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Oberbürgermeister Ulrich Mädge fühlt sich beim Thema Zuwanderung von Berlin alleingelassen: Die Kommunen müssten Flüchtlinge in so großer Zahl unterbringen, dass sie an ihre Grenzen stoßen. Er freut sich aber über die große Hilfsbereitschaft von Bürgern, die sich in den Unterkünften engagieren. Foto: t&w
Oberbürgermeister Ulrich Mädge fühlt sich beim Thema Zuwanderung von Berlin alleingelassen: Die Kommunen müssten Flüchtlinge in so großer Zahl unterbringen, dass sie an ihre Grenzen stoßen. Er freut sich aber über die große Hilfsbereitschaft von Bürgern, die sich in den Unterkünften engagieren. Foto: t&w

Mädge sieht Stadt und Bürger bei der Zuwanderung an Grenze der Belastbarkeit

ca Lüneburg. Als Deutschland vor ein paar Monaten noch im Sommermärchen lebte, klatschten Bürger, als Flüchtlinge am Münchener Hauptbahnhof ankamen. Das ist vorbei, die Realität verändert das Land. Wenn Oberbürgermeister Ulrich Mädge und seine Sozialdezernentin Pia Steinrücke in die Stadtteile gehen, um wie Anfang der Woche über eine neue Asylbewerberunterkunft zu informieren, schlägt ihnen auch Ablehnung und Aggression entgegen. Der Verwaltungschef kann verstehen, dass ihm wie bei der Versammlung in Ochtmissen ein Vater sagt, er habe Angst, wenn seine Kinder an einem Camp vorbei zur Schule radeln müssen. Spätestens nach den Ausschreitungen in Köln seien Sorgen verständlich. Doch Mädge sagt auch: Seit Monaten fahren Mädchen und Jungen an Unterkünften entlang, noch nie sei etwas passiert.

Mädge muss eine Menge einstecken. Er ist nicht nur Chef im Rathaus, er ist auch Politiker. Und so steht er stellvertretend für die Bundeskanzlerin und deren Losung „Wir schaffen das“. Deshalb sagt er in jeder Versammlung: „Sehen Sie hier Bundes- und Landespolitiker?“ Die Gemeinden würden alleingelassen. In Berlin und Hannover vermisst er den Sinn für die Wirklichkeit. Rund eine Million Menschen reisten 2015 ein, noch eine soll in diesem Jahr folgen. Sie kommen vor allem in die belasteten Metropolregionen, die schon vorher zu wenige billige Wohnungen hatten. Konkurrenz für die, die keine hoch dotierten Jobs besitzen und die eine hohe Miete in der Existenz trifft.

Als der Sozialdemokrat Mitte Oktober dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) beisprang, der Grenzen der Zuwanderung und Auffanglager an den Grenzen forderte, kassierte er eine Menge Prügel. Doch den Sozi beeindruckt das ebensowenig, wie Ärger in Hannover. Fast stolz erzählt er, dass er mit Parteifreund und Innenminister Boris Pistorius in dieser Frage über Kreuz liegt. Auch an der Leine sieht er eine gewisse Blauäugigkeit. Ihm werde dort vorgeschlagen, er solle Bürgern schlicht die Lage schildern. Darum gehe es schon lange nicht mehr, sondern um das Gefühl: „Die Menschen sind erschöpft.“ Das Land brauche eine Atempause, um angekommene Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren. Doch die sei nicht in Sicht.

Aus dem Stand nennt er Probleme: Die Arbeitsverwaltung reagiere zu spät darauf, dass immer mehr anerkannte Asylbewerber einen Anspruch auf Hilfe und Wohnung haben. Allein in Lüneburg habe sich die Zahl der sogenannten SGBII-Fälle binnen sechs Wochen von 351 auf 519 gesteigert. Schön, dass die Handwerkskammer für ihren Bereich 80 Fortbildungsplätze anbiete, doch allein in Lüneburg brauche man 400 bis 500. Und: „Wo bleiben die Betriebe?“ Viele Syrer seien auch längst nicht so gut ausgebildet wie oft behauptet wird: „Wir haben drei syrische Ärzte hier. Zehn Prozent derer, die kommen, sind gut ausgebildet. Aber viele sind Handwerker, deren Ausbildung mit unserer nicht zu vergleichen ist, und 40 Prozent sind Analphabeten.“ Es bedürfe vieler Anstrengungen, um die Leute zu integrieren. Das sei notwendig, „damit sie nicht ohne Beschäftigung auf ihrem Bett sitzen“. Und unzufrieden werden.
Die Lage schildert er unermüdlich auf jeder Bürgerversammlung. Ebenso, dass Tag für Tag 4000 Flüchtlinge in Deutschland ankommen, seine Sozialdezernentin Pia Steinrücke und ihre Mitarbeiter jede Woche 25 Ankömmlinge unterbringen müssen. Reaktion vieler Bürger: Das ist uns egal, es reicht. Als Stadtoberhaupt solle er endlich für einen Stopp sorgen.

Kann er nicht: „Ich würde meine Dienstpflicht verletzen. Selbst wenn ich das täte, würde uns das Land einen Staatskommissar schicken, der die Leute unterbringt. Wir wollen uns das Zepter nicht aus der Hand nehmen lassen.“ Die Lüneburger Linie ist klar: dezentrale Standorte mit maximal 190 Menschen pro Unterkunft. Pro 50 Flüchtlinge ein Sozialarbeiter, dazu ein Wachdienst. Die Polizei lobt das, denn in Massenunterkünften wie im Wendland oder im Heidekreis komme es eher zu Auseinandersetzungen — zu viele auf zu wenig Raum.

Den 65-Jährigen, seit einem Vierteljahrhundert Oberbürgermeister, können Kritiker nicht so schnell in eine rechte Ecke stellen. Er hat sich alleine und ohne Polizeischutz Neonazis entgegengestellt, die durch die Stadt zogen und ihnen gesagt: „Wir wollen Euch in Lüneburg nicht haben.“ Trotzdem wehrt er sich dagegen, selbst grenzwertige Kommentare sofort ins braune Lager zu schieben. Er könne Kritik und Ängste verstehen, die müsse man ernst nehmen. Aber er bleibt auch bei seiner klaren Kante: Menschen in Not muss man helfen. Egal, woher sie kommen.

