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Bürgermeister Thomas Maack (v. l.), Schulleiterin Gesa Johannsen und Jaczek Franckowiak vom Baumanagement der Gemeinde Adendorf in der künftigen Mensa in Adendorf. Foto: t&w
Bürgermeister Thomas Maack (v. l.), Schulleiterin Gesa Johannsen und Jaczek Franckowiak vom Baumanagement der Gemeinde Adendorf in der künftigen Mensa in Adendorf. Foto: t&w

Vorfreude auf neue Mensa in Adendorf

pet Adendorf. Der Rohbau der Mensa in Adendorf  ist fertig. Das Dach ist eingedeckt. Nur noch ein paar Fenster im Bereich der Essensausgabe müssen eingesetzt werden, dann ist der Bau endgültig winterfest. Handwerker kümmern sich in diesen Tagen um Wasser-, Abwasser-, Stromleitungen und um die Heizungen. Richtig gut voran geht es mit dem Bau der Mensa am Standort Weinbergsweg der Grundschule Adendorf. Für 1,56 Millionen Euro baut die Gemeinde im Bereich des ehemaligen Atriums den künftigen Speisesaal.

Insgesamt 404 Mädchen und Jungen besuchen die Grundschule Adendorf mit ihren Standorten am Weinbergsweg (277 Kinder) und in der Dorfstraße (127). Von den Kindern am Weinbergsweg essen etwa 130 zu Mittag in der Schule, davon rund 100 den gelieferten warmen Mittagstisch, berichtet Schulleiterin Gesa Johannsen. Die Tendenz ist zurzeit konstant.

In zwei Schichten wurde bis zu diesem Frühjahr in der alten Schulküche der Grundschule zu Mittag gegessen, seit Beginn der Bauarbeiten treffen sich die Kinder in der Aula zu ihrer Mittagspause. Die Planungen für die neue Mensa laufen bereits seit vielen Jahren, unterschiedliche Modelle wurden erarbeitet, diskutiert und wieder verworfen. Zwischen 1,1 und 1,8 Millionen Euro lagen die Kostenschätzungen, einstimmig im Rat beschlossen wurde dann im vergangenen März der Entwurf von Architekt Klaus-Otto Dierßen mit Kosten in Höhe von 1,56 Millionen Euro

Bauen im Bestand ist immer problematischer als das Errichten eines Neubaus — das wissen Bürgermeister Thomas Maack und Mitarbeiter Jacek Franckowiak vom Gebäudemanagement der Gemeinde jetzt noch besser als vorher. Immer wieder stießen Planer und Handwerker auf unvorhergesehene Schwierigkeiten. Etwa auf eine zweite, verborgene Dachrinne, die vor Jahren installiert worden war und mühsam entfernt werden musste. Auf den Fußboden in dem an die Mensa angrenzenden Werkraum, der so marode war, dass er entgegen den Planungen ersetzt werden musste. Oder auf die mit Klinker verkleideten Flurwände — der Klinker war brüchig, musste abgeklopft werden und wird durch Putz und Farbe ersetzt.

Trotz aller Schwierigkeiten sind die Arbeiten weit vorangeschritten. Die Mensa im Westflügel der Schule ist deutlich erkennbar, sichtbar ist schon jetzt, dass die Oberlichter im Dach für viel Tageslicht sorgen werden. „Wir liegen mit den Arbeiten im Zeitplan und kommen auch mit den Kosten gut hin“, sagt Jacek Franckowiak.

Etwa 100 Essplätze soll die Mensa am Weinbergsweg bieten, wenn sie fertiggestellt ist. Der rund 260 Quadratmeter umfassende Raum kann dann auch für andere schulische Veranstaltungen — Einschulungen, Schulfeiern, Aufführungen — genutzt werden. Um die Mensa herum liegen Werkraum, Kunstraum, Musikraum, die Essensausgabe und zwei Betreuungsräume, die energetisch saniert und auf den neuesten Stand gebracht werden.

Auch wenn die Arbeiten weit vorangeschritten sind — Termin für die Fertigstellung der neuen Mensa bleibt der Sommer 2016. „Wir gehen davon aus, dass die Einschulung für das Schuljahr 2016/17 in den neuen Räumen stattfindet“, sagt Schulleiterin Johannsen.