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Im Keller dieses Hauses in Neetze sollen drei Männer eine Cannabis-Plantage betrieben haben. Heute durchsuchte die Polizei das Objekt. Foto: ca
Im Keller dieses Hauses in Neetze sollen drei Männer eine Cannabis-Plantage betrieben haben. Heute durchsuchte die Polizei das Objekt. Foto: ca

Polizei hebt Cannabis-Plantage in Neetze aus

ca Neetze. Eigentlich war es eine Routinekontrolle, doch die Streife bewies einen guten Riecher, als sie in der Nacht zu vergangenen Sonnabend bei Sülbeck einen VW Bus T 5 stoppte: Aus dem Wagen kam ein ganz eigener Duft – die Beamten fanden neun Säcke mit frisch abgeerntetem Marihuana. Alles in allem zehn Kilo. Entsprechende LZ-Informationen bestätigte die Polizei. Die auf die Nachfrage dann mit einer Presseerklärung reagierte.

Von den beiden Männer, ein 36-Jähriger aus Hamburg und ein 38-Jähriger aus Boltersen, führte eine Verbindung nach Neetze. Noch in der Nacht rückten Drogenfahnder aus. In einem heruntergekommenen Einfamilienhaus fanden die Beamten einen Komplizen (35) – und im Keller des Gebäudes eine sogenannte Indoor-Plantage.

Mehr dazu lesen Sie morgen in der LZ

 

11 Kommentare

  1. Welch ein Erfolg! Wieviel Alkohol wurde eigentlich an den Sülfmeistertagen getrunken??? Hanf ist eines der wertvollsten Heilmittel der Welt. Es wirkt unter anderem bei psychischen Leiden und Krebs. Kann man das von Alkohol auch sagen? Man darf einen Sattelzug voller Schnaps kaufen und sich bewusstlos saufen, aber ein paar wenige Gramm Gras sind kriminell. Was ist das nur für eine verrückte Welt…

    • Naja erstmal geht es hier um zehn kilo. Und das ist definitiv kriminell. Ebenso wenn du 10 Liter selbst gebrannten im Keller hast den du verkauft. Ich bin ebenso der Meinung das ein paar Gramm legal sein sollten, jedoch geht es hier um Handel und das wiederum steuerfrei etc geht nunmal nicht.

      • Gäbe es Möglichkeiten Cannabis legal zu produzieren und zu vermarkten, könnte man ihre Argumentation ja noch nachvollziehen.

        Aber den Beschuldigten in diesem Fall blieb ja nur die Wahl, auf ihr Tun zu verzichten oder es eben illegal zu machen. Der Staat zwingt Cannabiskonsumenten, -Händler und -Produzenten dazu, keine Steuern zu zahlen.

    • Bitte mal halblang, in der Psychiatrie ist bei vielen Erkrankungen erstmal die Standartfrage ob Hasch oder andere Drogen konsumiert werden. Das aus guten Grund, oftmals werden diese Erkrankungen erst durch den Drogenkonsum ausgelöst. Durch Legalisierung hätte man über Jahre, neben Alkohol, ein Problem mehr und nicht weniger. Sie sollten sich mal ein Bild von den schlaffen, labilen Typen machen, die jahrelang Kiffen.

      • Sie sollten sich mal ein Bild von den schlaffen, labilen Typen machen, die jahrelang Kiffen.
        urkomisch.
        warten wir doch mal ab, was in den usa passiert. dort ist cannabis in einigen staaten legalisiert. die steuereinnahmen sprudeln. ob aber die alkoholindustrie davon begeistert sein wird, glaube ich weniger. wer cannabis konsumiert, braucht dann den alkohol nicht mehr. da wird die konkurrenz eben nicht das geschäft beleben.