Der Verwaltungschef lebt in Kaltenmoor, dem Stadtteil, in dem die meisten Lüneburger mit ausländischen Wurzeln zu Hause sind. Für ihn ebenso so selbstverständlich wie sonntags den Gottesdienst zu besuchen. Der gläubige Katholik plädiert für Abschiebungen und hatte im Rat Tränen in den Augen, als er kurz vor Weihnachten der Abschiebung einer Schwangeren und deren Familie zustimmen musste. Er müsse die Verantwortung tragen, sagte er, nicht die, die kluge Reden schwingen. Noch Wochen später reagiert er bei diesem Thema angefasst: „Das geht mir und meinen Mitarbeitern an die Nieren.“

Er weiß, es wird nicht einfacher. Die Zahl der Unterkünfte muss steigen: „Sie rücken näher an die Wohnungen und Häuser heran.“ Das könne er nicht ändern, nur auf kleine Einheiten setzen, anders als in Hamburg, wo tausende Flüchtlinge zusammen untergebracht werden. Auch deshalb geht er mit seiner Kollegin in jede Anwohnerversammlung zum Thema. Transparenz soll Verständnis schaffen.

Es ist Arbeit an zwei Fronten: Als Mitglied im Präsidium des Niedersächsischen Städtetages drängt er auf einen Kurswechsel in Hannover und Berlin, vor Ort wirbt Mädge um Verständnis für die Menschen, die auf eine neue sichere Heimat hoffen. Es wird ein langer Kampf.

68 Kommentare

  1. wo mädge recht hat ,hat er recht. die stimmung im land kippt aber aus zwei gründen. die viele hetzerei zeigt auf dauer wirkung. eben auch auf vernünftige menschen und die unfähigkeit von politikern lösungen zu präsentieren. da der bürger schlechte erfahrungen mit dem wahrheitsgehalt bei äußerungen von politikern hat, hat der bürger eben auch kein vertrauen mehr zu ihnen. wir haben überwiegend hausgemachte probleme. versäumnisse aus der vergangenheit tun ihr übriges. wir sind ein einwanderungsland und brauchen dazu eben auch die passenden gesetze.

    • Kerstin Dörbächler

      Aber, wenn man unsern Oberuli so reden hört, dann fragt man sich schon, warum es in Hannover und vor allem in Berlin nicht noch ein paar Leute seines Schlages gibt, die ohne mehrstündige Präparationen durch ihren Medien-Coach in der Lage sind, klare und sich aus der Sache selbst ergebende Fragen zu stellen, nach vernünftigen und praktikablen Antworten zu suchen, die Dinge zu erklären, Vorschläge zu machen und Entscheidungen zu treffen, die niemals jedem gleichermaßen gefallen, aber dennoch stets für alle das gleichermaßen beste Erreichbare sein können. Im Meer der peitschenden Phrasen und des empörten Dauergequassels nehmen sich die kurzen, durchdachten und erfahrungsgesättigten Auskünfte eines ruhig gefassten, tatkräftigen Hansekapitäns wohltuend vertrauenswürdig aus. Ich würde mir wünschen, es gäbe mehr politische und administrative Entscheider seines Kalibers in der Welt.

    • Ist es die Hetze oder schlicht die bittere Realität, die die Stimmung endlich Richtung verantwortungsvolle Politik gegenüber der hier lebenden Bevölkerung kippen lässt, Herr Bruns?? Sie sollten Ihre sozialromantischen Scheuklappen ablegen, um zu begreifen, was die Leute in diesem Land ernsthaft aufbegehren lässt. Da bestätigt einerseits eine WDR Redakteurin, dass sie angewiesen sei, auf Regierungslinie über Flüchtlinge zu berichten und dann gibt es andererseits die von u.a. ihr geschönigte Realität. Ich empfehle Ihnen DRINGEND den folgenden Artikel über den Alltag einer Hamburger Erstaufnahmeeinrichtung zu lesen. Aber Ihrer Ansicht nach wahrscheinlich auch alles Hetze, was die Mitarbeiterin so schildert…

      http://www.welt.de/regionales/hamburg/article151097419/Extrem-fordernd-unzuverlaessig-und-aufdringlich.html

      „Tja, und dann kamen die ersten Flüchtlinge in mein Büro, in dem ich die Sozialberatung abhalten wollte – und ich habe schon nach den ersten paar Besuchen von ihnen gemerkt, dass meine sehr positive und idealistische Vorstellung von ihnen und ihrem Verhalten sich doch deutlich von der Realität unterschied. Natürlich darf man auf keinen Fall pauschal über alle Flüchtlinge urteilen, es gibt unter ihnen viele, die sehr freundlich sind, sehr dankbar, sehr integrationswillig, sehr froh hier zu sein. Aber wenn ich ehrlich bin, dann ist die Zusammenarbeit mit 90 Prozent von denen, die ich treffe, eher unangenehm und leider nicht so, wie ich mir das vorher gedacht habe.

      Erstens sind viele von ihnen extrem fordernd. Kommen zu mir und verlangen, dass ich ihnen jetzt sofort eine Wohnung und ein schickes Auto und am besten auch gleich noch einen richtig guten Job beschaffe, weil ich das ja müsste, dafür sitze ich ja da und sie seien ja nun mal hier angekommen. Wenn ich das dann ablehne und stattdessen versuche, ihnen zu erklären, dass das nicht geht, dann werden sie oftmals laut oder auch mal richtig aggressiv. Ein Afghane hat erst letztens gedroht, er werde sich umbringen. Und ein paar Syrer und eine Gruppe Afghanen haben erklärt, sie würden in den Hungerstreik treten, bis ich ihnen helfen würde, an einen anderen Platz zu ziehen. Eine ursprünglich aus dem arabischen Raum stammende Kollegin von mir haben sie mal wirklich angeschrien „Wir köpfen dich!“. Wegen solcher und anderer Sachen war die Polizei mehrmals in der Woche bei uns.“

      • H.Beck
        sozialromantik? die habe ich vor 40 jahren beerdigt. sie wissen doch, warum es diese flüchtlinge gibt. wie unschuldig sind wir daran? mir sind die realitäten bekannt. hausgemachte probleme den flüchtlingen vorzuwerfen, finde ich schäbig. das flüchtlinge sich hier was anderes vorgestellt haben, ist mir auch klar. das wir in ein land leben, wo milch und honig fließt, dieses haben ehemalige ddr -bürger auch geglaubt.

