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Zwischen Bardowick und Deutsch Evern tauscht die Deutsche Bahn derzeit Schienen und Schwellen an den Gleisen aus. Foto: A/t&w
Zwischen Bardowick und Deutsch Evern tauscht die Deutsche Bahn derzeit Schienen und Schwellen an den Gleisen aus. Foto: A/t&w

Gleisbauarbeiten rauben Anwohnern den Schlaf

ap Lüneburg. Zwischen Bardowick und Deutsch Evern tauscht die Deutsche Bahn derzeit Schienen und Schwellen an den Gleisen aus. Die Arbeiten laufen schon seit letztem Freitag, 20. November. Bis zum 7. Dezember dauern sie noch an. Mehrere LZ-Leser haben sich in der Redaktion über Lärmbelästigungen in der Nacht beschwert, vor allem im Norden Lüneburgs sei die ganze Nacht ein „Tröten“ zu hören gewesen.

„Das Geräusch der Signalhörner dient der Warnung der Arbeiter im Gleisbereich vor herannahenden Zügen“, sagt Egbert Meyer-Lovis, Pressesprecher der Deutschen Bahn. „Das ist von den Unfallkassen und der Berufsgenossenschaft ausdrücklich so vorgeschrieben.“ Sogar die Lautstärke sei in den Richtlinien festgesetzt.

„Leider lassen sich ruhestörende Geräusche nachts und an Wochenenden nicht vermeiden“, heißt es auch in einer Anwohnerinformation, die die Deutsche Bahn herausgegeben hat. Man arbeite extra mit lärmgedämpften Geräten und Maschinen, trotzdem seien Belästigungen durch Lärm und auch durch Staub nicht vermeidbar.
Nur alle 25 Jahre seien diese Arbeiten an den Gleisen notwendig. Die Gesamtkosten, die auch den Umbau einiger Gleise zwischen Hamburg und Hannover beinhalten, belaufen sich auf rund 2,8 Millionen Euro.

Von vergangenem Freitag an bis Montag, 23 Uhr, wurden Schienen und Schwellen auf der Strecke zwischen Bardowick und Lüneburg ausgetauscht. Zwei weitere Streckenabschnitte sind betroffen: Von Freitagabend, 27. November, bis Montag, 30. November, fünf Uhr, werden die Gleise zwischen Deutsch Evern und Lüneburg erneuert. Zwischen dem 5. und 7. Dezember ist direkt der Bahnhof Deutsch Evern betroffen. Hier wird ebenfalls bis fünf Uhr morgens am Montag, 7. Dezember, gearbeitet.