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Zusätzlich zu Kartrennen sollen auf dem Areal des ADAC in Embsen auch Slalom-Wettbewerbe stattfinden. Das sorgt für Streit zwischen der Bürgerinitiative Blauer Himmel über Ilmenau und Teilen des Gemeinderats. Nun will die Kommune mit dem ADAC nachverhandeln.  Foto: A/t&w
Zusätzlich zu Kartrennen sollen auf dem Areal des ADAC in Embsen auch Slalom-Wettbewerbe stattfinden. Das sorgt für Streit zwischen der Bürgerinitiative Blauer Himmel über Ilmenau und Teilen des Gemeinderats. Nun will die Kommune mit dem ADAC nachverhandeln. Foto: A/t&w

Slalom-Wettbewerbe: Viel Lärm um zu viel Lärm

kre Embsen. Der Gemeinderat Embsen ist nicht bekannt für deftige Wortgefechte. Wenn, dann finden diese zumeist hinter verschlossenen Türen statt — so wie am vergangenen Donnerstag. Da trafen sich die Kommunalpolitiker zur nichtöffentlichen interfraktionellen Sitzung. Einziges Thema: der Wunsch des ADAC, künftig auch Slalom-Sport für Pkw auf dem Gelände durchzuführen.

Dass sich die Ratspolitiker noch einmal abstimmen wollten, hatte einen einfachen Grund. Das Ansinnen der Motorsportler ist inzwischen zu einem Politikum geworden. Nicht zuletzt angefacht vom Umweltschutzverband „Blauer Himmel über Ilmenau“, der sich vehement gegen die ADAC-Pläne stemmt und ordentlich Stimmung gegen das Projekt macht — unter anderen mit einem Flugblatt, auf dem das Foto eines Formel-1-Boliden zu sehen ist. Darüber die Überschrift: „Hansaring in Embsen geplant“ (LZ berichtete).

Mehr als 50 Einwendungen von Bürgern aus Embsen, aber auch aus Melbeck und Lüneburg sind bei der Gemeinde Embsen seitdem eingegangen. Und bis auf zwei sprechen sich alle gegen die ADAC-Pläne aus. Manche mit dem klaren Hinweis, „die Entscheidung des Rates in dieser Frage bei der nächsten Kommunalwahl“ mit einfließen zu lassen. Das lässt kein Ratsmitglied kalt — schon gar nicht ein Jahr vor den Kommunalwahlen. Auch wenn viele Einwendungen an Formblätter erinnerten. „Die Atmosphäre während der Sitzung war emotional“, sagt ein Teilnehmer der interfraktionellen Sitzung zur LZ und fährt fort: „Auf der einen Seite gibt es die, die den Bebauungsplan so wie er ausgelegt wurde, durchwinken wollen. Auf der anderen haben sich die formiert, die mit dem ADAC nachverhandeln wollen.“

Und darum geht es: Unabhängig vom Betrieb des Fahrsicherheitszentrums möchte der Automobilclub Ilmenau (ACI) auf der Kartbahn künftig auch Slalom-Wettbewerbe durchführen. Dazu muss der gültige Bebauungsplan „Heidkamp“ ergänzt werden. Nur textlich, trotzdem ist jede Änderung eines Bebauungsplans ein großer formaler Akt. Mit öffentlicher Auslegung, mit Beteiligung der Bürger und der Träger öffentlicher Belange, mit der Abwägung der Einwendungen und schließlich mit einem Ratsbeschluss. Schon im Vorfeld hatte es lange Diskussionen gegeben. Es geht um sechs Slalom-Veranstaltungen, die jeweils an den Wochenenden stattfinden sollen. Festgeschrieben werden sollen künftig zudem elf Trainingstage für Pkw, drei Renncart-Wochenenden, 33 Trainingstage sowie drei „Youngster-Trainings“. Weiter steht im Entwurf zur 1. Änderung des Bebauungsplans, dass der ADAC verpflichtet werden soll, der Gemeinde Embsen jährlich eine Liste mit den geplanten Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen.