        • @Klaus Bruns

          zitat

          „sozialromantik? die habe ich vor 40 jahren beerdigt. sie wissen doch, warum es diese flüchtlinge gibt. wie unschuldig sind wir daran? mir sind die realitäten bekannt“

          Bei den von Ihnen bekannten Kommentaren, die Sie hier seit Monaten zum Besten geben, kann man wohl ohne Zweifel von Sozialromantik reden. Wenn auch mit einer grossen Portion Naivität und Realitätsferne.
          Das Sie nun aber dem Bürger eine „Schuld“ zuweisen wollen, die eindeutig auf die Regierungsparteien zutreffen, ist mehr als zum Lachen. Als ob der Bürger und Steuerzahler auch nur ein einziges Mal mitentscheiden dürfte, was im Land un din der Aussenpolitik; auch bezüglich der Waffenverkäufe andere Länder geschieht. Sind Sie bei den Meldungen, daß Gabriel , Merkel und Co. grosse Waffenverkäufe absegnen, auf die Strasse gegangen?
          Genausowenig, wie Sie jetzt Ihrem Schwadronieren Taten folgen lassen, war es auch in der Vergangenheit.

        • Und da ist es wieder, dieses unsägliche „WIR“… Verschonen Sie mich mit Ihren Allgemeinbeschuldigungen der deutschen/europäischen/westlichen Bevölkerung! Wenn Sie meinen, Sie wären Schuld am rückständigen nahen und mittleren Osten, an islamistisch motivierten Massakern, an Fassbomben eines irren Diktators und an ~700+ Milliarden „verschwundenen“ Fördermitteln in Afrika, dann bitte tragen Sie diese Schuld auf Ihren Schultern, aber belästigen Sie Ihre Mitmenschen nicht damit!
          Und Sie scheinen den Welt-Artikel gar nicht gelesen zu haben. Ihre Äußerungen von Milch und Honig lassen auf nichts anderes schließen. Die Mitarbeiterin spricht von 90% der Einreisenden, mit denen es Probleme gibt. Andere Heimleiter sprechen von einer „I need/you must“ Mentalität. In meinen Augen zeigt sich dort der Charakter eines undankbaren und fordernden Packs (ja, so sollte man diese Leute bezeichnen dürfen, wenn Gabriel demonstrierende Bürger mit Rechtsradikalen in einen Tiopf wirft und diese öffentlich als Pack bezeichnen darf). Eine gefährliche Überfahrt über das Mittelmeer darf keine Freikarte für Europa sein und macht einen Tei, dieser Leute auch nicht zu bessern Menschen (oder wie es oft von den Medien suggeriert wurde zu Übermenschen). Des Weiteren, schauen Sie sich die Anerkennungsquoten bzw. aussichten der bis jetzt Eingewanderten an.

          • Herr Beck, warum soll ich sie mit tatsachen verschonen? zu peinlich, oder zu ärgerlich?

    • Veronika Wlodarzik

      @ Bruns

      Zitat: „die viele hetzerei zeigt auf dauer wirkung. eben auch auf vernünftige menschen und die unfähigkeit von politikern lösungen zu präsentieren.

      Wie bitte???
      Dann hätten Sie mal richtig zuhören sollen! Das Problem ist die „unkontrollierte Zuwanderung“ , die die Bürger, Gemeinden und Städte überfordert und nicht eine andere „Sichtweise“ der Dinge!
      Wie kann man nur so dreist sein und die Worte so verdrehen wie man will, um die Meinung der Kritiker nun weiter zu kritisieren.
      Nochmal: Das Problem ist nicht Maedge, die Gemeinde, der Pastor, die Bordsteinschwalbe, sondern EINE ZU HOHE ANZAHL MIGRANTEN, die UNKONTROLLIERT hierher kommen!
      Und Leute wie Sie, die es leugnen und nicht einen Handschlag für Migranten tun, sondern nur Klugscheissen und andere beschuldigen!

      • Georg Wüstenhagen

        Veronika, Klaus, Gerd Renker, Markus Freiwald und H. Beck,

        was würden Sie denn vorschlagen? Wie würden Sie handeln, wenn Sie ab morgen früh Oberbürgermeisterin bzw. Oberbürgermeister von Lüneburg wären?

      • Veronika Wlodarzik
        so ,wie sie hier auftreten und meinen, sowas wären argumente, zeigt mir nur, wie recht ich habe. pöbeln und hetzen, kann eben nicht jeder.
        EINE ZU HOHE ANZAHL MIGRANTEN, die UNKONTROLLIERT hierher kommen!
        damit haben sie zwar nicht unrecht, nur zu lösungen sehe ich sie nicht in der lage. und da sie sich ständig hinter neue nickname verstecken und immer doch der gleiche proll sind, dürfen sie sich gern hier auch weiter aufregen. das mit dem herzinfarkt scheint ja langsam realität zu werden.

  2. Ein nahezu perfektes – fast hätte ich perfides geschrieben – Interview.
    Nennt man das dann Wahlhilfe?

    • Volkmar stellt klar

      Bundeskasper, bevor Sie sich noch vollends als Johnny Depp outen, der das natürlich nicht wissen kann:

      Bei den Kommunalwahlen im kommenden Herbst werden in Lüneburg nur die Mitglieder des Kreistags und des Stadtrats gewählt. Vielleicht erinnern Sie sich, dass für den Oberbürgermeister der Hansestadt und den Landrat des Kreises bereits Mehrheiten im Mai/Juni 2014 votiert haben. Erst ab 2021 werden die hauptamtlichen Landrätinnen und Landräte sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dann zusammen mit den Angehörigen der Gemeindevertretungen gewählt werden.