        • @ Klaus Bruns
          Das mit den schlaffen Typen kann ich bestätigen.
          Die Männer , die ich als Partner hatte, waren wirklich psychisch und physisch stabil, sportlich und gepflegt. Der eine schlaffe Typ, der ständig krank war, zur Therapie wegen seiner Panikattacken musste, ständig missgelaunt war , kaum Sex wollte und kaum eine Einkauftstasche tragen konnte, war der der kiffte.

          Und das man keinen Alkohol trinkt, wenn man kifft, ist absoluter Unfug. Meistens ist der Kiffer auch eine Spezie, der gerne zu tief ins Glas schaut und sich die Welt zurechttrinkt.
          Mit einem Kiffer zusammen zu sein, heisst, das der meistens mehr heult, als die weibliche Partnerin. Natürlich nur zu Hause und wenn er sich unbeobachtet fühlt. Denn kiffen ist cool, trendy, geil, entspannt und macht happy- allerdings nur von Zwölf bis zum Mittag!

          • Christina, ich habe ,,braucht,, geschrieben. dass es menschen gibt, die nicht nur ein laster haben, sondern eine ganze spedition, ist mir bekannt.

      • @Gerd:
        „Sie sollten sich mal ein Bild von den schlaffen, labilen Typen machen, die jahrelang Kiffen.“

        Wie umfangreich ist denn Ihr diesbezüglicher Bekanntenkreis?
        Ich kenne da so einige:
        Manager, Richter, Künstler, Handwerker, Ärzte, Krankenschwestern, Lehrer…
        „Spießige“ konservative Bürger ebenso wie „linksradikale“ „Politaktivisten“

        Und ich rede hier von langjärigen guten Bekannten und Freunden.
        Unter vielem anderen überzeugen mich deren Lebensläüfe davon, wie dumm solche Pauschalisierungen sind.

        Die Hanfprohibition und deren brutale staatliche Durchsetzung (durch Polizei, Gerichte, mit Gefängnissen, Enteignungen) ist ebenso ein Unrecht, wie es die Verfolgung von Schwulen oder die Ungleichbehandlung von Frauen war.

        • @Karsten Hilsen

          Dann kennen Sie andere Leute, als ich.
          Alle, ausnahmslos alle , die mir bekannt sind, sind durch Cannabiskonsum (es sind bewusstseinsverändernde Drogen) in erheblich schlechtere Lebensumstände gekommen, als vorher.

          Ob der Führerscheinentzug wegen Fahruntüchtigkeit, Panikattacken dadurch, oder den ständigen Dämmerzustand auf dem Arbeitsplatz, die grösseren Fehlzeiten und die Probleme , durch Fehlentscheidungen u. a., lassen sich nicht wegdiskutieren.

          Die letzte Kollegin, die mich endgültig überzeugt hat, nie so einen Selbstmord auf Raten selbst zu initieren, ist erst 28 und konnte sich neulich nicht mal mehr an meinen Namen erinnern. Das ist zwar nur temporär so, man sieht aber deutlich, das sie grosse Probleme hat, die sie früher ohne den Konsum von Cannabis nicht hatte.
          Das Gehirn wird geschädigt und die Menschen verändern sich dramatisch auf Dauer.
          Das einige Bekannte von Ihnen noch keine grossen Probleme haben, ist ein Wunder, oder wird bei oberflächlichem Hinsehen (noch) nicht wahrgenommen.
          Das man Alkohol dann als Vergleich heranzieht, ist mir suspekt. Es macht nichts ungefährlicher wenn man auf andere Stoffe hinweist, die gefährlich sind, wenn man sie übermässig konsumiert.

        • Ja auch ich kenne ausreichend Menschen mit guter Kontrolle ihres Alkohol- und Haschkonsums. Das sollte aber nicht zum Anlass genommen werden neben der Alkohol Industrie noch eine Hasch Industrie aufzubauen. Sie sollten sich mal die Leichen und Hänger links und rechts des Weges anschauen und nicht nur die Helden, die einiges wegstecken oder kontrollieren können. Gerade für Junge Leute wäre eine Legalisierung ein falsches Signal.