten wie diesen , wo sich das Deutsche Rote Kreuz den Allerwertesten aufreißt um den Flüchtlingen in den Lagern ein einigermaßen zumutbares Leben zu ermöglichen, würde ich an deiner Stelle mal eine kleine Wutpause einlegen.

    @Heinz Rüdiger Hansen
    in meinem oberen Beitrag, hatte ich Embsen richtig geschrieben. Ist mir einfach so passiert sorry, vielleicht war es der Hirntumor.
    Ich kenne Embsen und die Umgebung sehr gut und komme seit 2005 regelmäßig zu Besuch. Ich übernachte in euren Hotels und speise in euren Gaststätten zusammen mit einer Vielzahl von anderen Motorsportlern. Das sind alles Einnahmen für Betriebe die in eure Kassen die Gewerbesteuern zahlen.
    Mach dir keine Gedanken über die Finanzen der Motorsportler, die müssen genug zur Verfügung haben , sonst könnten sie den Sport nicht ausüben.
    Wenn du ehrlich bist , dann dringen bei straßenzugelassenen Fahrzeugen wie überwiegend im Slalomsport verwendet maximal Reifenquitschgeräusche zu dir durch. Also deine Idee mit den Elektro-Autos funktioniert nicht , da sie ebenfalls auf Gummireifen unterwegs sind. Konntest du mir bis hierher folgen ? wenn nicht helfe ich dir gern weiter. Nochmal , es geht um den Slalomsport, 3 Runden je 900 Meter pro Teilnehmer !!! einzeln gefahren. Fazit: Wenn am Samstag auf der Kartbahn eine PKW Slalomveranstaltung ausgerichtet wird , kann parallel keine Kartveranstaltung stattfinden. Verstehst du was ich meine Heinz Rüdiger ??? ich denke nicht.

    • Obwohl es das angesichts ihrer primitiven Art sich zu äußern nicht wert ist, will ich dennoch auf zwei Dinge eingehen.

      Erstens: Es ist mir nicht bekannt, dass sie und ich uns duzen. Also wählen sie bitte eine angemessene Anredeform (wenn sie dazu im stande sind).

      Zweitens: Weder ADAC noch das DRK sind eine Organisation oder eine „Firma“ (Korrekt wäre in diesem Zusammenhang die Bezeichnung Unternehmen). Dennoch agieren beide nahezu wie ein Unternehmen, jedoch unter dem Mantel der Gemeinnützigkeit bzw. der Wohlfahrt. Doch hier scheinen ihnen viele Hintergrundinformationen zu fehlen.

      Die Leistungen und der Einsatz der EHRENAMTLICHEN Helfer der DRK-Orts- und Kreisverbände verdient – neben anderen wie DLRG THW etc.) – höchste Anerkennung. Mehr will ich dazu gar nicht schreiben, weil sie es offensichtlich ohnehin nicht verstehen.

      Freut mich übrigens dass sie bestätigen nicht Ortsansässig zu sein, sich aber dennoch lautstark für die Erweiterung der Aktionen auf dem ADAC-Gelände in Embsen stark machen.

      • Nicht aufregen, lieber Herr Mertens. Wes Geistes Kind die Betreiber und das Klientel sind, die sich auf dieser Anlage in Embsen tummeln, zeigt sehr schön die Fotografie über folgendem LZ-Artikel vom diesjährigen Frühling: http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/230626-startup-day-in-embsen-biker-begruessen-den-fruehling

        Und was „herrn pros“ erbärmliche, zum Weinen naive Vorstellung von „Vereinen“ wie dem ADAC anbelangt, da kann man als eher schlichte Natur schnell die unschöne Realität mit der sentimentalen Reklame socher gierigen Milliardenkonzerne verwechseln, Reklame, in der sie sich selbst „Engel“ nennen, obwohl sie genau dieselben scharf kalkulierten, gewinnbringenden Versicherungsleistungen verticken wie andere Anbieter auch – nur sehr viel teurer. Ein Beispiel für eine derartige Bewusstseinstrübung: Als ich unlängst am TV-Gerät vorüberschritt und aus einem Spot den Satz „Denn diese Kinder werden mit Windows 10 groß!“ vernahm, dachte ich augenblicklich an die moralisch verzwickte Situation, in der sich Hilfsorganisationen seit jeher befinden, mit dem Elend der Menschen hausieren gehen zu müssen. Um jenen armen Teufeln dann durch die Unterstützung derjenigen helfen zu können, denen durch die drastische Schilderung solch schrecklicher Schicksale das Herz dann immerhin so weit erweicht wurde, daß diese sich zum kleinen, solidarischen Akt des Spendens berufen fühlen. Erst dann die plötzliche Erleuchtung: War ja aber doch nur eine Microsoft-Werbung.

