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Weitere 40000 Euro brachte die Bonifizierungsaktion der Landeskirche für die Martinusstiftung Deutsch Evern. Darüber freuen sich  Pastor Dr. Frank Mertin (v.l.), Gerhard Tödter, Birgit Retelsdorf-Blank und Hubert Ringe. Foto: kre
Weitere 40000 Euro brachte die Bonifizierungsaktion der Landeskirche für die Martinusstiftung Deutsch Evern. Darüber freuen sich Pastor Dr. Frank Mertin (v.l.), Gerhard Tödter, Birgit Retelsdorf-Blank und Hubert Ringe. Foto: kre

Vermögen der Martinusstiftung Deutsch Evern auf mehr als 500000 Euro angewachsen

kre Deutsch Evern. Von einer solchen Bilanz- und Erfolgskurve können Unternehmen nur träumen: 2007 war die Martinusstiftung in Deutsch Evern an den Start gegangen. Seitdem kennt die Entwicklung des Stiftungskapitals nur eine Richtung — steil nach oben! Gerhard Tödter, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes, präsentierte jetzt gemeinsam mit Pastor Dr. Frank Mertin und den beiden Vorstands-Mitgliedern Birgit Retelsdorf-Blank und Hubert Ringe die neuesten Zahlen.

Was wohl niemand am Anfang des Jahres ernsthaft zu hoffen gewagt hatte: „Wir haben die Schallgrenze von 500000 Euro überschritten“, freut sich Gerhard Tödter. Wesentliche Ursache dafür ist eine Erbschaft über 250000 Euro, die die Stiftung 2014 erhielt, dazu kamen weitere 22377 Euro aus der Aktion 100×100. Und weil die Bonifizierungsaktion der Landeskirche noch bis Mitte des Jahres lief, gabs noch einmal den nach oben gedeckelten Höchstbetrag von 40000 Euro obendrauf. Macht also unter dem Strich ein Stiftungsvermögen zum Ende des Jahres 2015 von rund 535000 Euro.

Verständlich, dass angesichts dieser positiven Zahlen die Stimmung bestens ist bei Gerhard Tödter und seinen Mitstreitern. Und dass die Stiftung in Deutsch Evern inzwischen ein echtes Schwergewicht in der Landeskirche geworden ist, zeigt sich auch an diesen Zahlen: „280 kirchliche Stiftungen beteiligten sich an der Bonifizierungsaktion der Landeskirche“, berichtet Gerhard Tödter und Pastor Dr. Mertin ergänzt: „Die Martinusstiftung hat dabei das viertbeste Ergebnis eingefahren.“
Die Stiftung sammelt aber nicht nur Geld, sie unterstützt auch — unter anderem die allgemeine Gemeindearbeit mit insgesamt 3600 Euro, die Senioren-Arbeit in der Gemeinde mit 500 Euro und die Kinder- und Jugendarbeit mit 1000 Euro. „Und am 11. Dezember werden wir wieder unser traditionelles Adventskonzert in der Martinuskirche feiern, dieses Mal mit dem Silcher-Chor Lüneburg“, freut sich Dr. Mertin. Beginn ist um 19.30 Uhr. „Ein kleines Dankeschön an alle Zustifter, aber auch an alle Gemeindemitglieder“, betont Pastor Mertin.

Durch den Tod von Hugo Benz, lange Jahre stellvertretender Vorstandsvorsitzender, gibt es nun personelle Veränderungen in der Stiftung: Seine Nachfolgerin ist Birgit Retelsdorf-Blank, neu in den Stiftungsvorstand berufen wurde Hubert Ringe. Martin Hellweg rückt in den Stiftungsrat nach.

Damit die Kirche im Dorf bleibt

Ins Leben gerufen wurde die Martinusstiftung, um mittel- und langfristig die kirchliche Arbeit im Ort auf allen Ebenen abzusichern. Angesichts geringer werdender Kirchensteuermittel bekommt die Arbeit von Stiftungen in den Kirchengemeinden eine immer größere Bedeutung — auch in Deutsch Evern. „Damit unsere Kirche im Dorf bleibt“ lautet daher der Slogan der Stiftung. Langfristiges Ziel ist es, mit Hilfe der Stiftung nicht nur die Pfarrstelle im Ort, sondern auch die reetgedeckte Martinuskirche zu erhalten. kre