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Blutiger Familienstreit in Lüneburger Flüchtlingsunterkunft

ca Lüneburg. Der Neffe wollte wohl schlichten, als der Onkel wieder einmal auf die Ehefrau losging – das hatte blutige Konsequenzen: Der 46-Jährige soll den 22-Jährigen am Montagabend in der Flüchtlingsunterkunft am Vrestorfer Weg niedergestochen haben. Davon geht die Polizei nach ersten Ermittlungen aus.

Der junge Mann erlitt Stichwunden im Gesicht und am Rücken, der Rettungsdienst brachte ihn ins Klinikum. „Er befindet sich aber nicht in Lebensgefahr“, sagte Polizeisprecher Kai Richter heute. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl gegen den Beschuldigten beantragt. Der Vorwurf lautet auf versuchten Totschlag.

Der aus Afghanistan stammende Beschuldigte soll nach der Messerattacke zudem versucht haben, seine Frau und seine Kinder zu schlagen. Das hätten andere Flüchtlinge aber verhindert. Nach Recherchen der Polizei soll der Verdächtige seine Familie auch in der „Vergangenheit nicht besonders gut behandelt haben“.

Lüneburg. Die 1000 Euro Belohnung, welche die Geschäftsführung der Burger-King-Filiale Auf den Blöcken vor knapp vier Wochen ausgelobt hat, hat keine Hinweise gebracht. Das teilt die Polizei auf Nachfrage mit. Wie berichtet, hatte ein maskierter Täter in der Nacht zum 21. September drei Angestellte mit einer Schusswaffe bedroht und Einnahmen des Schnellrestaurants erpresst. Es gab den Verdacht, dass der Täter aus dem Umfeld des Lokals kommen könnte, da er scheinbar Abläufe kannte. Auch vom Tankstellenräuber, der kürzlich drei Stationen überfiel, keine heiße Spur.

Den ausführlichen Polizeibericht lesen Sie morgen in der LZ