  14. Sehr geehrter Herr proPro aaaa

    Sie kennen Embsen und die Umgebung sehr gut und kommen seit 2005 regelmäßig zu Besuch: „Ich übernachte in euren Hotels und speise in euren Gaststätten zusammen mit einer Vielzahl von anderen Motorsportlern.“

    Ich (wie gewiss die meisten anderen laut auflachenden Embsener) frage mich nur: Von welchen „Hotels“ reden Sie bloß, lieber Herr proPro aaaa? Wenn Sie dabei an Rosi Krauses Privatpension denken, die befindet sich im Adlerweg in Reppenstedt. In Embsen haben wir nur die historische Gaststätte Stumpf mit 30 Betten in 16 Zimmern an der Ringstraße 6 im alten Dorf, wo deutsch und platt gesprochen wird, das Haustier vier Euro extra die Nacht kostet, aber Karl-Heinz Schmaler, der Hausherr, Ihnen am nächsten Vormittag einen Fassonschnitt samt Nassrasur für 16,80 Euro anbieten (und verpassen) kann.

    Nach Auffassung des Länderausschusses für Immissionsschutz, lieber Herr proPro aaaa, beinhaltet der Begriff Motorsport i. S. der Nr. 10.17 der 4. BImSchV diejenigen Sportarten, bei denen sich der Sportler mit Hilfe eines verbrennungsmotorbetriebenen Gerätes fortbewegt. Die Unterscheidung zwischen Motorsport und Verkehrssicherheitstraining ist oft nicht eindeutig, wird bemängelt. Eine Motorsportanlage dürfte jedenfalls dann vorliegen, wenn während des Betriebes auf der Anlage weder die Bedeutung von Verkehrszeichen, die im öffentlichen Verkehr zu finden sind, vermittelt wird, noch Fahrzeuge eingesetzt werden, die für den öffentlichen Straßenverkehr zulassungsfähig wären. Auch Wettkampfveranstaltungen deuten eher auf eine motorsportliche Betätigung als auf eine Verkehrserziehung hin.

    Auch nach Erteilung einer Genehmigung und unabhängig vom Genehmigungszeitpunkt können bei bestehenden Anlagen nachträgliche Anordnungen zur Erfüllung der sich aufgrund des BImSchG ergebenden Pflichten getroffen werden. Die 6. Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum BImSchG (Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm –TA Lärm) konkretisiert diese Pflichten. Unter anderem bestimmt Nummer 6.1 der TA Lärm zulässige Immissionsrichtwerte für Anlagen, die z.B. für allgemeine Wohngebiete tags 55 dB (A) und nachts 40 dB (A) betragen. [Vierte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes [Genauer: Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen vom 2. Mai 2013 (BGBl. I S. 973, 3756), die durch Artikel 3 der Verordnung vom 28. April 2015 (BGBl. I S. 670) geändert worden ist – 4. BImSchV mit Ausfertigungsdatum vom 02. Mai 2015]

    Bereits bei einem Schalldruckpegel ab 55 dB(A), lieber Herr proPro aaaa, werden Geräusche nämlich vermehrt als Lärmbelästigung empfunden. Halten diese über einen längeren Zeitraum an, werden die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden verringert. Geräusche von 65 bis 75 dB(A) bewirken im Körper Stress. Dieser kann zu arterieller Hypertonie (hohem Blutdruck) [siehe: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7467901?dopt=Abstract%5D, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Myokardinfarkt (Herzinfarkt) führen. Lärm kann auch für eine Verminderung der Magensekretbildung sorgen und Ursache von Magengeschwüren sein.

    Weitere Folgen durch Lärmeinwirkung sind:

    – Beeinträchtigung des Befindens, da Lärm als lästig, nervend oder störend empfunden wird
    – erhöhtes Unfallrisiko durch Verdecken von Warnsignalen
    – Verminderung des körperlichen und geistigen Leistungsvermögens.

    Diese allgemeinen Wirkungen haben auch Auswirkungen auf das menschliche Verhalten:

    – Bereits bei 45 dB(A) ist eine entspannte Konversation erschwert.
    – Bei 50 dB(A) heben Betroffene die Stimme an.
    – Bei 60 dB(A) müssen Betroffene laut sprechen.
    – Bei mehr als 65 dB(A) Außenbelastung ändern Anwohner ihr Verhalten, d. h. sie halten Fenster geschlossen und Balkone werden nicht mehr genutzt, etc. Das soziale, nachbarschaftliche Leben leidet.

