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„Schön rund und kompakt“ zeigt sich das Großviehbeweidungsprojekt: Die „Wilseder Roten“ sind eigentlich Luing-Rinder, eine Hybrid-Rasse aus Highland und Shorthorn. Foto: dth
„Schön rund und kompakt“ zeigt sich das Großviehbeweidungsprojekt: Die „Wilseder Roten“ sind eigentlich Luing-Rinder, eine Hybrid-Rasse aus Highland und Shorthorn. Foto: dth

Großviehbeweidungsprojekt: Wiehern und Muhen in der Heide +++ mit Video

dth Hörpel/Wilsede. Sie zählen zu den motiviertesten Naturpflegern überhaupt: Die Heidschnucken. Doch die rund 2200 „Grauen Gehörnten“ haben unlängst Konkurrenz bekommen: Von Wildpferden und schottischen Rindern, die sich durchs Naturschutzgebiet der Lüneburger Heide grasen. Kürzlich hat die Stiftung des Vereins Naturschutzpark (VNP) Lüneburger Heide bei Hörpel (Gemeinde Bispingen) erfolgreich ein neues Großviehbeweidungsprojekt gestartet, das nicht Srcabble-Spieler glücklich macht, sondern vor allem Lebensraum für bedrohte Vogelarten schafft. Koordiniert wird das Weideprojekt vom VNP-Landschaftspflegehof Tütsberg, der aufgrund der Vielzahl und Größe der zu pflegenden Natur- und Kulturflächen als größter landwirtschaftlicher Betrieb Niedersachsens gilt.

Der Hauptsitz des Landschaftspflegehofs Tütsberg mit angeschlossenem Hotelbetrieb und Gastronomie liegt bei Heber, Mitten im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide zwischen Schneverdingen und Bispingen. Wo früher noch britische Panzer in sandiger Landschaft für den ersten Irak-Krieg geübt haben, erstrecken sich rund um den Hof Tütsberg heute wie gemalte Heide- und Weideflächen. Das Ergebnis von mehr als 20 Jahren Renaturierungsarbeit. Dr. Heike Brenken sagt: „Von hier aus organisieren wir die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der stiftungseigenen Flächen.“

 

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