      • Volkmar, erst nachdenken, dann schreiben.
        Ich sprach nicht von einer Bürgermeisterwahl.

        „nur die Mitglieder des Kreistags und des Stadtrats“ – stellen Sie sich einmal vor, es kämen etliche Bewerber der rechtspopulistischen AfD in den Stadtrat, zu wessen Lasten ginge das ? Wie würde das denn wohl das einvernehmliche Klima im Rat verändern?
        Immer muss man alles erklären….
        Sie sollten schon so weit denken können!
        Stellt sich deshalb ein Bürgermeister schon mal so auf, dass er sagt – Hier stehe ich, ich kann ja nicht anders?

        Wer ist jetzt Johnny?

        • Volkmar retourniert

          Bundeskasper, erst nachdenken, dann antworten. Sie zischelten mit dem für Sie charakteristisch infamen Unterton von einem nahezu perfekten Interview (das Sie, wie Sie hervorheben, beinahe „perfide“ genannt hätten) und fragten: „Nennt man das dann Wahlhilfe?“

          Das „Inteview“ wurde vom Redakteur Jenckel geführt, der Interviewte war OB Mädge (siehe Jenckels Artikel und Video).

          Wenn Sie, indem Sie dieses Gespräch zwischen Mädge und Jenckel ins Zwielicht rückten, von „Wahlhilfe“ sprachen, an Hilfe durch wen für die Wahl von wem war der Leser Ihres Kommentars damit zu denken genötigt? Ist eine andere Antwort möglich als die: „Wahlhilfe durch Jenckel für die Wahl von Mädge“.

          Dass Sie – nachdem Sie zum x-ten Mal (ich habe bei hundert aufgehört zu zählen) hier bei LZ-Online einer peinlichen Dummheit überführt wurden – Ihre Fehler nicht eingestehen können, sondern immer sofort mit einem mehr oder weniger unverschämten Gegenangriff reagieren, ist schon von vielen LZ-Kommentatoren festgestellt und moniert worden.

          Wie gehen Sie diesmal vor:

          1.: Indem Sie Ihren Opponenten auffordern, vor dem Schreiben nachzudenken, unterstellen Sie wahrheitswidrig, er habe dies nicht getan. (SIE haben es vor dem Abschicken Ihrer Antwort nicht getan, sonst hätten Sie sich in IHRER Perfidie [d. h. in Ihrer arglistigen, hinterhältigen und in besonders übler Weise gemeinen Verschlagenheit] nicht ertappen lassen.

          2.: Sie sprachen unzweideutig von Bürgermeisterwahl, behaupten aber einfach: „Ich sprach nicht von einer Bürgermeisterwahl.“

          3.: Sie wechseln das Thema: „Stellen Sie sich einmal vor, es kämen etliche Bewerber der rechtspopulistischen AfD in den Stadtrat, zu wessen Lasten ginge das ? Wie würde das denn wohl das einvernehmliche Klima im Rat verändern?“ [Obgleich das in keinem Zusammenhang mit dem von Ihnen offenbarten Kenntnisdefizit steht, hier meine Prognose des Ratergebnisses: CDU 15 %, SPD 37 %, Grüne 9 %, FDP 3 %, Linke 11 %, AfD 17 %, die übrigen 8 Prozent verpuffen bei Gruppen ohne Mandatgewinn.]

          4.: Sie betonen Ihre Überlegenheit und setzen mich erneut herab, indem Sie mich grundlos auffordern: „Sie sollten schon so weit denken können!“

          5.: Sie versuchen, Ihren unübersehbaren Fehler aus der Initialmail dadurch zu kaschieren, dass Sie auf den Zusammenhang von Wahl, Wahlhilfe und OB zurückkommen, aber eine ganz neue (und erneut ganz unsinnige) Frage formulieren: „Stellt sich deshalb ein Bürgermeister schon mal so auf, dass er sagt – Hier stehe ich, ich kann ja nicht anders?“ [Wieso sollte Mädge das – im Hinblick auf Wahlhilfe für wen – tun? Ja, er benennt die Zwänge der Kommune und die Realitätsferne der Landes- und Bundesminister. Sollen wir nun Ihrer Ansicht nach glauben, Herr Jenckel und Herr Mädge, betrieben („perfide“) Wahlhilfe für die AfD, deren Thema doch gerade das (angebliche) „Vergewaltigen“ der lokalen kommunalen Betroffenen durch die „volksfernen Eliten und Entscheider in Berlin“ ist?]

          6.: Ihre Schlussfrage („Wer ist jetzt Johnny?“) wollen Sie natürlich, obgleich Sie nichts zu bieten hatten, was das rechtfertigen würde, gegen mich gewendet wissen. Sie verlassen sich, wie Sie das fast immer tun, einfach auf das Wiederholen Ihres falschen Vorwurfs.

          • SIWOTI Syndrom – ganz deutlich!
            War Ihre Tastatur jetzt explodiert oder warum haben Sie nicht weiter geschrieben?
            Es muss Sie ja arg getroffen haben, dass Sie so übel daneben gegriffen hatten.
            Aber wissen Sie eigentlich, dass es mir vollständig gleichgültig ist was Sie denken?
            Andere scheinen es verstanden zu haben – nun denn….

            Wobei, um zum Thema zurück zu kommen, Ihr Tipp gar nicht so schlecht ist.

          • Volkmars Retraktation

            Ich musste richtig schmunzeln, Bundeskasper. Mit der übertriebenen Empörung des Ertappten bestätigen Sie vor der laut auflachenden LZ-Leserschaft in der ganzen weiten Welt erneut, was zu beweisen war.

            Nämlich, ich zitiere mich selbst: „Dass Sie, Bundeskasper, – nachdem Sie zum x-ten Mal (ich habe bei hundert aufgehört zu zählen) hier bei LZ-Online einer peinlichen Dummheit überführt wurden – Ihre Fehler nicht eingestehen können, sondern immer sofort mit einem mehr oder weniger unverschämten Gegenangriff reagieren, ist schon von vielen LZ-Kommentatoren festgestellt und moniert worden.“

            [Meine Prognose des Ratsergebnisses habe ich inzwischen neu berechnet: CDU 9 %, SPD 37 %, Grüne 7 %, FDP 3 %, Linke 11 %, AfD 25 %, die übrigen 8 Prozent verpuffen bei Gruppen ohne Mandatsgewinn.]

