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Teilnehmer und Ausbilder der Maßnahme LüProWerk sind enttäuscht: Das Bundesverwaltungsamt kippt zugesagte Zuschüsse. Nun droht allen die Kündigung. Foto: ca
Teilnehmer und Ausbilder der Maßnahme LüProWerk sind enttäuscht: Das Bundesverwaltungsamt kippt zugesagte Zuschüsse. Nun droht allen die Kündigung. Foto: ca

Doch noch eine Chance für LüProWerk

ca Lüneburg. Für die von Schließung bedrohte Bildungsmaßnahme LüProWerk taucht nun doch ein Lichtstreifen am Horizont auf. Das Bundesverwaltungsamt (BVA) schreibt auf LZ-Anfrage: „Im Rahmen des Widerspruchsverfahrens wird es einen gemeinsamen Termin mit allen Beteiligten geben, in dem die weitere Vorgehensweise besprochen wird.“ Das klingt nach einer Perspektive.

Wie berichtet, hatte die Kölner Behörde angedroht, die Förderung einzustellen. Bekanntlich hatte der Sozialträger Neue Arbeit, eine Tochter des Herbergsvereins, Insolvenz anmelden müssen. Das BVA kündigte daraufhin an, die Förderung einzustellen. Zur Erklärung: Das BVA zahlt die Mittel aus, die von der Europäischen Union kommen. Eine Insolvenz stelle den sicheren Betrieb infrage, hieß es in der Begründung. Moniert hatte die Behörde zudem, zu spät informiert worden zu sein. Dem widerspricht der Geschäftsführer von Herbergsverein und neuer arbeit, Michael Elsner. Man habe sich an das Amt gewandt.

In dem Projekt werden junge Leute gefördert, die Schule und Ausbildung abgebrochen haben und oft noch weitere Probleme mit sich bringen. Aktuell werden 15 Männer und Frauen betreut, die nächsten 15 sollen zum Jahreswechsel beginnen. Ein Durchgang dauert ein Jahr, die Hälfte davon soll in Praktika absolviert werden. Angelegt ist das Ganze auf vier Jahre und wird mit knapp 1,1 Millionen Euro bezuschusst.

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