    Nun ist aber bereits (das wird sicher auch Ihnen nicht entgangen sein, Herr proPro aaaa, seit der berühmten Untersuchung vom Februar 1999 durch TA Dipl.-Ing. (FH) E. Hainz, der im Auftrag des bayerischen Landesamts für Umweltschutz (LfU-2/3Hai/München, „Emissionsdaten von Motorsportanlagen“) Schallpegelmessungen an verschiedenen Anlagentypen mit unterschiedlichen Motorsportfahrzeugen durchgeführt hat, bekannt, dass man bei einer Wettkampfveranstaltung für Rennkarts, Leihkarts und DMSB-Bambinis bei Windstille in einem Abstand von 1.000 Metern einen Wert von durchschnittlich 120 dB(A) für die Rennkarts (> 100 ccm, ca. 20 – 45 PS ), 105 dB(A) für die Leihkarts (160 ccm, 5,5 PS) und von 115 dB(A) für DMSB-Bambinis (60 ccm, 6,5 bis 16 PS) erhält, wenn man die gemessenen Maximalpegel für einzelne Vorbeifahrten auf der Basis einer halbkugelförmigen Schallausbreitung einer Punktschallquelle in Schalleistungspegel umrechnet. Diese Schalleistungspegel sind in etwa identisch (Abweichung 1 dB) mit dem gerundeten (energieäquivalent gemittelten) Ausgangsschalleistungspegel für ein Fahrzeug, so daß in beiden Fällen der Maximalpegel, gemessen nach der DMSB-Vorbeifahrtmethode, auch als Ansatz für den energetisch gemittelten Fahrbetrieb eines Fahrzeuges auf der gesamten Bahn gelten kann, wenn er bei einer Geschwindigkeit gemessen wird, die der mittleren Bahngeschwindigkeit entspricht.

    Und, Herr proPro aaaa, schon bei Jugendkartslalomanlagen, einem Geschicklichkeitstraining mit Kartfahrzeugen auf einem asphaltierten und mit Pylonen provisorisch abgesteckten Hindernisparcours, der von Kindern und Jugendlichen im Alter von 8 bis 18 Jahren einzeln durchfahren wird, und bei denen Viertakt-Kartfahrzeuge eingesetzt werden, die mit einem Hubraum von 160 ccm und einer Leistung von 5,5 PS auch als Leihkarts Verwendung finden, ergaben Schallpegelmessungen des LfU einen mittleren Schalleistungspegel (LWAFTeq) von 99 dB(A) beim Betrieb eines Fahrzeuges ohne Reifenquietschen und einen mittleren Maximalpegel für Reifenquietschen von 108 dB(A), wobei die geringeren Schalleistungspegel gegenüber denjenigen von Leihkarts auf die niedrigeren Fahrgeschwindigkeiten im Parcours zurückzuführen sind. Um für eine Prognoseberechnung eine Aussage auf der „sicheren Seite“ zugunsten der Anwohner treffen zu können, wird angenommen, daß bei Zugrundelegung des Taktmaximalpegelverfahrens in jedem vierten 5 s-Takt ein Reifenquietschgeräusch auftritt, d.h., daß zu einem Viertel der Fahrzeit ein Schalleistungspegel LWAFTeq von 108 dB(A) und zu drei Viertel ein solcher von 99 dB(A) emittiert wird. Daraus errechnet sich ein mittlerer Schalleistungspegel (LWAFTeq) je Fahrzeug von rd. 103 dB(A).

    Das heißt, wie Sie´s drehn und wenden, Herr proPro aaaa, die Lärmbelasung für die Einwohner in Embsen durch das FSZ liegt weit über dem gesetzlich zulässigen.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen: Hans-Georg Hartpeng, Oberstlt. a.D.

    • Guten Tag Herr Oberstleutnant,

      alles trockene Theorie. Alles über 55 dB(A) ist Lärmbelästigung. Wenn sie also ihren Privatwagen aus der Garage fahren, überschreiten sie diesen Wert. Schlagen sie die Autotüre zu , dann ebenfalls. Zahlen sind doch absolut irrelevant, wichtig ist ob Lärm entsteht und wie er empfunden wird.
      Wenn ich aber höre, das ein ehemaliger Soldat der Deutschen Bundeswehr solche Zeilen schreibt, muss ich wirklich lachen.
      Ich finde es lustig, dass ein ehemaliger Berufssoldat , der sein halbes Leben damit verbracht hat den überflüßigsten Lärm aller Zeiten mit Militärgeräten zu verursachen hier den großen Lärmgegner raushängen lässt. Den Lärm den sie dort verursacht haben und der immer noch von ihrem Arbeitgeber verursacht wird, den braucht kein Mensch.

      • „Zahlen sind doch absolut irrelevant, wichtig ist ob Lärm entsteht und wie er empfunden wird“ ?

        Klingt verdächtig nach:

        „Reden ist doch absolut irrelevant, wichtig ist, wer wem die Fresse polieren kann.“

        Lieber Himmel „Pro“, dass FÜR DIE ANWOHNER unzumutbar viel DAUERLÄRM entsteht und dass er FÜR DIE ANWOHNER (und nicht für die nach zwei, drei Stunden wieder abreisenden, wahrscheinlich bloß akut betäubten Spaßbiker) nicht zu ertragen, weil KRANKMACHEND ist, DAS IST DAS ELEND, um das es hier die ganze Zeit geht !!! Und wenn HG Hartpeng nach Dienst dazugelernt hat und nun als betroffener Bürger spricht, dann hat er doch nicht automatisch deswegen Unrecht weil er als ehemaliger Kommandeur einer kleinen Panzerbrigade mit Fernmeldebataillon, Aufklärungsbataillon, fünf Panzerpionierbataillons und einem Logistikbataillon bei einer Stehzeit von zwölf Jahren selbst Lärm verursacht hat.