          • Uhlala! Bundeskasper werden Sie bestimmt nicht mehr dazu bekommen, als Ihr Tanzpartner einen Tangokurs bei Beuss zu buchen, Volkmar.

            Auf-den-Tisch-hau-vor-Heiterkeit!

  3. tja, rechte glauben eben immer sehr gern an verschwörungstheorien. der das interview geführt hat, kommt mir sehr bekannt vor. es wurden keine sugesstiven fragen gestellt und mir kam es auch nicht so vor, als ob die fragen dem OB vorher vorgelegt worden sind. meine nase täuscht mich extrem selten. und wer nach wahlhilfe fragt, sollte wissen, wie alt der OB ist. im übrigen, ich bin kein fan vom konservativen OB. und dieses hat gründe. wenn ein rechter mir schreibt, er wäre kein nazi , das wisse ich doch, dann sollte derjenige sich mal fragen, woher ich das wissen soll? wer die gleiche klientel bedient und dabei immer glaubt, mit einem ,,aber,, könnte man sich von ihr distanzieren, ist im irrtum. ein aber reicht nicht.

    • @ Klaus Bruns:
      Während ich kein Problem damit habe, dass Sie es für unabdingbar halten, dass wir Migranten aus aller Welt aufnehmen, da wir (die Erste Welt) ja (angeblich) daran Schuld sind, dass es ihnen schlecht geht, habe ich doch ein Problem damit, dass Sie scheinbar außer unendlich viele Posts zu schreiben sonst gar nichts tun.

      Sie scheinen ja sehr viel Zeit zu haben (wenn ich das aus der Vielzahl Ihrer schriftlichen Meinungsäußerungen ableiten kann) – aber dann helfen Sie bitte aktiv, seien Sie ein Freiwilliger, der 8 – 10 Stunden täglich in Unterkünften direkt in der Realität arbeitet! Solange Sie das nicht tun bin ich der Meinung, das es lediglich billig ist, soziales Verhalten aller Bürger zu fordern, ohne ein tatkräftiges Beispiel zu geben.

      Allerdings gilt das nicht nur für Sie:

      Ich fordere alle die auf, die für weit offene Grenzen für jeden sind, selber Migranten aufzunehmen und jede freie Minute zu helfen, auch auf die (reale) Gefahr hin, dass es viel ihres Geldes und ihrer Nerven kosten wird. Solange das nicht so ist, solange ist das Fordern nach Solidarität von Anderen nur heiße Luft und hat, in meinen Augen, viel von Heuchelei.

      Und ja, mir ist bewusst, dass sich nun einige auf den Zeh getreten fühlen – aber es gibt nun mal keine rosa Einhörner, egal wie sehr wir uns das wünschen.

      Entweder wir akzeptieren, dass unser aller Lebensstandard in den nächsten Jahren deutlich sinken wird, wenn wir alle Armen und Verfolgten dieser Welt aufnehmen und versorgen, oder wir tun etwas gegen den ungebremsten Zuzug mit der Gefahr, dass es auch unschön werden kann.
      Solange die Mehrheit in Deutschland alle wirtschaftlichen und persönlichen Konsequenzen kennt und akzeptiert und auf dieser Basis dafür votiert, dann soll es so sein.
      Sollte es anders sein, dann ist das auch eine zu akzeptierende Entscheidung der Mehrheit und sollte nicht mit dem sehr billigen Etikett „ganz rechts“ versehen werden.

      Das alte Kohlsche Prinzip, dass das alles nichts kosten wird und alles gut wird, das sollte mal langsam aufgegeben werden. Es hat schon bei der Wiedervereinigung nicht funktioniert. Den Soli haben wir immer noch…

      • Herr Meyer, jeder nach seinen möglichkeiten. wer soll dann noch die stellung online halten , um gegen hetze vorzugehen? schmunzel. facebook allein wird es nicht schaffen.

      • Dieter Meyer
        nur in kürze
        es gibt aufgaben des staates und aufgaben für den bürger. wenn der bürger die aufgaben des staates übernehmen soll, sollten die protagonisten , die für ihre arbeit bezahlt werden, es sagen. dann kann man sie einsparen und das geld zusätzlich für die bürger und flüchtlinge ausgeben. herr meyer, sie haben doch bestimmt schon einen flüchtling in ihre wohnung aufgenommen, oder? diese frage kommt übrigens immer gern von rechts. sie ist eine verlogene frage und ich habe sie ihnen nur gestellt, um bestimmten komikern zu zeigen, es geht auch anders herum.

        • @Klaus Bruns

          Warum sollte ich jemanden aufnehmen? Ich bin nicht für die Situation, wie sie sich darstellt. Das Sie (wie auch viele andere) sofort in die Kiste mit dem rostigen, großen Hammer „Rechts“ greifen spricht zumindest nicht für Ihrer Diskussionskultur – etwas billig für jemanden der von sich meint mit Forumsposts „gegen Hetze vorzugehen“.

          Ich finde Ihr Argument, es sei nicht Ihre Aufgabe, selber etwas für Flüchtlinge zu tun, es sei die Aufgabe „des Staates“, mehr als merkwürdig (und, mit Verlaub, dumm).
          Zum Einen: wer ist denn der Staat wenn nicht wir alle? Zum Anderen: zumindest finanziell werden Sie es zum Teil sowieso bezahlen.

          Für etwas zu sein ohne selber bereit zu sein, dafür etwas zu tun, das ist in meinen Augen Pharisäertum von Feinsten. Dahinter steckt doch nichts anderes als der Wunsch, wenn etwas nicht läuft, andere dafür verantwortlich zu machen, oder?

