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Campus Lüneburg hatte am 22. Dezember eine Online-Petition zum Erhalt des Vamos gestartet. Foto: t&w
Campus Lüneburg hatte am 22. Dezember eine Online-Petition zum Erhalt des Vamos gestartet. Foto: t&w

Vamos: Online-Petition zielt auf Stellungnahme der Politik

rast Lüneburg. Campus Lüneburg hatte am 22. Dezember eine Online-Petition zum Erhalt des Vamos gestartet. Der Verein strebt einen langfristigen Mietvertrag für das Gebäude an. Bis zum ersten Januar fand der Verein bereits 1654 Unterstützer und hat somit bereits 66 Prozent der nötigen Unterschriften zusammen, 1180 Unterstützer fehlen noch.

Wie berichtet, ist die Zukunft der seit 1994 existierenden Veranstaltungshalle ungewiss. Der bestehende Mietvertrag mit der Universität läuft zum Ende 2016 aus. Mit der Unterschriften­aktion sollen auch Bürger der Region die Möglichkeit haben, ihren Wunsch nach einem Fortbestehen des Vamos bekunden zu können. Die Aktion läuft noch 168 Tage, Ziel sind zunächst 1100 Personen, die die Forderung unterstützen, um eine Stellungnahme der Politik einzuholen. Bekanntlich wollte sich die Universität noch alle Optionen im Zusammenhang mit der Fertigstellung des Zentralgebäudes offen halten, beispielsweise auch die Integration des Vamos in die Gesamtausschreibung für den Betrieb des Zentralgebäudes. Aktueller Betreiber des Vamos ist die Campus Management GmbH, Tochter des Vereins.

In der Petition heißt es unter anderem: „Lüneburg hat ein hervorragendes Kulturangebot durch viele engagierte Kulturanbieter. Aufgrund seiner Größe und dem langfristigen Bestand sowie den aufgebauten Kontakten zu großen Künstleragenturen hat die Vamos! Kulturhalle aber doch eine besondere Position. Viele namhafte Künstler kommen explizit an diesen Ort.“

Veranstaltungen bis 700 Besucher bestuhlt und mehr als 1000 Besucher unbestuhlt seien dort möglich. Revolverheld, The Ten Tenors und Ralf Schmitz wären ohne die Vamos! Kulturhalle und die gute Betreuung der Mitarbeiter in Lüneburg nicht denkbar.

7 Kommentare

  1. Franz Heinemann

    „Revolverheld, The Ten Tenors und Ralf Schmitz wären ohne die Vamos! Kulturhalle und die gute Betreuung der Mitarbeiter in Lüneburg nicht denkbar“?

    „Ohne die Vamos! Kulturhalle“ muss man sich mit „Ohne das derzeitige Management der Vamos! Kulturhalle“ übersetzen. Ohne den derzeitigen Betreiber ist alles aus? Dass ich nicht lache!

    Warum „die Integration des Vamos in die Gesamtausschreibung für den Betrieb des Zentralgebäudes“ dem „hervorragenden Lüneburger Kulturangebot durch viele engagierte Kulturanbieter“ schaden soll, erschließt sich mir nicht. Kann denn das, was die Campus Management GmbH kann, nicht auch ein anderer Anbieter? Warum sollte ich „die Forderung unterstützen, eine Stellungnahme der Politik einzuholen“? Vielleicht, weil Großsponsor Herr Klaus Hoppe gemeinsam mit Oberbürgermeister Ulrich Mädge und (Noch-)Landrat Manfred Nahrstedt „den Bau einer Halle für die SVG-Bundesliga-Volleyballer in Lüneburg voranbringen“ will?

    Gilt denn das Prinzip des freien Wettbewerbs und der besseren Konzepte bei privatwirtschaftlichen Ausschreibungen nicht auch für das ansonsten knallhart gewinnmaximierende Management der Campus GmbH, also des „innovativen Dienstleistungsunternehmens – mit 80 Vollzeit- und 120 Teilzeitmitarbeitern sowie neun Auszubildenden“?

    Warum auf Protektionismus und Betteleien um lokale Politikergunst bauen, wenn man sich doch nur – wie andere auch – an einem geordneten Verfahren um den Zuschlag für viele tolle Jahre als Vamos-Veranstalter ab Januar 2017 zu beteiligen braucht?

