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Im Lüneburger Rathaus liegt ein Kondolenzbuch für den verstorbenen früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt aus. Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt gehörten zu den Ersten, die sich eingetragen haben. Foto: hansestadt lüneburg
Im Lüneburger Rathaus liegt ein Kondolenzbuch für den verstorbenen früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt aus. Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt gehörten zu den Ersten, die sich eingetragen haben. Foto: hansestadt lüneburg

In Gedenken an Helmut Schmidt: Kondolenzbuch liegt aus

In Gedenken an Altbundeskanzler Helmut Schmidt können sich Lüneburger in dieses Kondolenzbuch eintragen . Foto: hansestadt lüneburg
In Gedenken an Altbundeskanzler Helmut Schmidt können sich Lüneburger in dieses Kondolenzbuch eintragen . Foto: hansestadt lüneburg

sp Lüneburg. Die Hansestadt Lüneburg trauert um Helmut Schmidt. Der ehemalige Bundeskanzler war am Dienstag, 10.11.2015 im Alter von 96 Jahren gestorben. Im Lüneburger Rathaus liegt seit dem Morgen ein Kondolenzbuch aus. Lüneburgerinnen und Lüneburger, die Helmut Schmidt gedenken und ihre Anteilnahme ausdrücken möchten, finden das Buch auf der Kämmereidiele im Obergeschoss. Zugang ist über den – gegenüber der Ratsbücherei gelegenen – Haupteingang A,  montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 19 Uhr.

Oberbürgermeister Ulrich Mädge würdigte den Verstorbenen im Kondolenzschreiben als großen Staatsmann und Hanseaten. „Mit Geradlinigkeit, wegweisenden Aussagen und als brillanter Debattenredner hat Helmut Schmidt ein hohes Maß an Wertschätzung erworben. Sein ökonomischer Sachverstand hat ihm bis ins hohe Alter weltweite Anerkennung eingebracht. Während der Sturmflut 1962 haben die Hamburger Helmut Schmidt als zupackend, entschlossen und pragmatisch erlebt. Mit diesen Eigenschaften hat er unser Land auch als Bundeskanzler durch schwierige Zeiten gelotst. Der  „Zeit“-Herausgeber war bis zuletzt ein gefragter Ratgeber. Helmut Schmidt nimmt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland einen herausragenden Platz ein. Er war eine unverwechselbare Persönlichkeit.“

 

3 Kommentare

  1. Auch ich verehre Helmut Schmidt. Allerdings wirft sich mir die Frage auf, aus welchem Grund die Stadt Lüneburg der Meinung ist ein Kondolenzbuch auslegen zu müssen? War Herr Mädge länger nicht in der Zeitung abgelichtet?

    • @ bürger

      Was sagt man zu der Meinung von Helmut Schmidt, von dem niemand abstreiten kann, das er ein Staatsmann erster Klasse war, auch die Foristen der LZ nicht:

      Ex-SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt (96) übte bereits 2005 harsche Kritik an der bundesdeutschen Asylpolitik und verlangte im FOCUS einen radikalen Kurswechsel in der Ausländerpolitik. Seine Kritik ist heute aktueller denn je: “Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden”, sagte Helmut Schmidt in dem Interview.

      Als Mittel gegen die Überalterung komme Zuwanderung nicht in Frage. “Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem.”

      Deutschland habe sich damit in den vergangenen 15 Jahren übernommen. “Wir sind nicht in der Lage gewesen, alle diese Menschen wirklich zu integrieren”, sagte Schmidt schon damals. “Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung, für die die Politik verantwortlich ist.” Diejenigen, die sich nicht in die deutsche Gesellschaft integrieren wollten oder könnten “hätte man besser draußen gelassen”. (sp)

      • auch ein kluger mann kann sich irren. die erde ist rund. musste sogar die katholische kirche erkennen. über den rand schmeißen geht also nicht, nicht mal die hölle darunter ist vorhanden. wo wollen sie die menschen hinjagen? auf einer kugel stehen sie plötzlich hinter dir. und dann? bumm?