        Darf denn ein Schlachter keine wohlbegründete Meinung über Tierquälerei haben? Und ein Totengräber, Sargträger oder Kremationstechniker vom alten Lüneburger Zentralfriedhof, kann der nicht ebenso berechtigte Furcht vor dem Sterben haben wie Sie, die Weihnachtsgans Auguste und Cindy aus Marzahn ?

        Fragt: Rike Hillmer

      • Guten Tag Herr proPro aaaa

        Es geht in Embsen darum, zu dem ohnehin vorhandenen und, wie Sie ganz richtig sagen, oft unvermeidbaren Alltagslärm nicht NOCH MEHR unnötigen Lärm zu erzeugen, der sich dem reinen kurzzeitigen Amüsierbedürfnis weniger zu anhaltenden Lasten der Lebensqualität vieler verdankt.

  15. Herr proPro aaaa

    „Zahlen sind doch absolut irrelevant“ ? Ich fasse es nicht !!! Haben Sie sich eigentlich nie Gedanken darüber gemacht, warum am Montag, den 2. Februar 2009, dem Tag, an welchem Heino Bruns in Vögelsen seinen 72. Geburtstag feierte und an dem Volker Wagner, der Vorsitzende des Wirtschaftskreises Reinstorf, das erste Jahr des Vereins „Wirtschaftskreis Reinstorf“, des Zusammenschlusses der Gewerbetreibenden in Reinstorf und Umgebung, „spannend“ nannte, in der LZ mit der Nummer 27 auf Seite 8 zu lesen war, nur eine Woche vor seinem Amtsantritt werde Niedersachsens designierter Wirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler in den Landkreis Lüneburg kommen? Und auch, dass es dann sofort hieß, auf Einladung des FDP-Ortsverbandes Gellersen werde der Landesvorsitzende der Liberalen am Mittwoch, den 11. Februar, ab 19 Uhr in Mojen’s Gasthaus in Westergellersen zum Thema „Die Finanzkrise und ihre Folgen“ sprechen und Interessierte seien willkommen, hat Sie nie stutzig gemacht? Na sauber, mein Lieber! Dabei hätten Sie doch nur alle hier genannten Zahlen in eine Reihe bringen und ihre jeweiligen Quersummen nach den ihnen entsprechenden Buchstabe zu dechiffrieren brauchen!

    • Hallo,

      leider haben sich die letzten Beitragsschreiber nicht einmal einen Pseudonamen einfallen lassen. So kann ich sie nicht ansprechen. Aber egal, der Tenor ist doch eindeutig. Insgesamt frage ich jedoch , wer entscheidet was vermeidbarer Lärm ist ?
      -Die Kirchenglocken am Sonntagmorgen ?
      -Die Feuerwehrsirene beim samstäglichen Probelauf ?
      -Der Rettungswagen der mit Alarm zu einem gestolperten Betrunkenen fährt ?
      -Der Schützenumzug mit seiner lästigen Musik ?
      -Das Feuerwerk bei Einbruch der Dunkelheit
      -Die Alarmanlage , nur weil beim Nachbarn eingebrochen wird ?

      Vermeidbarer oder überflüssiger Lärm liegt im Auge des Betrachters bzw. an dessen Gehör.

      Gibt es denn von der Seite der Gegner auch Lösungsvorschläge ? ausser natürlich der Aussage : Geht hin wo ihr wollt aber auf keinen Fall hier ! Lärmschutz , Ruhezeiten etc. wären doch realisierbare Optionen oder ?
      Eure / Ihre Vorgehensweise ist einfach zu radikal , so wird das nicht zu eurem / ihrem gewünschten Erfolg kommen.

      Stille Grüße Pro

      • Pro, ich benutze nur meinen Klarnamen, hoffentlich sind sie damit zufrieden. Ihre Beispiele hinken und zwar gewaltig. es gibt auch nützlichen Lärm. Zumindest der, der auf Gefahren hinweist. Im Kreis fahren ,ist weder nützlich noch sinnvoll. Es stinkt, macht Lärm ,kostet unnötig Geld usw. Und es belästigt und macht nachweislich krank. alkoholiker sorgen nur für ihre eigene krankheit, zumindest dann, wenn sie nicht auch noch beim trinken rumgröhlen. überflüssiger lärm ist überflüssig, sagt schon der name. die dort gern im kreis fahren, sollten sich elektro-bikes zulegen. Karts mit Elektroantrieb wären doch was feines, oder?