Die Verwaltung sieht dieses Reglement sogar als Vorteil: ,,Die Schallemissionen werden sich voraussichtlich verringern (…), da bei Slalom-Sport maximal zwei Fahrzeuge gleichzeitig auf dem Kurs unterwegs sind, während bei Kartsport-Rennen bis zu 16 Fahrzeuge gleichzeitig unterwegs sein können“, heißt es im Änderungs-Entwurf.

Das sieht der Umweltverband Blauer Himmel über Ilmenau“ anders. In ihrer Stellungnahme schreiben die Umweltschützer: „Der ADAC hat jahrelang auf dem Gelände ungenehmigt Pkw-Rennen und eine zu große Zahl an Kartrennen durchgeführt. Der Landkreis (…) hat klar gestellt, dass diese Aktivitäten unzulässig sind.“ Mit dem vorliegenden Antrag auf Planänderung, so die Mutmaßung der Kritiker, „soll die Rücksichtslosigkeit des ADAC in Zukunft legalisiert werden“.

Außerdem bemängelt der Verband, dass die Planänderung im sogenannten vereinfachten Verfahren ohne Umweltprüfung durchgeführt werde. Dies aber sei nicht zulässig. Deshalb könne der Rat nur eins entscheiden: „Nämlich, das Verfahren ersatzlos einzustellen!“

So weit wollen die Ratsmitglieder dann doch nicht gehen, aber: Nach hitziger Debatte in interfraktioneller Runde einigten sie sich darauf, mit dem ADAC erneut Gespräche zu führen. Seitens der Gemeinde wird Dr. Thomas Wieckhorst (UWI), zweiter Bürgermeister und Bauausschussvorsitzender, daran nicht mehr teilnehmen: Wieckhorst hatte klargemacht, dass er mit dem kritisierten Kompromiss gut leben könne. Das Thema sei für ihn „ausverhandelt“. Für andere ist es das nicht. Statt auf der Kartbahn treffen sich Vertreter des Rates und des ADAC nun also erneut am Verhandlungstisch.

18 Kommentare

  1. Es wird Zeit den ADAC auszubremsen. Der Lärm am Wochenende dringt bis nach Deutsch Evern durch.
    Gleichzeitig fahren LKW beim Fahr-und Sicherheitstraining auch durch die Orte.
    Noch mehr Lärm und noch mehr Verkehr brauchen wir nicht.
    Die Rennen ziehen gleichzeitig Besucher an. Noch mehr Lärm und noch mehr Arbeit für diePolizei.

    • Hallo,

      lesen hilft. Es geht hier um die Erweiterung für Autoslalom. Was haben LKW die durch den Ort fahren damit zu tun frage ich mich.
      Fahrtraining für LKW, PKW und Kartrennen sind alles Schnee von Gestern. Alles genehmigt und seit über 10 Jahren im Gange. Im Übrigen dürfen nicht 16 Karts sondern 32 Karts gleichzeitig starten.
      Automobilslalom ist deutlich ruhiger, wird einzeln gefahren und wäre für das Ohr eine Erholung wenn in diesem Zeitraum keine Kartrennen bzw. Karttrainings ausgerichtet werden.
      Ich begrüße die Idee dem Rat eine Veranstaltungsliste vorzulegen, wo im Vorfeld alle Veranstaltungen angekündigt werden. Dann kann man planen und erlebt keine böse Überraschung.

      • mein lieber pro, wenn sie die ängste der anwohner rechnung tragen, in dem lärmmessungen durchgeführt werden, um behauptungen zu bestätigen, wäre allen geholfen. eines dürfen sie dabei aber nicht vergessen, die an und abfahrten. um so mehr es an veranstaltungen gibt, um so öfters findet eben auch lärm statt.

      • Denken hilft.

