Donnerstag , 8. Dezember 2016
Aktuell
Home | Lokales | Gellersen | Pläne reifen für Grundschule Kirchgellersen
Nächstes Jahr sollen die Arbeiten zur energetischen Sanierung der Grundschule Kirchgellersen starten. Unter anderem sollen Fenster ausgetauscht, die Dämmungen an Wänden und im Keller verbessert werden. Foto: uk
Nächstes Jahr sollen die Arbeiten zur energetischen Sanierung der Grundschule Kirchgellersen starten. Unter anderem sollen Fenster ausgetauscht, die Dämmungen an Wänden und im Keller verbessert werden. Foto: uk

Pläne reifen für Grundschule Kirchgellersen

uk Reppenstedt. Die Samtgemeinde Gellersen investiert in ihre Schulen: Während der Bau einer Mensa an der Grundschule Reppenstedt in vollem Gange ist, soll demnächst auch an der Grundschule Kirchgellersen gebaut werden. Vor einer Mensa steht hier zunächst die energetische Sanierung auf dem Plan. Um dafür Fördermittel zu erhalten, wird nun geprüft, ob zusätzlich ein Blockheizkraftwerk (BHKW) zur Wärmeversorgung von Schule und Sporthalle errichtet werden soll. Eine entsprechende Beschlussempfehlung fasste der Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss der Samtgemeinde während seiner jüngsten Sitzung im Reppenstedter Rathaus. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich dann auf 1,15 Millionen Euro.

Architekt Peter Rabeler stellte dem Ausschuss die Planung für den ersten Bauabschnitt vor. Saniert werden soll die Fassade des zweistöckigen Gebäudes auf dem rückwärtigen Teil des Schulgeländes. Neben der Dämmung der Wände und des Kellers ist der Austausch der Fenster vorgesehen. Die Kosten dafür belaufen sich auf 448000 Euro. Umgesetzt werden die Maßnahmen im Laufe des nächsten Jahres und zwar so, dass der Fensteraustausch in den Sommerferien stattfindet. Zur Finanzierung möchte die Samtgemeinde Fördermittel aus dem Programm „Energieeinsparung und Energieeffizienz bei öffentlichen Gebäuden“ beantragen. Das Problem: Die Förderung in Höhe von 50 Prozent der Baukosten ist an die Erfüllung bestimmter Kriterien gebunden. Dazu gehört, dass pro eine Million Euro Investitionssumme mindestens 140 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden müssen. Mit der Fassadendämmung und neuen Fenstern allein sei dieses Einsparpotenzial nicht zu erreichen, erläuterte Rabeler, bei der geplanten Bauteilsanierung könnten lediglich 27 Tonnen CO2 eingespart werden. Anders sähe es allerdings aus, wenn man zusätzlich in eine neue Heiztechnik investieren würde. Dann könnte der Wärmebedarf zu 75 Prozent über ein CO2-neutral arbeitendes BHKW gedeckt werden. Damit würden die Förderbedingungen erfüllt. Zusatzkosten: 250000 Euro. Da eine genaue Berechnung noch aussteht, sprach sich der Ausschuss bei drei Gegenstimmen dafür aus, einen Antrag auf Förderung für den Fall zu stellen, dass die Bedingungen mit dem Bau eines BHKW erfüllt werden können.