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Zum heutigen Weltmädchentag wird der Lüneburger Wasserturm pink leuchten.  Foto: t&w
Zum heutigen Weltmädchentag wird der Lüneburger Wasserturm pink leuchten. Foto: t&w

Wasserturm Lüneburg: Zeichen stehen auf Pink

ca Lüneburg. Es gibt Barbie-Puppen-Rosa, und es gibt Pink. Das eine bedeutet angepasst sein, aber Pink steht für „Power und Mut zum Risiko“, findet Sabine Sieb-van den Elshout. Sie lässt heute den Wasserturm in Pink erstrahlen, zum Weltmädchentag. Die Lüneburgerin hat vor sechs Jahren eine Stiftung gegründet, die unterstützt die Kinderhilfsorganisation Plan International und deren Projekte in Nepal. Vom kommenden Jahr an möchte sich Sabine Sieb-van den Elshout auch für den Lüneburger Kinderschutzbund engagieren. Sie betont, die Kosten für das Wasserturm-Vorhaben zahle sie aus privater Tasche.

Zum Hintergrund: Die Vereinten Nationen (UN) riefen 2011 auf Initiative von Plan International den Welt-Mädchentag aus. Mit der Farbe Pink will die Kinderhilfsorganisation ein Zeichen setzen und diese neu besetzen. Steht Rosa vor allem für Lieblichkeit und Romantik, hat das kräftige Pink eine leuchtende Signalkraft und vermittelt Power, Mut und Lebensfreude. Plans Ziel ist es, Mädchen darin zu stärken, gemeinsam mit anderen die Initiative zu ergreifen und sich für die Wahrnehmung ihrer Rechte einzusetzen.

So wie in Lüneburg sollen auch in 30 anderen deutschen Städten Gebäude in Pink angestrahlt werden. An der Ilmenau hat den Job der Illuminator Wolfgang Graemer übernommen. 50 Scheinwerfer richtet er aus, um den Turm in ein Lichterkleid zu hüllen. Losgehen soll es zur blauen Stunde, also gegen 18 Uhr.