Aktuell
Home | Lokales | VfL Lüneburg: Heim-Neubau beginnt im Februar
Der Bagger leistet ganze Arbeit, reißt das VfL-Domizil am Sültenweg ein. Nach Ende der Abrissarbeiten soll hier mit dem Bau eines zweigeschossigen Gebäudes begonnen werden. Foto: be
Der Bagger leistet ganze Arbeit, reißt das VfL-Domizil am Sültenweg ein. Nach Ende der Abrissarbeiten soll hier mit dem Bau eines zweigeschossigen Gebäudes begonnen werden. Foto: be

VfL Lüneburg: Heim-Neubau beginnt im Februar

rast Lüneburg. Der Bagger frisst sich durchs Gemäuer und durchs Gebälk, macht das alte Domizil des Sportvereins VfL Lüneburg am Sültenweg dem Erdboden gleich. Er schafft Platz für den langersehnten Neubau, dem die Mitglieder bereits im Mai 2014 zugestimmt hatten. „Wir sind froh, dass es jetzt losgeht und unsere Mitglieder das auch sehen können“, freut sich VfL-Präsident Uwe Walther. Er geht davon aus, dass binnen der nächsten zwei Wochen alles abgerissen und der Platz frei ist: „Dann können wir, wenn das Wetter mitspielt, mit der Pfahlgründung beginnen und hoffen, dass der Winter nicht zu hart wird und die Betonplatte noch im Februar gegossen werden kann.“ Dann würde der Einzugstermin im Herbst sein.

Der zweistöckige Neubau soll den in die Jahre gekommenen Gymnastikraum am Sültenweg nicht nur ersetzen, sondern für zusätzliche Angebote Platz schaffen. Walther: „Wir haben dann zwei Übungsräume statt einem, einen Fahrstuhl, Barrierefreiheit in allen Bereichen sowie eine energieeffiziente Gestaltung. Die Räume können auch in den Schulferien offen stehen.“ Der Verein kalkuliert weiter mit den bereits 2014 genannten Kosten in Höhe von 964 000 Euro, die auch nach dem Neubau in einem zweiten Schritt die Modernisierung des Umkleidetraktes mit abdecken. Laut Walther steht die Finanzierung auf soliden Füßen: „Wir haben die erhofften Zuschusszusagen von Hansestadt, Landkreis, Landessportbund der Sparkassenstiftung erhalten, das macht insgesamt 600 000 Euro.“ Der Verein habe nach Mitgliederzuwächsen im vergangenen Jahr zwar mit knapp 3600 Mitgliedern eine stagnierende Zahl gehabt: „Doch in dem neuen Bau können wir unsere Angebotspalette breiter aufstellen und so auch mehr Interessierte an uns binden.“

Gegenüber den ursprünglichen Plänen gab es zwar eine zeitliche Verzögerung, die an der Kostenkalkulation laut Uwe Walther aber nichts geändert hat: „Wir wollten mit dem Neubau eigentlich schon im Herbst 2015 beginnen. Aber Handwerker waren teilweise in andere Projekte eingebunden oder Angebote entsprachen nicht unseren Vorstellungen, sodass wir bei einigen Gewerken in eine zweite Ausschreibungsrunde gehen mussten.“

Der VfL-Präsident ist der Hansestadt Lüneburg dankbar, dass sie in Kooperation mit dem Verein VfL-Gruppen während der Abriss- und Neubauphase in anderen Hallen und Übungsräumen unterbringen konnte: „Diese Umlagerung der Gruppen war auch für unsere Geschäftsstelle eine große Herausforderung, die sie gemeistert hat.“