        • Hallo Herr Bruns,

          wir , die da gern im Kreis fahren , finden das eben nützlich. Es macht uns sehr viel Spass und wir finden , dass es eine sinnvolle Beschäftigung ist. Nun werden wieder einige Leser diese Aussage ins lächerlich ziehen.
          Ihren Vorschlag mit den Elektrofahrzeugen , werte ich als Alternative , die nur von Jemandem vorgebracht werden kann , der unseren Spass versteht. Die rennitenten Gegner würden auch das nicht dulden wollen.
          Die Herstellung und Entsorgung (Batterien ) sowie die Herstellung des benötigten Stroms ist am Beispiel unseres Sports nicht umweltverträglicher. Wir benutzen längst abgestellte Fahrzeuge, die nicht entsorgt werden müssen , da sie von uns liebevoll aufgebaut werden. Es ist nicht nur der Spass am Fahren , es ist auch die Entwicklung und Verbesserung die man in stundenlanger Arbeit in das Fahrzeug einfließen läßt. Eine Veranstaltung wie z.B. in Embsen ist kein blödsinniges im Kreis fahren. Man trifft sich und präsentiert seine neusten Verbesserungen , spricht mit Freunden und ja , fährt dann 3 x 900 Meter auf einem Parcours. Da vor Ort bei den ca. 5 Veranstaltungen im Jahr zwischen 40 und 80 Teilnehmer erscheinen, sprechen wir über nicht einmal 1000 gefahrene Kilometer für alle zusammen. Es ist unfair diesen Tatbestand als Permanentrennstrecke für Idioten erscheinen zu lassen.
          Sie sagen , dass unser Hobby unnötig Geld kostet, was ist mit einem Fußballfan, der seinem Verein hinterher reist, der fährt ein Mehrfaches an Wegstrecke im Jahr als wir alle zusammen in einer Motorsportsaison.
          Oder denken sie mal über den Urlaubsflug nach, ist das nützlicher Lärm? sind die Kosten dafür unnötig ? steht die Luftverschmutzung in einem gesunden Verhältnis zum Nutzen ?
          Muss Rasen gemäht werden ?

          • Pro, spaß haben ist das eine, verantwortung für seinen spaß übernehmen das andere. ich kann beide seiten verstehen. wenn es aber um die gesundheit geht, gibt es keine kompromisse. ich spreche da aus erfahrung. der verursacher von gesundheitsschäden hat da eine bringschuld und nicht deren opfer. also, ihr müsst da etwas tun und nicht die anwohner. warum sollen die geld ausgeben für lärmschutz? den lärm macht ihr. beispiele heranziehen, wo sich auch nicht richtig verhalten wird, sind keine beispiele, sondern ausreden. elektromotore sind erheblich leiser und sogar oft besser. sind sie schon mal ein motorrad gefahren , mit elektromotor? deren bescheunigung ist enorm. spaß am schrauben hatte ich auch. ich bin bis vor kurzem superbike gefahren. spaß am lärm hatte ich dabei nie. andere haben zusätzlich ihren schalldämpfer ausgebaut.

          • 3 x 0,9 Km x 5 x 80 = 1080 Km

            Wir sprechen also über MEHR als tausend Kilometer !

            Und — Sie sagen es drei Mal: Es geht Ihnen allein um IHREN Spaß!

            Herr Pro, das, was Sie als Ihr bescheidenes kleines Extraportiönchen Radau ansehen, kommt zu all dem Dauergetöse der vielen hundert anderen Hubraum-, PS- und Verbrennungsmotorfreaks, von denen auch jeder nur ein paar klitzekleine hundert Kilometerchens herunterröhren möchte, noch HINZU, obendrauf also auf das, was sonst noch so alles auf der ADAC-Hansaring-Anlage in Sachen Dorf-Deppen-Dauerbeschallung veranstaltet wird.

            Verstehen Sie, Herr Pro? Der verwachsene Zwerg, dem man früher auf Jahrmärkten für zwei Groschen ins Gesicht schlagen durfte, ist nicht gestorben, weil EIN oder ZWEI gedankenlose Stiesel ihm zu einer lustigen Nachmittagsstunde eine Ohrfeige versetzt haben, bevor sie mit ihren Mädchen tanzen gegangen sind. Der Gnom ist gestorben, weil hintereinanderdrein TAUSEND socher grob gestrickten Amüsier-Laffel ihm wochenlang, aber jeder jeweils nur ein winziges Mal eine Maulschelle an den Kopf geprügelt haben — zum Spaß!

  16. Hallo Herr „Peter“

    das mit dem Zwerg tut mir echt Leid. Aber warum hat der kleine Kerl denn keinen Helm aufgesetzt ?

    Im Ernst, ich habe es in meinen Beiträgen immer wieder angesprochen, die maßlose Übertreibung von einigen in diesem Falle Slalomgegnern ist die falsche Vorgehensweise um eine Lösung zu finden womit alle Beteiligten leben könnten.
    Beispiel der Übertreibung : Meine Aussage war , dass es sich um 40 bis 80 Teilnehmer zu 5 Veranstaltungen im Jahr handelt , die 3 x 900 Meter fahren wollen.
    Auch so ein hirnloser Motorsportler wie ich kennt den Dreisatz ein wenig. Wenn ich also meine Aussage errechne, dann ergeben sich folgende Zahlen.
    40 x 5 x 3 x 900 Meter = 540000 Meter = 540 Kilometer
    80 x 5 x 3 x 900 Meter = 1080000 Meter = 1080 Kilometer

    Im Mittel wären das dann 810 Kilometer im Jahr für alle Fahrer zusammen.

