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Wilhelm Kastens, Jens-Michael Seegers und Bleckedes Bürgermeister Jens Böther (vorne von links) gaben jetzt den Schulweg Breetze-Bleckede frei.
Wilhelm Kastens, Jens-Michael Seegers und Bleckedes Bürgermeister Jens Böther (v.v.l.) gaben jetzt den Schulweg Breetze-Bleckede frei. Foto: ik

Sicherer Schulweg nach Bleckede

lk/eb Breetze. Gute Nachrichten für Schulkinder, die morgens auf dem Schulweg das Fahrrad nehmen: Pünktlich nach den Herbstferien ist der Radweg zwischen Breetze und Bleckede an der Kreisstraße 35 fertig. Vor Ort trafen sich Jens-Michael Seegers, Leiter des Betriebs Straßenbau und -unterhaltung, Bleckedes Bürgermeister Jens Böther und der stellvertretende Vorsitzende des Betriebs- und Straßenbauausschusses, Wilhelm Kastens, zu einer Bauabnahme mit Uwe Plikat von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) und Gert-Peter Fischer von der bauausführenden Firma Strabag.

„Der Radweg ist ein gemeinsames Projekt des Landkreises und der Stadt Bleckede, das von der NLStBV mit einem 65-prozentigen Zuschuss aus Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes gefördert wird“, stellte Seegers die Baumaßnahme vor, „die neue Trasse soll vor allem den Schulweg von Schülern aus dem Landkreis sicherer machen.“

Ende Juni hatten die Arbeiter mit dem Radwegebau an der Kreisstraße 35 zwischen Breetze und Bleckede begonnen. Der zwei Meter breite Betonradweg beginnt nun am Ortsausgang Breetze und schließt nach rund zwei Kilometern am Ortseingang von Bleckede ab. Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf 340000 Euro. Das Land Niedersachsen fördert die Baumaßnahme mit 180000 Euro, die verbleibenden Kosten tragen der Landkreis Lüneburg mit 95000 Euro und die Stadt Bleckede mit 65000 Euro.

Vor Kurzem wurde auch der Radweg zwischen Vinstedt und der B4 entlang der Kreisstraße 11 offiziell eingeweiht. Der Lückenschluss im Radwegenetz der Samtgemeinde ist nicht nur ein weiterer Schritt in Richtung Sicherheit und Mobilität für die Radfahrer, sondern steht auch als verbindendes Element der beiden ehemaligen Samtgemeinden Altes Amt Ebstorf und Bevensen. Der neue Radweg hat eine Länge von insgesamt 3,4 Kilometern. Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,1 Millionen Euro. Der Landkreis Uelzen beteiligt sich mit 70 Prozent an den Kosten und die Samtgemeinde zahlt die Hälfte der verbleibenden 30 Prozent. Der Rest wird von den Gemeinden Barum und Natendorf anteilig am Streckenanteil berechnet. Für die Unterhaltung des Radwegs ist der Landkreis zuständig.

2 Kommentare

  1. Hermann Brakelmann

    Wo bleibt der Aufschrei des VCD gegen diese fragwürdige Bodenversiegelung?

  2. Hoffentlich kommt der Lückenschluss zwischen Neetze und Lüneburg bald. Radfahren ist auf der Strecke lebensgefährlich, da der Verkehr der B216 auf die Kreisstraße umgeleitet wird.