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Der neue Vorstand von Rock your life Lüneburg: (v.l.) Sina Stick, Marie-Theres Kotsch, Bruce Castillo, Gianna Henkel, Dung Vu und Isabell Krämer. Foto: t&w
Der neue Vorstand von Rock your life Lüneburg: (v.l.) Sina Stick, Marie-Theres Kotsch, Bruce Castillo, Gianna Henkel, Dung Vu und Isabell Krämer. Foto: t&w

Rock your life!: Brückenbauer für Schüler

ap Lüneburg. Brücken zu bauen zwischen Schülern, Studenten und Unternehmen, das ist das Hauptanliegen von „Rock your life!“. Bundesweit engagieren sich Studenten dabei ehrenamtlich als Mentoren für Schüler, begleiten sie auf dem Weg ins Berufsleben oder auf die weiterführende Schule. Auch in Lüneburg gibt es einen Verein. Der hat nun eine neue Vorstandsriege: Isabell Krämer, Sina Stick, Dung Vu, Gianna Henkel, Bruce Castillo und Marie-Theres Kotsch haben das Ruder übernommen.

Isabell Krämer koordiniert als Vorsitzende das Finanzwesen, Sina Stick als ihre Stellvertreterin die Öffentlichkeitsarbeit und das Netzwerk, Dung Vu die Projekte und die Finanzierung dafür. Die Aufgabe des Mentoring-Koordinators teilen sich Gianna Henkel und Bruce Castillo, sie betreut die Hanseschule Oedeme, er die Christianischule. Sie sind die Bindeglieder zwischen Schülern, Lehrern und Studenten. „Wir gehen drei Mal an die Schulen, erzählen den Achtklässlern von uns“, erklärt Henkel ihre Aufgabe. An der Uni werden gleichzeitig Studenten gesucht, die sich für Schüler stark machen wollen. „Kohorte 2015 Oedeme“ sei dann beispielsweise die Gruppe von Mentoren an der Hanseschule. Marie-Theres Kotsch ist Netzwerkkoordinatorin. Das wichtigste Netzwerk bilden die Unternehmertage, bei denen Schüler in Kontakt mit Firmen kommen sollen. „Wir wollen Perspektiven eröffnen und den Ehrgeiz wecken“, sagt die 21-Jährige.

Veränderungen stehen an: „Wir wollen die Mentoren mehr an den Verein binden, das geht teilweise verloren“, benennt Henkel ein großes Problem. „Orga-Team und Mentoren, das läuft momentan zweigleisig“, findet auch Dung Vu, die mit zwei Jahren Mitgliedschaft von allen sechs am längsten im Verein ist.

Ganz oben auf der Agenda steht auch die Suche nach neuen Förderern. Die Vollfinanzierungen von den Lüneburger Serviceclubs sind Ende 2014 abgelaufen. „Seitdem hat uns vor allem die Sparkassenstiftung unterstützt“, sagt Henkel. 2000 Euro zahle „Rock your life!“ jährlich für den Namen. Außerdem seien Trainingseinheiten für Mentoren, Ausbildungen und diverse Feste zu finanzieren. Nur lokale Unternehmen kämen als Sponsoren infrage, da man sich mit den anderen Rock-your-life-Standorten in Deutschland nicht in die Quere kommen dürfe, erklärt Gianna Henkel. Mit denen wollen sie sich mehr vernetzen, im Februar steht ein Treffen mit den Vereinen im Norden auf dem Plan. „Wir wollen allen die gesammelte Erfahrung zur Verfügung stellen, uns in Flensburg außerdem über mögliche Pro­bleme und Erfolge austauschen“, erklärt Castillo.