        Dass Sie´s damit nicht gar so arg haben, hatten Sie ja Anfang Oktober schon hinreichend unter Beweis gestellt, als Sie sich – für fast alle Embsener wohl unvergesslich erheiternd – bei LZ-Online lächerlich gemacht haben wie keine andere vom ADAC bestellte Vuvuzela der Marke Dumpf&Dull.

        Und da das leider derart um Sie und Ihre Geistesgaben bestellt ist, wird Ihnen auch niemals jemand erklären können, dass

        1. Slalomfahren, der zu „seit über 10 Jahren im Gange“ befindlichen Terrorlärm HINZUKOMMT, den Terrorlärm nicht reduziert, sondern vergrößert,

        2. die Tatsache, dass etwas „seit über 10 Jahren im Gange“ ist, NICHT bedeutet, dass es schon morgen nicht mehr im Gange sein kann. Dann nämlich, wenn die ganze bescheuerte ADAC-Lärmterroranlage GESCHLOSSEN wird.

        Küsseli, Pro, du ortsfremde süße kleine anonyme Schwallbacke du

        deine Rike

        • @Rike

          Hase, genau diese beleidigende Form der Diskussion führt dazu das die Leute die etwas zu sagen haben dir nicht mehr zuhören wollen.
          Mag ja belustigend sein aber ihr stellt euch damit nur immer weiter ins Abseits.
          Ich denke das ist auch ein Grund das Dr. Wieckhorst sich weitere „Diskussionsveranstaltungen“ nicht mehr geben wird.

          Küsseli zurück du kleine Wilde

          • Es ist schön zu sehen, wie sich die Mitglieder der ADAC-Propagandisten hier in den Kommentaren ein Eigentor nach dem anderen schiessen. Wer so maßlos übertreibt, Unwahrheiten verbreitet und auf gegenteilige Meinungen mit persönlichen Beleidigungen reagiert (siehe weiter oben, da wird mal eben aus „Embsener“ ein „Embsener Dorfdeppen“), den kann man einfach nicht ernst nehmen.

      • Dieser Pro ist wirklich ne schräge Tüpe. Keine Ahnung von nix in Embsen, hundert mal als Quatschkeks ge outet ,aber raffts nich das er nur noch voll als Tröte vo dem ADAC rüber kommt. Und den bezahln die? Für sonne Posts? Hier könnt ihr den seine gesammelten Werke nachlesen. Zum Einnässsen:

        https://www.landeszeitung.de/blog/lokales/268897-kartbahn-aerger-auf-adac-gelaende

        An alle die sonntag dabei waren: Wir hatten noch 1000 Sticker für euch gemahct zum mit nehmen – leider vergessen die euch zu geben:D wir haben einige dagelassen hoffe sie haben euch erreicht.
        JETZT KOMMTS: Die ersten 5 die uns ihre Post adresse schreiben und noch keine ,haben bekommen gratis Aufkleber zugeschikt!
        Demouuuuuuuschen

        • @Ferdinand
          ich glaube nicht das du meine Beiträge bewerten solltest bzw. überhaupt dazu in der Lage bist. Der ADAC bezahlt mich nicht, ich möchte nur weiterhin meinem Sport nachgehen können.
          Ferdinand, meine Rechtschreibung ist wirklich nicht perfekt , aber wenn hier etwas zum Einnässen ist , dann ist es deine Rechtschreibung.
          Deine Flüchtigkeitsfehler zeigen wie du an eine Sache herangehst.
          Das beste Beispiel dafür hast du ja selbst gegeben. Erst 1000 Sticker fertigen und dann vergessen.
          So wird das nichts Jung.

          • „Der ADAC bezahlt mich nicht“?

            Hey, verdächtig. Wieso muss das so betont werden, wenn´s nicht doch der Fall ist?

            „Ich möchte nur weiterhin meinem Sport nachgehen können“?

            Voll die egozentrische Abzockernummer, Mann. Ein ganzes Dorf wird von dir in Lärmterrorgeiselhaft genommen, damit du deinen Amüsemangspaß haben kannst?

