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Dienstgebäude
Baustellenbesichtigung bei der Grundsteinlegung des neuen Polizeigebäudes in Scharnebeck. Wie schon bei dem alten Gebäude baut das Haus der Investor Michael Wieczorek aus Hitzacker und verpachtet es dann an die Polizei. Foto: phs

Neues Dienstgebäude: Neubau bei der Polizei in Scharnebeck

off Scharnebeck. Zum zweiten Mal in 20 Jahren erhält die Polizei in Scharnebeck ein neues Dienstgebäude. Das erste baute Michael Wieczorek, Investor und Bauunternehmer aus Hitzacker, vor 16 Jahren und verpachtete es an die Polizei. Das gleiche Modell nutzen die Beteiligten nun für die Erweiterung. Die ersten Wände stehen bereits, die Grundsteinlegung ist offiziell erfolgt und der Einzug der Beamten der Scharnebecker Polizeistation für das Frühjahr kommenden Jahres geplant.

Hintergrund der Erweiterung ist eine erneute Strukturreform des Landes: Nachdem die Station der Wasserschutzpolizei in Scharnebeck von der CDU/FDP-Landesregierung zunächst aufgelöst worden war, hat Rot-Grün in Hannover erneut an der Schraube gedreht — sodass die Wasserschutzpolizei in Scharnebeck seit einigen Monaten wieder selbstständig ist. Das allerdings bedeutet: Es wurde eng in dem Dienstgebäude am Hebewerksparkplatz.

Um neben den Beamten der Polizeistation Scharnebeck auch die Kollegen der Wasserschutzpolizei unterzubringen, mussten Container aufgestellt werden. Ein Provisorium, das mit dem Neubau in wenigen Monaten ein Ende haben soll. Den Bauplatz kaufte Investor und Bauunternehmer Wieczorek von der Gemeinde, „mithilfe des Landkreises Lüneburg haben wir zügig grünes Licht für den Baubeginn bekommen“, sagt er. „Ich bin zuversichtlich, dass wir Ende November, Anfang Dezember Richtfest feiern können.“

Rund 320 Quadratmeter wird der Neubau umfassen. „Untergebracht sind dort künftig die zehn Kollegen der Polizeistation“, sagt der Leiter der Polizeiinspektion, Hans-Jürgen Felgentreu. Das 18-köpfige Team der Wasserschutzpolizei bleibt im alten Dienstgebäude.

Scharnebecks Bürgermeister, Dr. Dieter Heidelmann, ist froh, gemeinsam eine so gute Lösung gefunden zu haben. „Es war nicht immer klar, dass die Polizei tatsächlich vor Ort bleibt“, sagt er, „umso glücklicher sind wir, dass diese Gefahr mit der Erweiterung gebannt ist.“