    Wird die Campus Management GmbH bei einer solchen Ausschreibung reüssieren? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Kommt wohl aufs Angebot im Vergleich mit anderen Angeboten an. Aber ich bin da optimistisch: „Erfolgreich zu sein ist nämlich eigentlich ganz einfach: Dazu braucht es nur Mut und Beständigkeit“, lüftete am Abend des 19. November Geschäftsführer Klaus Hoppe schmunzelnd und bestens gelaunt das Geheimnis des Erfolgs der Campus Management GmbH.
    (http://www.landeszeitung.de/blog/lokales/281173-arbeitgebervernstleister-aus)

  2. Silke Friedrich

    Vamos bedeutet ein super Angebot mit unterschiedlichsten Genres neben den Ü-Parties für alle Altersklassen in der Stadt und nicht wegdenkbar !

    • Henning Michels

      Das ist richtig, Silke Friedrich. Aber genau darum geht es hier nicht !

      Die Frage hier ist, ob der derzeitige Betreiber mit Klaus Hoppe an der Spitze, der immer ganz schnell mit gerichtlichen Verfügungen wedelt, wenn Studierende auf Uni-Gelände mal einen Grill aufstellen wollen, ob also die Campus Management GmbH einen nachvollziehbaren Grund nennen kann, warum man sich ihrem moralisierenden Gejammere in Richtung Rathaus und Landratsamt anschließen sollte, das darauf hinaus läuft, EINEN Wettbewerber (nämlich Hoppe) in einem dieses Jahr anstehenden privatwirtschaftlichen Ausschreibungsverfahren vor allen anderen zu privilegieren (wie es bisher weder in Lüneburg oder in Amelinghausen, noch in Reppenstedt oder Bleckede, sondern allenfalls in fiktiven Bananenrepubliken in einem erfundenen Afrika oder unter korrupten Teppichhändlern in orientalischen Abenteuerromanen üblich ist).

      (Sogar das eigentlich noch viel wichtigere Problem spielt hier keine Rolle: Nämlich das, ob es der Aufgabe einer Hochschule entspricht und ihrem selbstverschuldet ohnehin ziemlich lädierten öffentlichen Ansehen gut tut, ihr finanzielles Schicksal wie ein x-beliebiger Kirmesbudenvermieter von der Vermarktung von Uni-Räumlichkeiten für den Unterhaltungs- und Veranstaltungssektor an halbseidene Meistbietende abhängig zu machen.)

  3. Ich würde mich fragen, ob die Bürger, wenn das Vamos nicht mehr da ist, endlich mal die Politiker überzeugen können, dass Lüneburg eine „richtige“ Veranstaltungshalle benötigt. 1000 Zuschauer sind doch lächerlich. Ab 10.000 und aufwärts, wäre Lüneburg endlich mal im Stande auch die großen Musiker und Veranstaltungen in die Stadt zu holen.( Herbert Grönemeyer, 1. Bundesliga Volleyball,…..) Dann könnten sich alle Lüneburger endlich von den Veranstaltungsorten wie Hamburg und Uelzen trennen und man würde sich selber zu einer Stadt entwickeln, zu der Menschen kommen, aber nicht nur um die Roten Rosen zu bestaunen. Jedoch stellt das Vamos ein Pendant zur Garage dar, welches unbedingt bestehen bleiben sollte.

  4. Das Vamos ist einer der letzten Möglichkeit für Veranstaltungen (Sommer und Winter) und erfolgreiche Diskothek und auch für die Stadt als gebesteuerzahler lokratives Objekt daher unverzichtbar in Lüneburg

    • Lukas,

      der entscheidende Punkt auf der sogenannten Petition ist: „Mieter der Vamos! Kulturhalle soll weiterhin der gemeinnützige Campus Lüneburg e.V. bleiben.“

      Wieso?

      Wieso sollte ein anderer Mieter und Betreiber das nicht auch können? Und wieso sollte ein anderer Mieter und Betreiber das Ende des Vamos bedeuten?

      Gleicher Mieter und Fortbestand der Veranstaltungshalle Vamos! sind zwei verschiedene Dinge.

      Ihr lasst euch, weil ihr den „Fortbestehen der Vamos! Kulturhalle auf dem Universitätscampus“ wollt, vor den Karren eines Unternehmers spannen, der sich seinen geschäftlichen Vorteil auf merkwürdig wettbewerbsverzerrende Weise erhalten möchte.

  5. Krakeelend vom Vamos da komm ich her ich muss euch sagen betrunken bin ich sehr, auf ruhe braucht Ihr nicht zu hoffen den da kommen noch mehr und die sind auch besoffen.

    Ich hoffe das der Laden dichtgemacht wird.