    Sie machen daraus dann gleich “ mehr als Tausend Kilometer“ , daran erkennt man ihre Panikmache. Dann bezeichnen sie uns noch als Amüsier-Laffel.
    Das ist eine ähnliche Masche wie die der BI Blauer Himmel Ilmenau.Schauen sie sich den Bericht um den es hier geht doch mal genau an , dann erkennen sie das die Masse der Gegend diese Unterstellungen weder glaubt noch ernst nimmt. Noch ein guter Rat von mir, bitte keine Formel 1 Bilder mehr als Abschreckungsversuch wählen.
    Das könnte dazu führen , dass sich noch deutlich mehr dafür einsetzen , dass in Embsen großer Motorsport betrieben wird. Ein Mitglied des Vorstandes Blauer Himmel Ilmenau würde sich vermutlich so richtig freuen wenn er in seiner Funktion als begeisterter Motorsportjournalist und Motorsportfan zu Hause vor Ort mit seinen sehr guten Berichten rund um die Motorsportszene auch noch richtig Geld verdienen kann. Lärm hin oder her. Seine Aussage unter Zeugen : “ ich find Motorsport richtig g… , aber nicht da wo ich wohne !!!

    • Hallo Pro. Dein bester, ehrlichster und vermutlich auch zutreffendster Satz in all Deinen vielen Texten auf dieser Seite ist zweifellos: „Auch mein Hirn ist leider derzeit außer Betrieb.“
      Du also, Pro, 33/1,80, 94, hast, wie der lange Reigen Deiner sehr ausführlichen Kontaktanzeige auf dieser Kommentarseite mitteilt, eine eigene Baufirma, die Du schon seit Jahren erfolgreich führst. Du bist ein Mann, zu dem man aufschaut, denn Du weißt, was Du willst. Nämlich: »Eine warmherzige u. natürliche Partnerin, um endlich dieses Alleinsein zu beenden. Ich bin sehr kinderlieb u. möchte auch gern eine kleine Familie gründen, denn auch meine Firma braucht eines Tages einen Nachfolger. Da ich ein wenig Motorsport betreibe, müßtest Du dafür etwas Verständnis haben; und wenn ich abends nach Hause komme, wäre es sehr schön, wenn Deine behutsamen Hände meine kleinen Beulen versorgen würden!«
      Pro, wir wollen offen reden: Wir hier in Embsen glauben, daß »dieses Alleinsein« auch ein wenig mit Deiner übergroßen Zaghaftigkeit zu tun hat, mit der Du in den frühen, gefühligen Achtzigern vielleicht bei den Weibern gepunktet hättest, aber heute, in den Zeiten von Neoliberalismus, Globalisierung und Dauerwettbewerb, keinen Blumentopf mehr gewinnst. Guck mal: »eine kleine Familie«, »ein wenig Motorsport«, »etwas Verständnis«, »wäre sehr schön«, »kleine Beulen« … Nee, Pro, nee! — Wenn Du willst, daß Dir nach einem langen Tag erst auf dem Bau, dann auf dem Sattel Deiner Maschine eine Frau ordentlich die Eier schaukelt, dann mußt Du ihr das sagen!
      Meint’s nur gut: Peter, der Zwerg.
      (Du siehst, Pro, ich habe geflunkert. Ich lebe noch. Denn ich habe zwar keinen Helm getragen, aber nach der ersten Ohrfeige habe ich zurückgeschlagen.)

    • Sie, Herr Pro, glauben, „das die Masse der Gegend diese Unterstellungen weder glaubt noch ernst nimmt.“

      Ich übersetze ins Deutsche: …, „dass die meisten Anwohner die Aussagen über den ADAC-FSZ-Lärm weder glauben noch ernst nehmen.“

      Wieso glauben Sie das? Vielleicht, weil Sie es einfach glauben wollen? Erinnern Sie sich noch an die Sitzung des Gemeinderates Embsen von Ende April? Die etwa 200 Zuhörer, die sich vor und im kleinen Saal des Gasthauses Stumpf drängten, kamen nicht nur aus Embsen, sondern auch aus Melbeck, Häcklingen und Rettmer. Sie alle einte ein Ziel, nämlich zusätzlichen Lärm vom Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentums zu verhindern. Den nämlich befürchten die Anwohner, sollte dem Wunsch des Automobilclubs Ilmenau Bardowick im ADAC entsprochen werden und künftig Auto-Slalomrennen auf dem Gelände stattfinden dürfen. Ihr Anliegen unterstrichen die Vertreter der Bürgerinitiative „Blauer Himmel über Ilmenau e.V.“ mit einem dicken Stapel Papier: Listen mit 3.750 Unterschriften gegen die Pläne des Autoclubs übergab Martin Henze von der BI an Bürgermeisterin Anne-Carin Büttner (SPD).

