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Willkommenskultur in Lüneburg: Uni und VHS laden zur neuer Reihe

lz Lüneburg. Ist die Willkommenskultur in Deutschland nur ein Sommermärchen? Ist der gesellschaftliche Zusammenhalt tatsächlich ausreichend belastbar? „Nach den sexualisierten Übergriffen in Köln sind viele Bürger verunsichert, ob Angela Merkels Losung ‚Wir schaffen das‘ noch haltbar ist.“, heißt es in einer Pressemeldung der Universität. Die öffentliche Reihe „Einwanderungsland Europa: Wie begegnet Lüneburg der Welt?“. eine Kooperation zwischen Leuphana und Volkshochschule, wird sich künftig mit der Thematik auseinandersetzen.

Zum Auftakt sprechen Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Universitätspräsident Sascha Spoun am Donnerstag, 21. Januar, um 19 Uhr in der vhs.halle darüber, was unser Zusammenleben gut macht. Vorgesehen sei es, dass Menschen aus der ganzen Region Geschichten des Zusammenlebens mitbringen – über Solidarität, Angst, Empörung und neue Einsichten. Zu den World Café-Gesprächen in kleiner Runde laden 20 Institutionen und Organisationen aus Nachbarschaft, Sport, Kultur, Religion, Universität und Schulen ein.

Das Programm der Reihe Einwanderungsland Europa soll Interessierte von Januar bis Juni in die vhs.halle führen, ins Museum oder in den Hörsaal, aber auch auf interkulturelle Spaziergänge, in das Welcome & Learning Center und ins Döner Restaurant. Eine offene Debatte sei erwünscht, heißt es in der Pressemitteilung weiter, „um gemeinsam einen Überblick rund um die Flüchtlingskrise zu gewinnen, sich andere Standpunkte zu zumuten und Wege zu einem guten Zusammenleben zu erkunden.“

Fortgesetzt wird die Reihe unter der Frage „Wie gestalten wir das Einwanderungsland Europa?“ mit einer Podiumsdiskussion am Donnerstag, 28. Januar, um 19 Uhr im Hörsaal 1 auf dem Campus Scharnhorststraße. Erwartet werden Linda Beckmann von der Willkommensinitiative Lüneburg, Ralph Bollmann von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, die Publizistin Khola Maryam Hübsch, Abimbola Odugbesan von „Lampedusa in Hamburg“ und Paul Ziemiak, Vorsitzender der Jungen Union Deutschlands.