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Polizeibericht: Platzverweis nach häuslicher Gewalt

lz Lüneburg. Platzverweis nach häuslicher Gewalt: In der vergangenen Nacht kam es gegen 24 Uhr zu einer tätlichen Auseinandersetzung an der Dahlenburger Landstraße. Hier schlug ein 36-jähriger Lüneburger seiner Partnerin vermutlich mehrfach mit der Faust ins Gesicht, sodass die Frau im Klinikum medizinisch behandelt werden musste. Der Mann erhielt einen Platzverweis für die Wohnung.

Uelzen. Jugendliche Bauarbeiter buddeln tief: Am Sonntagmorgen gegen 08:45 Uhr hatte sich ein Passant bei der Polizei Uelzen gemeldet — auf dem Spielplatz Kagenberg in Uelzen habe er ein etwa 1,50 Meter breites und knapp 4,00 Meter tiefes Loch im Sandkasten entdeckt. Der Krater an sich hatte einen Durchmesser von rund 6 Metern. Nachdem die Polizei am Ort des Geschehens eingetroffen war, machten sich zwei 12 und 16 Jahre alte Jungs aus der Nachbarschaft als „Bauarbeiter“ bemerkbar. Nach eigenen Angaben hatten sie vier Stunden an dem Loch geschaufelt.

Mit dem Hinweis auf die möglichen Folgen ihrer Baumaßnahme machten sich beide sofort wieder an die Arbeit gemacht und buddelten das Loch wieder zu.

Hamburg. Herrenloses Fahrrad mit Gasflasche sorgt für Einsatz der Bundespolizei: Mitarbeiter der Deutschen Bahn hatten am Freitag, 20. November, 2015 gegen 17.30 Uhr  auf dem Bahnsteig 3 im Hamburger Hauptbahnhof  ein an einem Strommast angeschlossenes Fahrrad gefunden. In dem Fahrradkorb des Fahrrades befand sich eine Tasche mit einer großen Propangasflasche (10 kg), die ebenfalls mit einem massiven Bügelschloss am Strommast angeschlossen war.

Die Mitarbeiter informierten die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Weil der Inhalt der Tasche und die Gasflasche aber nicht von allen Seiten untersucht werden konnten, wurde auch ein Sprengstoffsuchhund eingesetzt. Die Bereiche am Bahnsteig 3 und 4 wurden abgesperrt und der betroffene Zugverkehr eingestellt – der Hund schlug jedoch nicht an.

Kräfte der Hamburger Feuerwehr öffnetet das Bügelschloss am Fahrrad letztlich mit einem Bolzenschneider. Gegen 18 Uhr wurden alle Einsatzmaßnahmen aufgehoben. Das Fahrrad und die Gasflasche wurden als Fundsachen der Deutschen Bahn übergeben. Nach jetzigem Sachstand hatten sechs Züge durch die Maßnahmen Verspätungen.

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg appelliert eindringlich an Reisende und Besucher von Bahnhöfen auf ihr Gepäck und mitgeführte Gegenstände zu achten und diese nicht unbeaufsichtigt abzustellen.

Herrenlose Gegenstände können umfangreiche Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei ggf. auch den Einsatz von Spezialkräften verursachen und zu erheblichen Betriebsstörungen im Bahnverkehr führen.  

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