            Was weißt denn du von Thomas Wieckhorst ? Bist du mit dem in die Schule gegangen oder ich? Keine Ahnung vom Dergel, aber über Embsen Bescheid wissen wollen. Geht ganicht, Mann!

            Mach Slalom wo du willst, aber nicht hier. Mann, du solltest uns lieber helfen dass mit dem Krawall von den PS-Spinnern bald Schluss ist hier.

      • Guten Tag Herr Pro

        alles trockene Theorie. Alles über 55 dB(A) ist Lärmbelästigung! Wenn sie also ihren Privatwagen aus der Garage fahren, überschreiten sie diesen Wert schon. Schlagen sie die Autotüre zu , dann ebenfalls. Zahlen sind doch absolut irrelevant, wichtig ist ob Lärm entsteht und wie er von Embsener Anwohnern empfunden wird!
        Wenn ich aber höre, das ein ehemaliger Soldat der Deutschen Bundeswehr solche Zeilen schreibt, muss ich wirklich lachen.
        Ich finde es lustig, dass ein ehemaliger Berufssoldat , der sein halbes Leben damit verbracht hat den überflüßigsten Lärm aller Zeiten mit Militärgeräten zu verursachen hier noch zusätzlich den großen Lärmbefürworter raushängen lässt. Den Lärm den sie dort verursacht haben und der immer noch von ihrem Arbeitgeber verursacht wird, den braucht kein Mensch, Pro!

        Wir hier in Embsen wollen RUHE !!!

        WIR WOLLEN EIN LEBEN OHNE ADAC-LÄRMTERROR !!

    • Die gelbe Gefahr

      „Der ADAC bezahlt mich nicht“? Könnte sogar hinkommen, dass die den Kerl hier für umme propagandistische Leserposts karnickeln lassen. Die vier Buchstaben ADAC (sprich: [‚?d?k], die Mitglieder sagen Aa De Aa Zeh) sind die Kurzform von „Anarchistische Deutsche Autobahn-Chaoten“, „Allgemeiner Deutscher Abstinenzler Club“, „Allgemeiner deutscher Alkoholiker-Club“ oder „Auto-darf-alles-Club“. Nahezu weltweite Popularität erreichte der ADAC als die größte Laienspieltruppe Europas während der vielen aufgeflogenen Betrugsskandale im vorigen Jahr. Der Name deutet schon auf das Problem mit den Mitgliedern dieses Vereins hin. Diese Tüpen können nur dann ein Glücksgefühl empfinden, wenn sie nüchtern mit mehr als 230 km/h durch Embsen brettern. Dabei hat ja schon die Wissenschaft und Forschung bewiesen, das sich der menschliche Körper bei Geschwindigkeiten von über 30 km/h zersetzt. Die Zersetzung beginnt dabei im Gehirn und verschleiert damit auch das autofahrerische Problem der Mineralölvernichtung. Die ADAC ist die deutsche Version des AC/DC.

      Ganz schwer von dieser unheilbaren Erkrankung Betroffene erkennt man am Wackeldackel und der umhäkelten Klopapierrolle auf der Heckablage. Bei jüngeren Erkrankten leidet zumeist auch das Gehör, das man durch hyperlaute Soundanlagen oder Cartbahngetöse sozial unverträglich zu lösen versucht. Weiterhin pflegen jüngere Erkrankte mit CDs am Innenspiegel auf ihr Problem aufmerksam zu machen.

      Jeder Käufer eines Kraftfahrzeuges in Deutschland wird automatisch durch die Registrierung in Flensburg Mitglied des Chaotenabzockervereins ADAC. Einspruch dagegen muss innerhalb einer Woche per Einschreiben erfolgen, sonst blecht man den Rest seines Lebens. Mit den fetten Beiträgen von allen 8o Millionen Zwangsmitgliedern werden sonnabends und sonntags Frühstück, Vier-Gänge-Menüs und Abendessen sowie Sekt und Kaviar bei den allwöchentlichen Präsidiumssitzungen des Vereins in Paris finanziert. Wer nicht rechtzeitig zum Essen kommt, wird mit dem Hubschrauber eingeflogen. Ansonsten werden noch fettere Beiträge rigoros bei Unfallopfern und Pannen auf der Autobahn erhoben. Hinzu kommen Räumungsgebühren für die Nichtmitglieder, die den Verkehr behindern. Insgesamt kann man sagen, dass der ADAC gut Kasse macht und im Gegensatz zu anderen Vereinen nicht auf Spenden angewiesen ist.

