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Fliegerbombe erfolgreich entschärft +++ Betroffene können nach Hause

lz Lüneburg. Gute Nachrichten: Die am Dienstagmittag auf dem Industriegelände An der roten Bleiche bei Bauarbeiten gefundene amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg konnte durch Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Hannover erfolgreich entschärft werden. Gegen 21:06 Uhr hatte das Team um Sprengmeister Michael Tillschneider die Arbeiten beendet. Es war der zweite Lüneburger Bombenfund in diesem Jahr — der insgesamt elfte seit 2013.

In Absprache mit der Stadt, Rettungsdiensten und der Polizei evakuierten die Einsatzkräfte Bewohner in einem Sicherheitsradius von 500 Metern um die Fundstelle. Betroffen davon waren gut 900 Lüneburger, für die auch ein Shuttle-Service sowie ein Notquartier eingerichtet worden war. Die Einsatzkräfte lobten das ruhige und besonnene Verhalten der Lüneburger.

Rund 60 Helfer von Feuerwehr, ASB, DRK, Deutsche Bahn-AG, AgL, KVG und der Hansestadt Lüneburg waren beteiligt. Durch den Einsatz von mehr als 90 Beamten der Bereitschaftspolizei Lüneburg und der hiesigen Polizeiinspektion sei es dieses Mal zudem gelungen, das Zurückgreifen auf ehrenamtliche Kräfte zu minimieren.

3 Kommentare

  1. Danke an den Sprengmeister und allen Einsatzkräften.

  2. Die Information über die Evakuierung war dieses Mal eine Katastrophe: keine Autos mit Lautsprechenr in betroffenen Gebiet, wie sonst schon geschehen. Hätte meine Nachbarin nicht bei mir geklingelt und hätte mich informiert, wäre ich arglos zu Hause geblieben. Trotzdem ich den ganzen Tag Radio (NDR) gehört habe, wusste ich nichts davon.

    • Hm also bei uns, in der Barckhausenstraße, war die Polizei in jedem Haus und hat geklingelt und geklopft. Aufwendiger aber bei guten Fenstern sinnvoller als Lautsprecherwagen 😉