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Freuen sich auf die 14. Auflage der Benefiz-Gala Amelinghausen hilft: Die Moderatoren Burkhard Ebel und Wiebke Rörup (r.) sowie Mitinitiatorin Elke Ritschen. Foto: bau
Freuen sich auf die 14. Auflage der Benefiz-Gala Amelinghausen hilft: Die Moderatoren Burkhard Ebel und Wiebke Rörup (r.) sowie Mitinitiatorin Elke Ritschen. Foto: bau

Benefiz-Gala „Amelinghausen hilft“: Helfer und Spender bereit

bau Amelinghausen. Der Name ist Programm — seit 2002 unterstützt die Benefiz-Gala „Amelinghausen hilft“ mit ihren vielen ehrenamtlichen Helfern und die Teilnehmer an der Veranstaltung durch ihre Spenden vorwiegend soziale Einrichtungen in der Region Lüneburger Heide, die sich um Menschen in Not kümmern. Das wird auch bei der 14. Auflage am Sonnabend, 12. Dezember, ab 19.30 Uhr im Autohaus Plaschka wieder so sein.

Seit der Premiere vor 13 Jahren sind so fast 65000 Euro eingenommen und für den sozialen Zweck gespendet worden. „Wir hoffen, dass es auch in diesem Jahr wieder diese tolle Solidarität der Einwohner in der Samtgemeinde gibt“, sagt Mitinitiatorin Elke Ritschen. Gemeinsam mit ihren Gala-Mitstreitern wurde jetzt der Haupt-Spendenzweck festgelegt. „Wir möchten gerne den Ambulanten Hospizdienst Lebensbrücke unterstützen, der im benachbarten Heidekreis im Raum Soltau, Munster und Bispingen aktiv ist“, sagte Elke Ritschen.

Die beiden Gala-Moderatoren, Wiebke Rörup und Burkhard Ebel, sowie Ricarda Porr hatten vor kurzem die Gelegenheit, sich vor Ort in Soltau im Haus der Kirche mit den Verantwortlichen der Einrichtung zu unterhalten und sich ein Bild zu machen. „Schön, wenn wir alle mit unserer Veranstaltung am 12. Dezember dort helfen können“, lautet das Fazit des Moderatoren-Duos. Die Lebensbrücke begleitet und berät ehrenamtlich schwer kranke, sterbende Menschen und deren trauernde Angehörige in ihrem vertrauten Umfeld nach deren individuellen Bedürfnissen. Dazu gehören auch kompetente Beratung zu psychosozialen und palliativen Fragen und die Vermittlung zu weiteren Diensten. Außerdem möchte die Einrichtung durch Veranstaltungen zu den Themen Tod, Sterben und Trauer mit Menschen ins Gespräch kommen.

Der Ambulante Hospizdienst ist Mitglied in der Hospiz-Landesarbeitsgemeinschaft Niedersachsen und kooperiert mit dem Ambulanten Kinderhospizdienst Löwenherz und der evangelischen Erwachsenenbildung Lüneburg. Außerdem arbeitet die Einrichtung unter anderem mit Krankenhäusern, Ärzten, Pflegediensten, Sozialstationen und Seelsorgern zusammen. „Unsere Spendenmittel sollen hauptsächlich in die noch nicht vorhandene Kinderhospiz-Begleitung mit entsprechenden Leistungen gehen und zudem zu Schulungszwecken für die ehrenamtlich Tätigen genutzt werden“, sagte Wiebke Rörup.

Einen zweiten Spenden­zweck haben die Gala-Verantwortlichen ebenfalls schon festgelegt. Die Amelinghausener DLRG-Ortsgruppe Lopautal wird anteilig bedacht, um wichtige Materialien für den Kinder-Schwimmunterricht anzuschaffen, „damit diese noch besser frühzeitig das Schwimmen lernen können“, sagte Burkhard Ebel.