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Die Grafik zeigt die künftige Wegeführung und die Zugänge zur Notunterkunft in der Theodor-Körner-Kaserne. Grafik: stadt lüneburg
Die Grafik zeigt die künftige Wegeführung und die Zugänge zur Notunterkunft in der Theodor-Körner-Kaserne. Grafik: stadt lüneburg

Lüneburg: Verbesserung der Wege zur Notunterkunft Theodor-Körner-Kaserne

us Lüneburg. Eine bessere Wegeführung und ein zweites Tor für die Flüchtlings-Notunterkunft in der Theodor-Körner-Kaserne in Lüneburg, auf diese Maßnahmen haben sich jetzt die Hansestadt Lüneburg, das Land Niedersachsen, Polizei und DLRG geeinigt. Damit soll, so die Stadt, gewährleistet werden, dass Flüchtlinge die Kaserne künftig sicher verlassen können und der Versorgungsverkehr das Gelände zielgerecht erreicht.

Vorgesehen ist, dass der Weg, der von dem bereits genutzten Tor 6 des Kasernengeländes auf den Fuchsweg führt, von der Landesforst ausgeschildert, befestigt und beleuchtet wird. Auf diese Weise könnten Flüchtlinge der Notunterkunft sicher zur Erbstorfer Landstraße gelangen und von dort weiter mit dem Bus in die Innenstadt oder zum Bahnhof fahren.

Außerdem soll ein weiteres Tor im Norden des Kasernen-Geländes gegenüber der Wohnsiedlung am Ebensberg entstehen. Dazu soll der hier anschließende Zaun in südliche Richtung zurückversetzt werden und einen befestigten Weg freigeben, der zurzeit noch innerhalb des Kasernengeländes liegt. Dieser Weg, für den ein gesicherter Bahnübergang in Höhe der Gumbinner Straße vorgesehen ist, soll vor allem als Versorgungsweg für den Anlieferverkehr genutzt werden.

Wie berichtet, gab es in den vergangenen Tagen von der Stadt und einzelnen Ratsmitgliedern Kritik insbesondere an der Wegeführung durch den Wald.
„Auch wenn ein gesicherter Korridor vom sogenannten Olympischen Dorf über das Kasernen-Gelände zu Tor 9 im Süden der bessere Weg gewesen wäre, bin ich jetzt doch erleichtert, dass es uns als Hansestadt gelungen ist, alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen und eine gemeinsame Lösung zu finden“, sagt Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge.

„Die gefundene Lösung ist sicher für die Flüchtlinge und ermöglicht zugleich eine gut erreichbare Anbindung für die Versorgungslogistik.“ Oberbürgermeister Mädge kündigte an, die Planungen aber auch noch ausführlich in einer Bürgerversammlung auf dem Ebensberg vorzustellen.