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Samtgemeindebürgermeister Josef Röttgers zeichnete (v.l.) Michaela Eggers, Gerda Preuß, Alfred Drewes, Angelika Hesse (stellvertretend für Herbert Hesse), Katrin Theuer, Renate Petersen und Irmhild Schütte-Hoof für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Foto: uk
Samtgemeindebürgermeister Josef Röttgers zeichnete (v.l.) Michaela Eggers, Gerda Preuß, Alfred Drewes, Angelika Hesse (stellvertretend für Herbert Hesse), Katrin Theuer, Renate Petersen und Irmhild Schütte-Hoof für ihr ehrenamtliches Engagement aus. Foto: uk

Samtgemeinde Gellersen zeichnet Ehrenamtliche aus

uk Reppenstedt. Es ist ein Termin, der zwar inzwischen eine langjährige Tradition, aber dennoch keine Routine ist: Einmal im Jahr zeichnet die Samtgemeinde Gellersen Bürgerinnen und Bürger aus, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl einsetzen. Eine Herzensangelegenheit für Samtgemeindebürgermeister Josef Röttgers (parteilos): „Unser solidarisches Gemeinwesen kann nur dann existieren und weiterwachsen, wenn zahlreiche Bürger in ihrem eigenen Lebenskreis Verantwortung übernehmen. Damit leisten Sie, liebe Ehrenamtler, einen überaus wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft“, sagte der Verwaltungschef im Reppenstedter Rathaus.

Passend zum feierlichen Anlass war der sonst karge Ratstisch im Sitzungssaal in eine adventlich geschmückte Kaffeetafel verwandelt worden, an der neben den Vertretern der Gemeinden und Vereine auch die sieben Ehrenamtlichen Platz nahmen, die für einen Moment im Fokus stehen sollten. Denen sei das oft gar nicht Recht, wusste Röttgers: „Die meisten wollen nicht, dass ihr Engagement an die große Glocke gehängt wird“ — und etliche Köpfe in der Runde nickten zustimmend. Anpacken ohne großes Aufheben darum zu machen, das sei gerade typisch für Ehrenamtliche: „Sie sichern mit Ihrem Einsatz die Lebensqualität und Lebensfreude vieler anderer. Dafür verdienen Sie Anerkennung und Respekt.“ Öffentliche Ehrungen hätten überdies auch einen gewissen „Werbewert“, den sich Röttgers vor allem für die junge Generation erhofft. Dass in diesem Jahr kein Jugendlicher ausgezeichnet werde, sei bedauerlich. Zugleich lobte er den großen Einsatz, den viele Gellerser Bürger für die Flüchtlinge an den Tag legten. „Ohne die Ehrenamtlichen würde bei der Integration der Flüchtlinge nur sehr wenig möglich sein. Sie leisten konkret Hilfe, spenden Trost und geben Mut. Damit helfen Sie nicht nur den Neuankömmlingen, sondern auch uns Einheimischen in dem Lernprozess der Zuwanderung, der uns alle fordert.“

Als „Frau der ersten Stunde“ in der Flüchtlingshilfe wurde Irmhild Schütte-Hoof ausgezeichnet, die schon seit Jahrzehnten im „Förderkreis Hoffnung“ Flüchtlinge betreut und unterstützt. Sie nehme die Ehrung stellvertretend für die über 100 Menschen entgegen, die sich beim „Runden Tisch“ für Flüchtlinge einsetzen, sagte die Reppenstedterin. Die Zusammenarbeit, auch mit der Verwaltung, klappe hervorragend. „Es ist ein wunderbares Gefühl, dass wir diese Initiative haben.“
Die weiteren Geehrten: Gerda Preuß ist seit 23 Jahren Beisitzerin im Vorstand des DRK Reppenstedt. Sie hilft seit vielen Jahren bei Blutspendeterminen und bei der monatlichen Kaffeetafel für die Mitglieder.

Renate Petersen ist seit 1991 Mitglied im DRK Kirchgellersen und seit 15 Jahren die Kassenwartin des Vereins. „Nebenbei“ betreut sie zwei Heimbewohnerinnen in einem Altenheim und arbeitet bei den „Grünen Damen“ im Lüneburger Krankenhaus.

Alfred Drewes, ehemaliger Bürgermeister von Westergellersen, engagiert sich seit seinem Ausscheiden aus der Politik für sommerlichen Badespaß in seinem Heimatdorf. Seit 2003 hilft er im Betriebsführungsverein bei der Pflege des Naturbads, kümmert sich dabei besonders um die Wasserversorgung.
Herbert Hesse ist seit 1995 erster Vorsitzender der Reppenstedter Danzlüüd. Für die Volktanzgruppe organisiert er Veranstaltungen und setzt sich für die Pflege des Volkstanzes als Weltkulturerbe ein.

Michaela Eggers ist seit 1997 Trainerin im Kinder- und Jugendbereich des TuS Reppenstedt. Zu ihrem Tätigkeitsgebiet gehört die Arbeit mit Eltern-Kind-Gruppen, das Kinderturnen sowie die tänzerische Früherziehung.

Katrin Theuer ist seit 1999 Übungsleiterin im TSV Gellersen und leitet seit 2012 den Bereich Turnen, Fitness, Tanzen und Gymnastik — und damit das größte Ressort im TSV. Dabei kümmert sie sich auch um die Qualifizierung der Übungsleiter und entwickelt neue Sportangebote.