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Silke Rogge ist im Umzugsstress: Vögelsens ehrenamtliche Bürgermeisterin packt seit Tagen Kartons für das neue Gemeindebüro. Foto: t&w
Silke Rogge ist im Umzugsstress: Vögelsens ehrenamtliche Bürgermeisterin packt seit Tagen Kartons für das neue Gemeindebüro. Foto: t&w

Vögelsen: Gemeindebüro zieht um

dth Vögelsen. Die Gemeindeverwaltung Vögelsen zieht jetzt um in das ehemalige Sparkassen-Gebäude. Im April hatte die Kommune das Gebäude gekauft. Für Kauf- und Umbau hatte die Gemeinde 265 000 Euro veranschlagt, das geht aus dem Investitionsplan des Haushalts 2015 hervor. Wegen des Umzugs sowie Urlaubs der Verwaltungskraft bleibt die Gemeindeverwaltung vom 19. bis 30. Oktober geschlossen. Am Montag, 26., und Donnerstag, 29. Oktober, finden die Bürgermeistersprechstunden wie gewohnt statt, dann aber bereits in den neuen Räumlichkeiten (Lüneburger Straße 8).

Mehr als 40 Kartons haben Bürgermeisterin Silke Rogge sowie Verwaltungskraft Sonja Schierwater in den vergangenen Tagen gepackt. „Das alte Gemeindebüro ist schon aus allen Nähten geplatzt“, sagt Rogge. Am neuen Standort steht der Verwaltung mehr Platz zur Verfügung. „Wir verbessern uns um einen Raum, nutzen den alten Tresorraum der Sparkasse als Aktenzimmer.“ Die Gemeindeverwaltung selbst findet Platz in den ehemaligen Mitarbeiter-Räumen des Kreditinstituts. Das alte Gemeindebüro war lediglich angemietet. Das Geld spart sich nun die Kommune und tritt am neuen Standort selbst als Vermieter auf.

Insgesamt verfügt das ehemalige Sparkassen-Gebäude in Eigentum der Gemeinde über rund 347 Quadratmeter. Größter Nutzer bleibt mit rund 210 Quadratmetern die Kinderkrippe „Heidekinder“ in Trägerschaft der Samtgemeinde Bardowick. 92 Quadratmeter entfallen auf das Vögelser Gemeindebüro. Auch die Sparkasse bleibt neben der Krippe als Mieter vor Ort, verkleinert sich aber auf einen SB-Bereich von rund 16 Quadratmetern.

Zudem mietet die Samtgemeinde einen Raum von 33 Quadratmetern bei der Gemeinde an. Dort ist angedacht, beispielsweise Beratungsgespräche im Rahmen der Sozialraumarbeit anzubieten. An den Umbaukosten von rund 65 000 Euro seitens der Gemeinde beteiligt sich die Samtgemeinde mit rund 10 000 Euro, bestätigt Kämmerin Evelin Zeyn.