      Wie berichtet, hatten Clubvorsitzender Heinz-Dieter Wetteborn, beim ADAC zuständig für Slalomsport, sowie Architekt Heinz Meyer bei der Sitzung des Rates im Februar für ihr Anliegen geworben. Der Autoclub möchte künftig vierzig Slalom-Tagesveranstaltungen im Jahr auf dem ADAC-Gelände durchführen, im Gegenzug soll die Zahl der Kart-Rennen um zwei Wochenendveranstaltungen reduziert werden. Die Genehmigung des Rates in Form einer Änderung des Bebauungsplanes wäre dafür die Voraussetzung. Doch der tat sich bisher schwer mit einer Entscheidung: Nach einem Ortstermin auf dem ADAC-Gelände sollten nun auch die Bürger Gelegenheit haben, ihre Argumente vorzubringen.

      Und bei denen sitzt das Misstrauen tief: Statt der vorgesehenen drei Kart-Veranstaltungen pro Jahr hätten auf der Kartbahn zwischen 2011 und 2013 mindestens 160 Kart-Rennen stattgefunden, hieß es. Der Automobilclub habe demnach wiederholt rechtswidrig gehandelt: Es gebe keinen Grund, dem Verein weiter entgegen zu kommen, und nun auch noch Automotorsport in Form von Slalomrennen zuzulassen, fand Carola Hennig von der BI : „Wohnen auf dem Lande stellt man sich anders vor. Keine Gemeinde, besonders keine, die für sich als „Wohlfühlgemeinde im Grünen“ wirbt, muss sich eine Rennstrecke vor die Tür setzen lassen.“

      • Zitat vom Unbekannten“Wieso glauben Sie das? Vielleicht, weil Sie es einfach glauben wollen? Erinnern Sie sich noch an die Sitzung des Gemeinderates Embsen von Ende April? Die etwa 200 Zuhörer, die sich vor und im kleinen Saal des Gasthauses Stumpf drängten, kamen nicht nur aus Embsen, sondern auch aus Melbeck, Häcklingen und Rettmer. Sie alle einte ein Ziel, nämlich zusätzlichen Lärm vom Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentums zu verhindern. Den nämlich befürchten die Anwohner, sollte dem Wunsch des Automobilclubs Ilmenau Bardowick im ADAC entsprochen werden und künftig Auto-Slalomrennen auf dem Gelände stattfinden dürfen. Ihr Anliegen unterstrichen die Vertreter der Bürgerinitiative „Blauer Himmel über Ilmenau e.V.“ mit einem dicken Stapel Papier: Listen mit 3.750 Unterschriften gegen die Pläne des Autoclubs übergab Martin Henze von der BI an Bürgermeisterin Anne-Carin Büttner (SPD).

        Wie berichtet, hatten Clubvorsitzender Heinz-Dieter Wetteborn, beim ADAC zuständig für Slalomsport, sowie Architekt Heinz Meyer bei der Sitzung des Rates im Februar für ihr Anliegen geworben. Der Autoclub möchte künftig vierzig Slalom-Tagesveranstaltungen im Jahr auf dem ADAC-Gelände durchführen, im Gegenzug soll die Zahl der Kart-Rennen um zwei Wochenendveranstaltungen reduziert werden. Die Genehmigung des Rates in Form einer Änderung des Bebauungsplanes wäre dafür die Voraussetzung. Doch der tat sich bisher schwer mit einer Entscheidung: Nach einem Ortstermin auf dem ADAC-Gelände sollten nun auch die Bürger Gelegenheit haben, ihre Argumente vorzubringen.

        Und bei denen sitzt das Misstrauen tief: Statt der vorgesehenen drei Kart-Veranstaltungen pro Jahr hätten auf der Kartbahn zwischen 2011 und 2013 mindestens 160 Kart-Rennen stattgefunden, hieß es. Der Automobilclub habe demnach wiederholt rechtswidrig gehandelt: Es gebe keinen Grund, dem Verein weiter entgegen zu kommen, und nun auch noch Automotorsport in Form von Slalomrennen zuzulassen“ Zitat Ende

        Sehr geehrter Unbekannter, das was sie hier schreiben ist frei erfunden. Ich gehe nur auf 2 Aussagen ein. Die Anzahl der durchgeführten Kartrennen ist nicht zutreffend. Es handelte sich in den 3 Jahren um ca. 28 und nicht 160.

        Der AC Ilmenau hat weder vor 40 Slalomveranstaltungen auszurichten noch hat er in den vergangenen 10 Jahren jemals ein einziges Kartrennen veranstaltet.

        Ich verabschiede mich aus dieser Runde, und wünsche alles Gute.
        Wir werden sehen bzw. hören wie es weitergeht auf meiner Lieblingsstrecke.

