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+++ Blindgänger in Lüneburg gefunden +++

+++ Update 21:19 Uhr: Die Fliegerbombe konnte erfolgreich entschärft werden — Alle Betroffenen können wieder nach Hause

+++ Update 20:52 Uhr: Die Entschärfung läuft

+++ Update 20:24 Uhr: Die Evakuierung ist erfolgreich abgeschlossen, der Kampfmittelräumdienst kann voraussichtlich in den nächsten Minuten mit der Entschärfung beginnen

lz Lüneburg. Bei Bauarbeiten auf dem Gelände der Firma HB Fuller in Lüneburg ist am Dienstagmittag ein Blindgänger gefunden worden. Die Polizei hat den Fundort, der etwa 100 Meter südlich der Friedrich-Ebert-Brücke liegt, abgesperrt und den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes alarmiert. Bei dem Sprengkörper handelt es sich nach Polizeiinformationen um eine 75 Kilogramm schwere, Amerikanische Fliegerbombe mit Aufschlagzünder aus dem 2. Weltkrieg.

Die Evakuierungs- und Sperrbereiche betreffen einen 500 Meter-Radius. Dieser umfasst insbesondere die Hauptverkehrsadern Friedrich-Ebert-Brück und Willy-Brandt-Straße sowie die Eisenbahnstrecke nach Dannenberg. Die Hauptfahrstrecke Hamburg-Hannover ist von den Maßnahmen nicht betroffen.

Evakuierungsmaßnahmen werden im Bereich des Rotes Feldes vorgenommen — dazu zählt auch die Klinik Havemann.

Lange hatte Ruhe geherrscht, letztmals wurde im vergangenen Januar ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Lüneburg gefunden. Jetzt meldete die Polizei Bombe Nummer elf — dieses Mal allerdings nicht wie in den zehn Fällen zuvor im Baugebiet An der Wittenberger Bahn, sondern auf der Baustelle An der Roten Bleiche.

Ausweichquartier von 18 Uhr an geöffnet

Die Hansestadt Lüneburg hat wieder für all jene, die sich nicht bei Freunden oder Verwandten einquartieren können, in der St.-Ursula-Schule (neben der neuen Musikschule) ein Ausweichquartier eingerichtet. Geöffnet ist die Unterkunft von 18:00 Uhr an. Ein Bus-Shuttle steht an der Ecke Barckhausen-/Wielandstraße bereit.

Auch eine Telefon-Hotline ist eingerichtet unter (04131) 309 – 3100.

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Diese Hausnummern sind von der Evakuierung betroffen:

  • An der Roten Bleiche (komplett)
  • An der Wittenberger Bahn 8, 10, 12, 25, 27, 29
  • Barckhausenstraße 28, 30, 32, 34 bis 52, 54, 56 bis 82, 84 bis 100 (nur gerade Nummern), 104 bis 112 (nur gerade Nummern)
  • Feldstraße 2A
  • Goethestraße 21 bis 41 (nur ungerade)
  • Kantstraße 10 bis 18, 20
  • Kefersteinstraße 1, 2, 2A, 4, 6
  • Klopstockstraße (komplett)
  • Lessingstraße (komplett)
  • Pirolweg 1, 3, 4, 5, 6, 8, 10, 12
  • Rotenbleicher Weg 16 bis 46 (nur gerade), 65A, 67
  • Spechtsweg 9 bis 15 (nur ungerade)
  • Volgerstraße 44 bis 56 (nur gerade)
  • Wielandstraße 1
  • Willy-Brandt-Straße 10, 11
  • Wilschenbrucher Weg 45 bis 55 (nur ungerade), 56 bis 72, 74 bis 88, 88A, 90A, 92 bis 114 (nur gerade)

Aus dem LZ-Archiv: Ein Sprengmeister bei der Arbeit:

2 Kommentare

  1. Man sollte den Stadtplan mit dem Sperrgebiet wie üblich nordwärts ausrichten (auch bei der offiziellen Meldung der Polizei falsch ausgerichtet. Es ist für manche Betrachter sicher schwierig, sich am hinterlegten Plan zu orientieren.

    • Ich denke die Ausrichtung des Planes ist weniger ein Problem. Nur die Auflistung… „Diese Hausnummern sind von der Evakuierung, die um 19 Uhr beginnt, betroffen:“… ist irgendwie nicht korrekt. Ich beherberge nämlich gerade einige Leute deren Hausnummer zwar nicht aufgeführt ist, die aber hundertprozentig im Evakuierungsgebiet liegen und aufgefordert wurden die Wohnungen zu verlassen. Natürlich habe ich alle Bombenflüchtlinge registriert ;-).