      • Hallo lieber Unbekannter , oder Ferdinand ?

        ich kenne nicht so viele die das Wort TYPEN mit Ü schreiben.
        Durch den Hinweis des „Cartbahngetöses“ habe ich festgestellt, dass es ja wirklich eine Genehmigung für CARTS auf der Kartbahn gibt.
        Also soetwas :

        https://www.youtube.com/watch?v=gZyPW8Y-p5Y

        Wäre echt eine interessante Alternative zum handeslüblichen PKW.

  2. Ok Pro: Ein Test

    Es gibt in Deutschland nur noch ganz wenige Menschen, die ein Dergel besitzen. Einer von ihnen lebt in Embsen.

    1. Frage: Wie heißt diese Person?

    2. Frage: Worum handelt es sich bei einem Dergl?

    JEDER Embsener kennt die Antwort. Wenn Du sie weißt und hier aufschreibst, hören wir dir in Angelegenheiten, die die Lebensqualität unseres Dörfchens betreffen, vielleicht wieder zu.

    • das ist nicht so mein Thema, aber ich rate mal :

      Prof. Dr. Werner Härdtle ?

      • Hallo Pro. Dein bester, ehrlichster und vermutlich auch zutreffendster Satz in all Deinen vielen Texten auf der gleich verlinkten Seite ist zweifellos: „Auch mein Hirn ist leider derzeit außer Betrieb.“ (http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/268897-kartbahn-aerger-auf-adac-gelaende)

        Wenn die Anwohner aus Embsen und Umgebung an die Sache so unsachlich heran gegangen wären wie Ihre Beiträge zu diesem Thema, dann wären sie noch ein ganzes Stück verratzter. Aber was die hier von sich geben, da sollten die ja fast befürchten das sie von Ihnen gesteinigt werden, weil sie das verteufelte FSZ mit ihrer Höllenmaschine noch nie benutzt haben.

        Ihren letzten Beitrag verstehe ich nicht , das Zitat ist nicht von mir und die Beschreibung von meiner Person trifft ebenfalls nicht zu. Die Berufsangabe stimmt auch nicht.
        Was zum Teufel rauchen Sie da ?

  3. Hallo Wolfgang,

    ich habe das betont da der Kollege Ferdinand diese Unterstellung geschrieben hat.
    Zitat Ferdinand:

    „Ferdinand
    10. November 2015 at 23:35

    Dieser Pro ist wirklich ne schräge Tüpe. Keine Ahnung von nix in Embsen, hundert mal als Quatschkeks ge outet ,aber raffts nich das er nur noch voll als Tröte vo dem ADAC rüber kommt. Und den bezahln die? Für sonne Posts? “ Zitat Ende
    Muss ich als Motorsportler die Geschichte eures schönen Dorfes kennen ? ich denke nicht.
    Du fragst was ich von Herrn Wieckhorst weiß ?
    Ist ein netter kompetenter Mann , der auch politisch einen guten Job macht. Bei der Veranstaltung in Embsen wo „unser Sport“ vorgestellt wurde , hat Herr Wieckhorst ohne Vorurteile das Angebot angenommen und ist als Beifahrer in einem Slalomauto mitgefahren um sich von der Materie zu überzeugen. Diese Aktion fand ich persönlich korrekt von ihm. Tut ihm bitte nichts wenn ich euch sage er hatte Spass. Ich würde mir wünschen das alle Embsener so objektiv an diese Sache herangehen würden , so könnte man eventuell eine Lösung finden um allen Beteiligten den Umständen entsprechend gerecht zu werden. Wenn man konstruktiv Vorschläge vorbringt , wie Schallschutz oder bestimmte Zeiträume vorschlägt, dann wäre der Streitpunkt vielleicht schnell vom Tisch.
    Aber sorry, das ist mit einigen Bewohnern aus dem Bereich Embsen leider nicht möglich. Die Wortmeldungen bzw. Beleidigungen und Unterstellungen die man hier sehr schön nachlesen kann , zeigen wie falsch, respektlos und agressiv diese Gemeinschaft agiert. Im Ergebnis gut für uns , weil das so Niemand ernst nehmen wird.

