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Im Februar wurden die Verschwenkungsinseln in der Hansestraße eingebaut. Sie haben Autofahrer nicht daran gehindert, zu schnell durch die Straße zu fahren. Foto: sp
Im Februar wurden die Verschwenkungsinseln in der Hansestraße eingebaut. Sie haben Autofahrer nicht daran gehindert, zu schnell durch die Straße zu fahren. Foto: sp

Verkehrsberuhigung in der Hansestraße: Inseln wirkunglos

as Lüneburg. Im gesamten Hanseviertel ist Tempo 30 ausgewiesen. Doch zum Leidwesen der Anwohner halten sich viele Autofahrer nicht daran. Im vergangenen Februar hatte die Stadt deshalb sogenannte Verschwenkungsinseln auf der Hansestraße, Hauptzufahrtsstraße ins Neubaugebiet, installiert. Rund 10 000 Euro investierte sie in die Maßnahme zur Verkehrsberuhigung. Gebracht hat es nichts, bilanziert die Verwaltung jetzt. Das Thema beschäftigt deshalb den Verkehrsausschuss des Rates, der am Mittwoch, 4. November, von 16 Uhr an im Großen Sitzungssaal der Feuerwehr-Mitte, Lise-Meitner-Straße 12, tagt.

Uta Hesebeck, Fachbereichsleiterin Straßen- und Ingenieurbau, war im Februar noch zuversichtlich gewesen, dass die Verschwenkungsinseln in Kombination mit der Tempo-30-Zone dafür sorgen, dass Autofahrer langsamer fahren. Doch erneute Geschwindigkeitsmessungen im April haben gezeigt: Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag immer noch bei 48 km/h. Die Verwaltung schlägt nun vor, die Verschwenkungsinseln wieder zu entfernen und anstelle derer feste Aufpflasterungen zu installieren. Der Vorschlag wird im Ausschuss präsentiert und erläutert.

Auf der Tagesordnung stehen auch ein CDU-Antrag zur integrierten Verkehrsentwicklungsplanung und eine Anfrage der Grünen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um dem Radverkehr auf dem Stadtring Vorrang zu verschaffen.

2 Kommentare

  1. Das ist eigentlich in allen Bereichen zu beobachten, dass man sich nicht an Geschwindigkeitsbeschränkungen hält. Was mich dabei am meisten erstaunt, es sind meistens die Anwohner selbst, die in solchen geschwindigkeitsreduzierten Bereichen wohnen.

    Ist auch immer wieder von mir in Häcklingen zu beobachten, dass in Spielstraßen, wenn man auch nur annähernd Schrittgeschwindigkeit fährt, von Anwohnern bedrängt wird. Sehr häufig sind dies auch Mütter mit ihren Kleinkindern auf dem Rücksitz, die mal eben schnell irgendwo hingebracht werden müssen.

  2. Ist ja nicht zu fassen.Schon mal jemanden aufgefallen das sich viele Autofahrer sich nicht an Geschwindigkeiten halten.Weder am Markt noch direkt vor der Polizei geschweige den bei der Bardowicker Mauer da sind sogar nur 10 kmh erlaubt.Alles ist bekannt seit Jahren und man sagt das man nichts weiter machen kann.Okay in kürzester Zeit eine 70 zone ein zu führen und zu kontrollieren zeigt doch das es gehen würde wenn man nur will.