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Bad Bevensen plant Bündnis gegen Rassismus

ca Bad Bevensen. Der Ort will ein Zeichen setzen gegen mutmaßliche Fremdenfeindlichkeit: Am Sonnabend, 19. Dezember, ruft ein Bündnis verschiedener Organisationen, darunter DGB und Antifa, zu einer Demonstration auf. Auch Bürgermeister Martin Feller ist dabei: „So einen Anschlag tolerieren wir nicht. Wir sind eine weltoffene Stadt.“ Wie berichtet, haben Unbekannte am Sonntag einen Brand in einem ehemaligen Supermarkt gelegt, der zu einer Unterkunft für bis zu 200 Flüchtlinge umgebaut werden soll. Die Polizei vermutet, dass es sich um eine politisch motivierte Tat handelt, obwohl es kein Bekennerschreiben gibt.

Die Polizei hat eine Ermittlungsgruppe eingesetzt. Ein halbes Dutzend Beamte recherchiert, bei Bedarf soll aufgestockt werden. Die Ermittler haben als Experten die Brandursachenkommission des Landeskriminalamtes hinzugezogen. Die Fachleute schlössen nicht aus, dass der Brand eine technische Ursache haben könnte, sagt Polizeisprecher Kai Richter. Keine Erklärung gab es dafür, wie die Spezialisten dann das Öffnen von Wasserhähnen und Verstopfen von Abflüssen in Verbindung mit dem Schwelbrand bringen.

Gesichtert haben die Beamten Einbruchsspuren an einer Tür. Noch verfolgt die Ermittlungsgruppe keine konkreten Hinweise auf die mutmaßlichen Täter, die in den ehemaligen Intermarché-Markt eingedrungen sind. Es ist auch noch unklar, ob es bei ein paar Tausend Euro Schaden bleibt oder die Statik des Gebäudes angegriffen ist.

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One comment

  1. Schade, dass ohne Klärung der Zusammenhänge bereits politische Aktionen geplant sind. Das wirkt nicht professionell. Ist die Antifa nicht zweifelhaft? Warum macht Bad Bevensen so etwas, anstatt erst die Klärung herbeizuführen?