    Unfair sind eure Beleidigungen , da ist die Rede von PS Spinnern und Lärmterror etc. Wir , die Slalomfraktion haben in diesem Jahr auf unsere Aktivitäten verzichtet weil wir klare Verhältnisse wollen. Wir fahren nur auf genehmigten Strecken bei genehmigten Veranstaltungen. Wenn es in Embsen zukünftig nicht genehmigt wird, werden wir natürlich dort auch nicht mehr fahren. Wir würden uns aber auch nicht dann wütend dort aufstellen um alle Motorsportgegner aufs schlimmste zu beleidigen. Das ist der feine Unterschied und ich denke das ist auch gut so und sollte Früchte tragen.

  4. @ Pro

    Sehr geehrter Herr,

    ich glaube, was die Leute hier entsetzt, ist ganz einfach die ungewöhnliche Impertinenz, mit der Sie sich als ortsfremder Sport- und Spaßfreund über die sicher viel gewichtigeren Lebens- und Gesundheitsanliegen der Embsener hinweg setzen.

    Nehmen Sie wirklich an, Ihre egozentrischen, von keinerlei Empathie getrübten und – offen heraus gesagt – nicht nur ungewöhnlich dummen, sondern in ihrer Dummheit auch erschreckend dumm insistierenden Wiederholungen würden irgendeinen Anwohner dazu bringen, Ihr flegelhaftes Benehmen anders anzusehen als flegelhaft dummes Benehmen eben anzusehen ist, nämlich flüchtig und mit einem beim Abwenden leise lachenden Schulterzucken?

    Wie würden denn Sie empfinden, wenn Sie so eine monströse Anlage direkt vor Ihrer Wohnungs- oder Haustür hätten? Wenn es jeden, aber auch jeden verdammten Tag im Jahr (also an 365 Tagen per annum) in Ihrer Umgebung quietscht und möhrt und heult und donnert und scheppert und drei, vier Mal die Woche stundenlang fette, stinkende, röhrende und zischende Lastzüge an Ihrer Gartenpforte vorbeiknasnageln um ihr Training zu absolvieren?

    • Hallo Gregor

      da haben sie ein paar tolle Fremdworte hochgegoogelt, aber wie habe ich mir ein lachendes Schulterzucken vorzustellen ? Ich kann nur lachend mit der Schulter zucken.
      Sie müssen da etwas falsch verstanden haben, wir die Motorsportler wollen nicht mit LKW an ihrer Gartenpforte vorbei fahren. Wir wollen lediglich auf der Kartbahn ein paar Runden drehen. Diese Aktivitäten würden sie im Ort nicht einmal wahrnehmen. Ich wiederhole mich schon wieder, wenn ich ihnen sage, dass wir in diesem Jahr nicht einmal gefahren sind und trotzdem ist nach ihren Aussagen der Lärm täglich nicht mehr zu ertragen.
      Sollten sie zukünftig den Slalomsport verhindern können, auch gut, dann ist mehr Zeit für Kartrennen.
      Ich sehe die Möglichkeit auf dem Gebiet des Motorsports in Embsen etwas zu verändern, wenn man im Zuge des neuen Bebauungsplans etwas neu aushandelt.
      Kommt der neue Bebauungsplan bzw. die Änderung nicht durch, bleibt eben alles beim Alten. Nach ihren Schilderungen ist das aber bestimmt nicht das was sie wollen.