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Die Gemeinde Reinstorf plant die komplette Sanierung der Ortsdurchfahrt Wendhausen mit Hilfe des Förderprogrammes Dorfentwicklung im Jahre 2017. Foto: cw
Die Gemeinde Reinstorf plant die komplette Sanierung der Ortsdurchfahrt Wendhausen mit Hilfe des Förderprogrammes Dorfentwicklung im Jahre 2017. Foto: cw

Ortsdurchfahrt in Wendhausen kommt auf Prioritätenliste

cw Reinstorf. Die Ortsdurchfahrt von Wendhausen ist den Reinstorfer Politikern schon lange ein Dorn im Auge. Bereits bei der Dorferneuerung bis 2013 hatte der Arbeitskreis die Sanierung der Straße mit auf die Prioritätenliste genommen, doch dafür hatten die Fördermittel damals nicht mehr gereicht. Jetzt wollen die Reinstorfer versuchen, das Projekt beim Nachfolgeprogramm „Dorfentwicklung“ einzureichen und so Fördergelder einzuwerben.

„Dazu müssten wir den Arbeitskreis Dorferneuerung wieder aufleben lassen“, erklärte Bürgermeister Burkhard Bisanz während der jüngsten Ratssitzung im Schützenhaus. „Ich habe bereits mit dem Vorsitzenden Herbert Rodewald gesprochen und er ist einverstanden, die Prioritätenliste so zu ändern, dass die Ortsdurchfahrt an erster Stelle steht.“ Dann muss die Gemeinde noch von einem Ingenieurbüro einen so genannten „Projektbrief“ entwerfen lassen, der die Maßnahme kurz vorstellt. „Der Antrag könnte dann zum 15. Februar eingereicht werden“, so Bisanz. Mit der frühen Bewerbung hofft er, eine gute Chance auf Fördermittel zu haben. „Wir hatten bereits positive Gespräche beim Amt für Landentwicklung.“

Geschätzte 1,3 Millionen Euro soll die Sanierung der Ortsdurchfahrt Wendhausen kosten. Bei einer Förderrate von 63 Prozent und weiteren zehn Prozent aus so genannten Leader-Mitteln kann die Gemeinde das Großprojekt finanzieren. „Wenn alles klappt, soll die Sanierung 2017 umgesetzt werden“, erklärte Bisanz. Für die Planungen werden 20000 Euro in den Haushalt 2016 eingestellt.

Ansonsten gestaltet sich der Haushalt eher übersichtlich: 40000 Euro nimmt die Gemeinde für den Bolzplatz am künftigen Feuerwehrhaus in die Hand, für den Bebauungsplan Erlenbruch 5000 Euro und für die Umrüstung der Lampen auf LED-Technik 7500 Euro. „Wir haben ein kleines Minus von 8000 Euro“, erklärte Gemeindedirektor Andree Schlikis. „Das wird sich aber nachher voraussichtlich verrechnen.“

Ein weiteres Thema der Sitzung war der Breitbandausbau im Landkreis Lüneburg. „Das neue an dieser Kooperation mit dem Landkreis ist, dass alle Haushalte mit 50 MBit versorgt werden“, so Bisanz. Der Rat beschloss die Kooperation mit dem Landkreis und die Übergabe der Projektabwicklung an die Samtgemeinde Ostheide. Alle Ratsbeschlüsse fielen einstimmig.

Bei seinem Bericht schilderte Andree Schlikis, dass der Neubau des Feuerwehrhauses wohl bis Donnerstag, 31. Dezember, abgeschlossen werde. „Die Gestaltung der Außenanlagen wird sich aber noch eine Weile hinziehen“, so der Gemeindedirektor. Die Einweihung ist für Mai 2016 vorgesehen.