          Glauben Sie nur weiter daran, eines der letzten Bollwerke gegen Rechts (wer immer genau das sein mag – häufig vermutlich nur Menschen die egal wozu, eine andere Meinung haben als Sie) zu sein. Ich befürchte nur, wenn die Mehrheit der Menschen Ihre Einstellung hat, dass politische Diskussionen, wenn sie einem nicht gefallen, mit Nazikeulen abzuwürgen sind, genau dann bekommen wir die echten Rechten, denn Sorgen und Nöte von Vielen (auch wenn ich sie erstmal nicht verstehe oder nicht mag) müssen gehört und berücksichtigt werden. Andernfalls gewinnen genau die mit ihren einfachen Rezepten, die sie und ich eben nicht haben wollen!

          • Herr Meyer, sie sollten mich nicht für dumm verkaufen wollen. meine post war eindeutig zu verstehen. sie kommen aus der rechten ecke, sonst würden sie nicht so tun, als ob sie es nicht verstanden haben. wenn die politik schläft, sollte tatsächlich der bürger wach sein. der staat sind wir,stimmt und wir bezahlen staatsdiener. wenn diese fehler machen, müssen wir bürger sie eh wieder ausbügeln. und wenn sie meinen ,was gutes tun zu wollen, sollten sie es tun und besser nicht darüber reden. tu gutes und rede darüber hat einen schlechten beigeschmack. und wer jammert, man könnte ihn für einen nazi halten, sollte mal darüber nachdenken, warum dieses geschieht? ich unterstelle nicht, dass sie einer sind.wenn sie einer sind, haben sie selbst schuld.

          • @Klaus Bruns

            Upsala, der angeblich so nette Herr Bruns fängt an, böse zu werden und andere zu beschimpfen!

            Während ich versuche sachlich zu sein, pöbeln Sie – gehen die Argumente aus?
            So jedenfalls werden Sie als Reppenstedter sozial-ökologischer Rentner Ihrem Ruf als granteliger Forums-Troll, den ich bisher immer für falsch gehalten habe, dann doch gerecht.

            Aber mal kurz und sachlich gefragt: wie definieren Sie denn eine rechte politische Position? Bevor ich mich beleidigt fühlen kann, muss ich natürlich wissen, ob vielleicht qua Ihrer definitionem Ihre Ansicht, ich sei ein Rechter, vielleicht sogar für mich ein Lob ist. Den Nazi kommentiere ich nicht, das so dumpf und dümmlich, das kann ich gar nicht ernst nehmen.

            So Herr Bruns, jetzt mal ehrlich und konstruktiv: wann ist man in Ihrem Buch ein Rechter? Wo hört links bei Ihnen auf und fängt rechts an? Ist der Nullpunkt bei Marx, bei Trotzki, Luxenburg, Wagenknecht? Oder erst bei Stegner? Schlimmer noch, bei Frau Merkel? Oder bei Seehofer, Söder? Ich bin neugierig.
            Bis demnächst – wie sagte man früher im Arbeiter- und Bauernstaat: Freundschaft!

  4. Hat Herr Maedge auch nur eine Sekunde das Märchen ,daß eine holde Kanzlerin Merkel oder ein Erzengel Gabriel oder Pastor Gauck mehr als Sprüche, Floskeln und Phrasen zur Masseneinwanderung und der praktikablen Problemlösung beitragen werden,geglaubt?
    Etwa das Schloss Bellevue mit x-Zimmern und X-Bädern in dem Falle als Unterkunft genutzt wird und der Pastor sich direkt vor Ort Bereichern lässt, daß die Genossen der Linken“ bereitwillig im Sinne der „Gleichheit aller Menschen“ , ihre Vermögen zur Verfügung stellen und Mahlzeiten ausgeben , die Toiletten in der Aufnahme putzen und das man frommer Worte auch Taten folgen lässt?

    Das kann nicht Ernst gemeint sein.

    • Hallo Frank, in Frank-furt am Main lebte auch einmal ein Worrach, dessen Seele war ebenfalls schwarz wie die Nacht und seine Brust bis zum Bersten gefüllt von übler Laune und Mißgunst. Er stibitzte lieben alten Damen das Süddeutsche-Magazin aus dem Shopper und radelte mit unabgeschlossenen Fahrrädern davon. Dieser Mann war der Philosoph Arthur Schopenhauer. Bald schon hatten die Frankfurter das Treiben des Bösewichts satt, und in ihrem Verdruß kauften sie ihm einen Pudel, an dem sich der Philosoph fortan abreagieren sollte. Als der Philosoph das drollige Tier da so tänzeln, schnuppern und wuseln sah, funkelte zum ersten Mal ein Lichtlein im Abgrund seiner Seele, und eine Zähre trat ihm aufs Lid. Fortan hörten ihn die Frankfurter stets ein lustiges Liedlein pfeifen und fröhlich lachen, wenn er Blumen zertrat und Kinder bestahl, und sein neuer Freund bellte ihm aufmunternd zu und freute sich von Herzen mit ihm. So hatte ein einzelner Hund doch noch alles zum Guten gewendet.

      Frank, haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, sich so ein Tierchen anzuschaffen, das einfach über die Zeitung vor der Tür hinwegkläfft, wenn Ihnen danach ist, eine Mail rauszuhauen? Überlegen Sie mal, wieviel Zeit Sie einsparen, die Sie zum Telefonieren verwenden können, um Falschparker anzuzeigen.

      • @ Leo Fischer
        Haben Sie schon einmal daran gedacht, als Märchenonkel im Fernsehen aufzutreten?
        Da werden ,so denke ich, ständig Leute gebraucht, die anderen Märchen auftischen und wenn dann alles eskaliert die Schuld in die Schuhe schieben. Da könnten Sie Karriere machen.Neben Merkel, Roth,usw.

  5. …“Ich würde meine Dienstpflicht verletze…“ Nach dem zweiten Weltkrieg nannte man das Kadavergehorsam und verurteilte eine ganze Generation, weil sie sich dem falschen nicht entgegengestellt hat. Es hat sich aber leider nichts geändert. Einfach den Dienstvorschriften folgen anstatt sich dem Irrsinn entgegenzustellen. Gute Nacht Deutschland!

