Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Nach dem Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Bad Bevensen hat die Polizei diese Bretterbohle sichergestellt. (Foto: polize)
Nach dem Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Bad Bevensen hat die Polizei diese Bretterbohle sichergestellt. (Foto: polize)

Mutmaßlicher Brandanschlag in Bad Bevensen: Polizei sucht Hinweise

lz Bad Bevensen. Nach dem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Bad Bevensen in der Nacht zum 13. Dezember (LZ berichtete) ermittelt die Polizei nach der Herkunft einer Bretterbohle. Das Holzstück wurde bei Ermittlungen am Tatort sichergestellt. Es ist etwa 2,20 m lang, 15 cm breit und 3,5 cm dick.

Nach Abschluss der Tatortaufnahme und Spurensicherung Anfang dieser Woche geht die Polizei mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Brandanschlag aus und ermittelt wegen vorsätzlicher Brandstiftung. Nach Auswertung der Spurenlage in Zusammenarbeit mit der Brandursachenkommission des LKA Niedersachsen kann jedoch auch eine technische Ursache für das Feuer noch nicht ausgeschlossen werden. Durch das Feuer und die aufgedrehten Wasserhähne entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro.

Im Rahmen ihrer Ermittlungen sucht die Ermittlungsgruppe weiterhin nach Zeugen, die in der Nacht bzw. dem Wochenende verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei Uelzen unter Tel. 0581-930-0, entgegen.