Aktuell
Home | Lokales | Halle in Oedeme jetzt zum Schulbeginn wieder nutzbar
Die Sporthalle am Gymnasium Oedene ist noch eine Baustelle, soll aber schnell wieder freigegeben werden können. Foto: be
Die Sporthalle am Gymnasium Oedene ist noch eine Baustelle, soll aber schnell wieder freigegeben werden können. Foto: be

Halle in Oedeme jetzt zum Schulbeginn wieder nutzbar

ahe Lüneburg. Unter der nackten Betondecke hängen haufenweise Kabel, an den Wänden lehnen große Rigipsplatten, eine Schubkarre mit Plattenteilen steht vollbeladen im Gang, ein Eimer auf dem mit Matten geschützen Boden ist zur Hälfte mit Bauschutt gefüllt: Die Sporthalle am Gymnasium Oedeme ist aktuell eine Baustelle. Der Landkreis hatte sie Mitte Dezember gesperrt, weil in den Umkleideräumen, Fluren und Duschen des Erdgeschosses Einsturzgefahr bestand. Doch in wenigen Tagen soll sie schon wieder freigegeben werden.

In der Halle selbst drohte zu keiner Zeit Gefahr, doch Schüler und Sportler hätten durch den gefährdeten Bereich hindurchgehen müssen, um hi­neinzugelangen. Die abgehängte Decke unter dem Beton hatte bedenkliche Risse, ein Gutachter wertete die Baumängel als so gravierend, dass er Einsturzgefahr sah. Der Kreis reagierte und sperrte die Halle. „Inzwischen ist die Demontage der Decke fast abgeschlossen, eine Umkleideeinheit mit zwei Kabinen ist quasi schon durch“, erklärt Elena Bartels, Pressesprecherin des Landkreises Lüneburg und verspricht: „Zum Schulbeginn wird alles fertig sein. Dann kann die Halle wieder von der Schule und den Vereinen genutzt werden. Wir haben außerdem gleich die Gelegenheit genutzt, um uns das Dach in der Halle nochmal genau anzusehen. Aber da ist nach wie vor alles in Ordnung.“

Weil der Kreis die aktuelle Situation als Folge der Sanierung vor fünf Jahren wertet und die damalige Baufirma für die Mängel verantwortlich macht, ist auch ein vom Gericht bestellter Bausachverständiger in die Angelegenheit eingeschaltet. Die neue Decke in den Umkleideräumen, Fluren und Duschen soll dann voraussichtlich in den Sommerferien eingezogen werden. „Erst dann können wir auch die genauen Kosten ermitteln“, sagt Elena Bartels. „Doch die Demontage und die Herrichtung für die dann provisorische Nutzung haben bisher schon 50000 Euro gekostet.“