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Überraschendes Weihnachtsgeschenk für den TuS Neetze: Die Gemeinde sponsert den geplanten Ankauf der Tennisplätze mit 7000 statt der beantragten 5500 Euro. Foto: cw
Überraschendes Weihnachtsgeschenk für den TuS Neetze: Die Gemeinde sponsert den geplanten Ankauf der Tennisplätze mit 7000 statt der beantragten 5500 Euro. Foto: cw

Gemeinde Neetze stockt beantragten Zuschuss auf

cw Neetze. Dank des im Vorjahr beschlossenen Doppelhaushaltes mussten sich die Neetzer Ratsmitglieder bei der letzten Sitzung des Jahres kaum mit Zahlen beschäftigten. Nur bei der Genehmigung der über- und außerplanmäßigen Ausgaben in 2015 ging es noch einmal kurz um den Etat. 3000 Euro mehr will die Politik in die Förderung ihrer Vereine investieren und 7000 Euro außerplanmäßigen Zuschuss dem Tennisclub Neetze gewähren, der die Tennisplätze kaufen will, die derzeit nur gepachtet sind.

„Die Pacht ist jetzt ausgelaufen und nach harten Verhandlungen hat sich der Eigentümer bereiterklärt zu verkaufen“, erläuterte Bürgermeister Heinz Hagemann während der Sitzung. Der TC habe einen Finanzierungsplan vorgelegt, der mehrere Spender und Fördertöpfe vorweist und bei der Gemeinde 5500 Euro beantragt. „Und weil wir immer gut finden, wenn unsere Vereine Grund und Boden erwerben, wollen wir das mit 7000 Euro unterstützen.“ Die Posten wurden einstimmig abgesegnet. Weitere über- oder außerplanmäßige Ausgaben standen nicht zur Debatte, da „die Samtgemeinde uns keine Unterlagen hat zukommen lassen“, wie Heinz Hagemann bemerkte.

Ein durchweg positives Resümee zog die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Quade (SPD) aus der neu gestalteten Jugendarbeit in der Gemeinde. Seit Juli arbeitet die Gemeinde mit dem Albert-Schweitzer-Familienwerk zusammen. Der Vertrag bestand zunächst für ein Jahr und soll jetzt um drei Jahre verlängert werden. „Es ist alles so, wie wir es uns gewünscht haben“, so Quade. „Der Jugendtreff ist an zwei Nachmittagen geöffnet und wird auch angenommen und es finden auch außerhalb des Treffs Aktivitäten statt.“ Der Rat stimmte der Vertragsverlängerung einstimmig zu.

Beim Thema Breitbandausbau entschieden sich die Politiker für eine Kooperation mit dem Landkreis. Die Projekt­abwicklung übergaben sie der Samtgemeinde Ostheide. Eva von Richthofen (CDU) beantragte noch die Ergänzung, dass die Aufgabenhoheit bei der Gemeinde Neetze bleibt.

Zum Landschaftsrahmenplan konnten die Ratsmitglieder an diesem Abend kaum etwas sagen. „Wir haben da eine sehr undeutliche Karte vom Kreis bekommen“, so Hagemann. „Da muss man wohl irgendwie im Internet nachgucken, aber das habe ich nicht gemacht.“ Das ging offenbar einigen Ratsmitgliedern so. Nur Eva von Richthofen hatte sich mit der Karte befasst: „Wir sollten einige Bereiche herausnehmen, als Potenzial für mögliche Baugebiete“, merkte sie an.

Die SPD wollte sich noch mit dem Plan befassen. „Der Plan ist vom Kreis gemacht, deshalb sollten wir uns das noch einmal genau ansehen, weil wir ja vor Ort sind und die Begebenheiten kennen“, so Brigitte Mertz. Sie schlug vor, das Thema im Bauausschuss zu behandeln und einen Vertreter des Kreises einzuladen, der die Karte erläutert, was ihre Ratskollegen unterstützten.

Als letzte Amtshandlung für das Baugebiet Wedenkamp übernahm die Gemeinde die bereits ausgebauten Straßen und widmete sie. Gleichzeitig wurde der Wendehammer, der nun nicht mehr benötigt wird, entwidmet.