    • guten morgen herbert franz. gute nacht deutschland kommt von ihnen zu oft. es wird auch tag zwischen durch.

  6. Sozialdemokrat und gläubiger Katholik aus Kaltenmoor, der „Tränen in den Augen“ hat, wenn er als Verwaltungschef geltendes Recht anwenden muss!
    Da kommen mir aber die Tränen bei so viel Heuchelei…
    Liebe Landeszeitung: Geht Hofberichterstattung auch eine Idee weniger peinlich?

    • @ Carla

      Da Sie hier kein einziges Faktum nennen, dass Ihre gemeinen und beleidigenden, ja, ehrabschneidenden Vorwürfe der „Heuchelei“ gegenüber Herrn OB Mädge und der „Hofberichterstattung“ gegenüber Herrn Chefredaktor Jenkel plausibel machen oder gar stützen kann, sehe ich mich genötigt, Ihren „LZ-Online-Post“ vom 22. Januar 2016 um 12:17 Uhr als das einzustufen, was er zweifellos für jeden seiner Leser (Sie natürlich ausgenommen) schon beim ersten Überfliegen ist: reine Niedertracht in der Form von obergärig dahinsäuerndem Meinungsmüll aus den schwefeldumpfen Blöd- und Ödsümpfen des laut brüllend über die pestilenzialische Flächenidiotie galoppierenden Grafen Hirn G. Stank von Stumpfsinn.

      • Burkhard Griessback

        @ jan
        Nun tun Sie mal nicht so oberlehrerhaft und mädchennartig . Wenn man seitens der Politiker derart verar**** wird, ist die Reaktion eben zu Recht heftig.

    • Liebe Frau @Carla,
      simple Frage: In welcher Hinsicht heuchelt Herr Mädge? Erbitte konkrete und belegbare Begründung. Danke und beste Grüße
      HaGe

  7. Dieter Meyer
    böse,schmunzel. lohnt hier nicht. ich erkenne meine schweine immer am gang. sie müssen sich nicht beleidigt fühlen. rechts ist immer da, wo der daumen links ist. petry heil. aber es war ein netter versuch. wenn ihnen ,,petry heil ,,nicht gefällt, wie wäre es mit ,,höcke hoch,,?

    • Klaus Bruns
      Aha, also außer dem „Raunen“, welches so gerne von Pegida und AfD gebraucht wird auch von Ihnen nichts greifbares, intellektuell Verwertbares. Schade! Ich wäre gerne mal in Ihre Gedankenwelt vorgedrungen.
      Sie sind, was „den Gang der Schweine“ angeht, trotz dörflichen Umfeldes, ein ziemlich Blinder. Ich fürchte, in Ihrer persönlichen Selbstüberschätzung würden Sie ein Pferd für ein Schwein halten, nur weil es vor einem Plakat für Gelatine steht.
      Leider sind Sie also doch genau, was andere Ihnen vorgeworfen haben: in Troll, der, bar jeder klar ersichtlichen Meinung, lediglich zu provozieren sucht.
      Ich hatte, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Sie sich vermeintlich politisch engagieren, etwas mehr Substanz erwartet. Sie gehen den leichten Weg und werden somit unglaubwürdig – denn wer hört schon auf einen Pöbler, der nicht einmal legitime, einfache Fragen zu beantworten vermag (oder sich der Diskussion verweigert).
      Sonnen Sie sich weiter in Ihrer Selbstgerechtigkeit. Leider nimmt man Sie so nicht ernst. Das wird nichts mit einer politischen Karriere. Substanzlose Querulanten, die sich nicht trauen, Position zu beziehen und nur den Gegener „anbellen“ finden sich meist nicht in er Politik (ok, die AfD ist da im Moment eine Ausnahme).

      • Ich beziehe Position, wenn es sinnvoll ist. Was schert es die deutsche Eiche wenn sich die Sau dran reibt?

        • @ Klaus Bruns
          Wissen Sie nicht, daß der Begriff “ deutsche“ Eiche schon fragwürdig ist? Nach den Begrifflichkeiten der Politik, wären Sie abzulehnen, da Sie nationale Begriffe verwenden. Das ist „bäh“, rechtsradikal, brauner Müll, da Nationalstaaten ebenso „bäh“ sind.

      • Sebastian Krüger

        Lieber Herr „Dieter Meyer“, entschuldigen Sie, wenn ich mich kurz einmische. Sie sprechen von „Selbstgerechtigkeit“ und nennen Herrn Chefkommentator Klaus Bruns aus Reppenstedt Am Kranken Mann einen „substanzlosen Querulanten“? Ist aber nicht alles, was Sie in die Richtung des großen und scharf beobachtenden Satirikers aus dem Dichterviertel am Hauptverwaltungssitz der Samtgemeinde Gellersen schimpfen, ganz genau (und eigentlich sogar viel eher) auf Sie selbst anwendbar? Nichts außer wütender Tiraden und übler, dabei unbelegbarer Vorwürfe ad personam hacken Sie wie ein seelisch unbalancierter Soziopath in Ihre Computertastatur und schreien dabei unablässig Ihre infantile Enttäuschung über den von Ihnen selbst auf psychologisch auffällige Weise ins Göttliche überhöhten Staat und seiner Steuermutti hinaus. Wer jedoch das Versagen des Staats behauptet, muss darlegen und rechtfertigen, was er von ihm erwartet. Das aber gehört zum laufenden politischen Prozess. So gesehen ist die Formel vom ‚Staatsversagen‘ erstmal nur eine polemische Phrase. Ich würde „dem Staat“ bzw. seinen Repräsentanten nur raten, nach dem Vorbild unseres integren Oberbürgermeisters Mädge selbstbewusster aufzutreten. Stattdessen weicht „die Politik“ bzw. die fernsehtaugliche Garde ihrer „Manager“ zunehmend dem Problem aus, sich kritisch mit der medienvermittelten Art der Wahrnehmung ihrer Klientel auseinanderzusetzen. Statt zu sagen, „hier habt ihr Unrecht“ und „ihr redet einfach dummes Zeug“, nimmt man die verbreitete „Wahrnehmung“ als gegebene politische Tatsache hin, die ja in der Regel – wie man an Ihrem Beispiel, lieber „Dieter Meyer“, sehr gut erkennt, nichts anderes als die Summe jahrzehntelang versteinerter und mit sich herumgeasteter Vorurteile ist, die nun anderen auch aufgezwungen werden soll.