  17. Hallo Herr Bruns,

    danke für den objektiven und in netter Form geleisteten Beitrag. Superbike ? nein ich ziehe mich jetzt nicht daran hoch , dass sie Superbike gefahren sind. Ich verstehe den Reiz an solch einem Gerät. Wenn man damit umgehen kann, macht es richtig Spass. Ich denke auch die Übertragungen im TV , wenn Max Biaggi und Kollegen in der Superbike WM auf der letzten Rille um den Titel fuhren, haben sie nicht ausgeschaltet oder ?
    Für manche sind es nicht nur Rennfahrer sonder Akrobaten und für viele Beitragschreiber hier an dieser Stelle sind es hirnlose Idioten die sinnlos im Kreise fahren.
    Herr Bruns, Hand aufs Herz, ist es im Sinne l für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer auf einem Fahrsicherheitsgelände des ADAC ein Motorradtraining zu absolvieren, um ein solches Gerät wie sie es gefahren haben sicher zu beherrschen oder ist das nur sinnloser überflüssiger Lärm ? Meiner Meinung nach dürfte Niemand ohne solch einen Lehrgang absolviert zu haben so ein fast waffenscheinpflichtiges Gerät im Straßenverkehr bewegen.
    Und wenn jemand dann doch der Meinung ist , dass so ein Fahrsicherheitszentrum vermutlich in diesem Sinne gar nicht so falsch ist, dann frage ich mich wohin damit ? Überall aber bitte nicht bei uns ?

    • Wohin mit dem FSZ?

      Zu Ihnen in den Gemüsegarten vielleicht? Oder in den Hühnerstall. Dann kann Ihre Oma gleich mitfahren.

      • Hallo Gerfried,

        Das FSZ hat seit über 10 Jahren eine Genehmigung mit Brief und Siegel.Da sind nach der Genehmigung Millionen in dieses Projekt eingeflossen in gutem Glauben das alles seine Richtigkeit hat. Rund um das FSZ haben Bauunternehmer und viele andere Betriebe aus der Umgebung ihren Euro an diesem Projekt verdient. Glauben sie wirklich , dass dieses Gelände mit den Gebäuden jetzt einfach geschlossen wird ?
        Ich würde mich als Anwohner lieber mit dem Gedanken beschäftigen wie man miteinander leben kann. Alles andere ist Wunschdenken.
        Vielleicht gelingt es euch / Ihnen den kleinen Motorsportler zu beschneiden , aber
        diese Motorsportler über die ich rede, sind nicht einmal ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ganz im Gegenteil, wenn die aktiv sind , haben die anderen „Störquellen“ in dem Zeitraum Pause.

    • Pro
      natürlich ist es sinnvoll ,dieses training auszuführen. mein sohn ist diese maschine ebenfalls gefahren und hat dort solch ein sicherheitstraining durchgeführt. was den lärm dabei angeht, er wäre zu reduzieren ,durch einfache maßnahmen. nur geschehen muss es. die anwohner haben ein recht auf ruhe.

      • @ Klaus Bruns

        Herr Bruns, wenn die Anwohner aus Embsen und Umgebung an die Sache so sachlich heran gegangen wären wie ihre Beiträge zu diesem Thema , dann wären sie schon ein ganzes Stück weiter. Aber was Manche hier von sich geben, da sollten sie ja fast befürchten das sie gesteinigt werden , weil sie das verteufelte FSZ mit ihrer Höllenmaschine benutzt haben.

        @Peter

        Deinen letzten Beitrag verstehe ich nicht , das Zitat ist nicht von mir und die Beschreibung von meiner Person trifft ebenfalls nicht zu. Die Berufsangabe stimmt auch nicht.
        Was zum Teufel raucht ihr da ?

        • Siehst Du, Pro, nicht nur, dass Du nicht auf die Entgegnungen deiner Opponenten eingehst und dass Du Dich in einem fort wiederholst und Dir dabei ständig widersprichst, Du weißt nicht einmal, was Du selbst schreibst und welche Infos Du streust. Lies halt mal genau nach. Und Herr Bruns, der hat´s leicht, aus der Ferne salomonische Sprüche nach Embsen rüber zu funken. Er wohnt weit weg und hat die wilden zugedröhnten Jahre auf seinen diversen Rennmöhren längst hinter sich. Aber sogar ihm hörst Du einfach nicht zu, Pro. Er hat Dir fünf Mal gesagt, dass Dein Lärm andere Leute unglücklich und krank macht und dass Du auf E-Motoren umsteigen sollst oder in Deiner eigenen Nachbarschaft am Gashahn kurbeln. Kannst ja mal ausprobieren, wie sich das auf Dein Ansehen in Deinem Viertel auswirkt. Mit anderen Worten: Mach Krach, wo Du willst, NUR NICHT BEI UNS !

  18. Vision von Embsen ohne Kartbahn

    Letzten Weihnachten im Fernsehen sehr schöne Doku über die Amish gesehen. Inmitten des Turbokapitalismus leben die nach alter Väter Sitte und machen alles so, wie es im Buch der Bücher steht. Ein bißchen so wie in der DDR, nur erfolgreich und mit genug zu essen.

    Erich Klepptenberger