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Hubertus Heinrich, zuständig für Jugendarbeit bei der Hansestadt und Katharina Fuchs vom Stadtjugendring Lüneburg stellten auf einem Fachaustausch in Frankfurt vor, wie das Programm "Demokratie leben" in Lüneburg läuft. Foto: Hansestadt Lüneburg
Hubertus Heinrich, zuständig für Jugendarbeit bei der Hansestadt und Katharina Fuchs vom Stadtjugendring Lüneburg stellten auf einem Fachaustausch in Frankfurt vor, wie das Programm "Demokratie leben" in Lüneburg läuft. Foto: Hansestadt Lüneburg

„Demokratie leben“ kommt in Lüneburg gut an

sp Lüneburg. Mit großen Schritten nähert sich Lüneburg einem Ziel des Projektes „Demokratie leben“: ein festes Jugendforum einzurichten. Kinder und Jugendliche sollen dauerhaft die Chance haben, sich einzubringen, mitzugestalten und politische Themen zu diskutieren. Dass ein großes Interesse besteht, konnte der Stadtjugendring erst kürzlich erleben, als über 100 Teilnehmer zur Jugendversammlung in den Wasserturm kamen und an ihren Ideen feilten und über schon Erreichtes berichteten.

Dass das Projekt in Lüneburg gut läuft, bestätigten auch Experten auf dem ersten Fachaustausch des Bundesprogramms des Familienministeriums. Vor kurzem kamen etwa 100 Vertreter der Kommunen, die sich an dem Projekt beteiligen, in Frankfurt a.M. zusammen, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Und die Hansestadt galt als Vorzeigestadt für die bisherige Umsetzung des Programms.

Verantwortlich für das Programm in Lüneburg sind Hubertus Heinrich, zuständig für Jugendarbeit bei der Hansestadt und Katharina Fuchs vom Stadtjugendring Lüneburg, mit dem die Stadt das Programm gemeinsam umsetzt. Sie berichteten, dass die Anwesenden vor allem den großen Fortschritt des Programms lobten und dass das Vorhaben in Lüneburg nicht in der Theorie stecken bleibe. Hubertus Heinrich erklärte: „Dass es in Lüneburg eine so große Beteiligung gibt und „Demokratie leben“ so erfolgreich ist, liegt auch darin begründet, dass wir als Initiatoren unkompliziert und unbürokratisch arbeiten, sich die Kinder und Jugendlichen so ganz frei einbringen können und es schnell Ergebnisse gibt“. So ist zum Beispiel ein Treffen zwischen Jung und Alt im Seniorenheim „Alte Stadtgärtnerei“ in Kaltenmoor entstanden. Und für Sommer kommenden Jahres planen Jugendliche ein Musikfestival im Kurpark, „Jakob 2016 soll es heißen“ so Heinrich.

„Demokratie leben“ wurde vom Bundesfamilienministerium initiiert, um Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus entgegenzuwirken. Seit diesem Jahr werden ausgewählte Projekte gefördert, die zu diesem Ziel beitragen.