    • Der Gartenzwergexperte hat wieder die grösste und umfassendste Fachkompetenz. Wie wäre es mit “ Heil Merkel- bis zum bitteren Ende?“
      Dieser Groko und den Personen ( s. o.) haben wir die jetzige Situation zu verdanken( Rentenabsenkung, EU-Milliarden , Zuwanderung, Kriminalität und deren Verschleierung, Abbau von sozialen Leistungen, Zusatzbeiträge der KK ohne finanzielle Einbeziehung der Arbeitgeber….).

      Dazu kann man nur sagen: „Weiter so!“

      • Hallo Ingo, führen sich mit der paukenschlagenden Selbstbeschreibung ein, „der Gartenzwergexperte hat wieder die grösste und umfassendste Fachkompetenz“?

        Bei dem Nullachtfuffzehn, das dann kommt, dominiert ganz klar die Allerweltsrotzerei von Facebook & Co, kein Expertenwissen.

  8. Dieter Meyer
    die geistigen hungerspiele sind hier ja ganz nett. ihr zitat:Leider nimmt man Sie so nicht ernst.

    aber von ihnen zumindest , sonst würden sie mir nicht so viel müll posten.

    • Bruns & Krüger:

      Ich bin erstaunt ob der Menge Ihrer Beleidigungen. Haben Sie das auf Grund mangelnder Argumente nötig? Scheinbar… na denn. Es ist schon lustig, dass die Frequenz der persönlichen Belidigungen bei Ihnen steigt je eher man von Ihnen eine Antwort erwartet. Kann es sein, dass Sie keine haben und irritiert darüber sind?

      Nochmal Herr Bruns: was ist Rechts?

      • Dieter Meyer

        Herausgeber Die Zeit
        Helmut Schmidt (1918–2015)
        Ihr neuentdeckter Liebling für Integrationsfragen

      • Dieter Meyer
        jetzt habe ich mal eine frage. wie definieren sie beleidigung? sie fabulieren hier gern darüber, obwohl beleidigungen hier überhaupt nicht zugelassen sind. und wenn sie mal nach rechts schauen und dort niemanden mehr sehen, dann wissen sie auch, wie weit rechts sie sind. dann brauchen sie auch nicht mehr zu fragen.

  9. An Dieter Meyer

    Dieter Meyer, Sie schreiben: „Für etwas zu sein ohne selber bereit zu sein, dafür etwas zu tun, das ist in meinen Augen Pharisäertum von Feinsten. Dahinter steckt doch nichts anderes als der Wunsch, wenn etwas nicht läuft, andere dafür verantwortlich zu machen, oder?“

    Dieter Meyer, 9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Durchschnittlich werden pro Kopf der Bevölkerung jährlich zehn Liter reinen Alkohols konsumiert. Etwa 1,3 Mio. Menschen in Deutschland gelten als alkoholabhängig und befinden sich in einer aus Steuermitteln finanzierten Therapie. Die Folgen des Alkoholkonsums kosten die Solidargemeinschaft etwa 17 Milliarden Euro im Jahr.

    Ich frage Sie, Dieter Meyer, sind Sie für das Solidarprinzip in der gesetzlichen Krankenversicherung? Engagieren Sie sich als Berater bei den anonymen Alkoholikern? Warum nicht? Und warum fordern Sie dann nicht die Ausweisung dieser Personengruppe? Sie sind für die Therapie? Aber für etwas zu sein, ohne selber bereit zu sein, dafür etwas zu tun, ist das in Ihren Augen nicht Pharisäertum von Feinsten?

    Herr Dieter Meyer, Sie scheinen ja sehr viel Zeit zu haben (wenn ich das aus der Vielzahl Ihrer schriftlichen Meinungsäußerungen hier bei LZ-Online ableiten kann) – aber dann helfen Sie bitte aktiv, seien Sie ein Freiwilliger, der 8 – 10 Stunden täglich in Entzugsunterkünften direkt in der Realität arbeitet! Solange Sie das nicht tun bin ich der Meinung, das es lediglich billig ist, soziales Verhalten aller Bürger zu fordern, ohne ein tatkräftiges Beispiel zu geben.

    Dieter Meyer, Sie schreiben außerdem: „Ich fordere alle die auf, die für weit offene Grenzen für jeden sind, selber Migranten aufzunehmen und jede freie Minute zu helfen, auch auf die (reale) Gefahr hin, dass es viel ihres Geldes und ihrer Nerven kosten wird. Solange das nicht so ist, solange ist das Fordern nach Solidarität von Anderen nur heiße Luft und hat, in meinen Augen, viel von Heuchelei.“

    Zum Jahresende 2013 lebten rund 7,5 Millionen schwer­behinderte Menschen in Deutschland. Das waren rund 260 000 oder 3,6 % mehr als am Jahresende 2011. 2013 waren somit 9,4 % der gesamten Bevölkerung in Deutschland schwer­behindert. Versorgung und Rücksicht auf ihre Bedürfnisse kosten die Solidargemeinschaft etwa 14 Milliarden Euro im Jahr.

    Herr Dieter Meyer, wie viele Schwerbehinderte Menschen haben Sie bei sich im Haushalt aufgenommen? Finden Sie nicht auch, solange das nicht so ist, solange ist Ihr Fordern nach Solidarität von Anderen nur heiße Luft? Und hat es in Ihren Augen nicht viel von Heuchelei?

    Sie schreiben, Dieter Meyer, Frau Merkel und die „GroKo“ seien „Schuld“ an dem Dilemma, dass Sie lustvoll als Alternative von drohenden Untergang und gewaltbereiter Abwehrschlacht ausmalen:

    „Entweder wir akzeptieren, dass unser aller Lebensstandard in den nächsten Jahren deutlich sinken wird, wenn wir alle Armen und Verfolgten dieser Welt aufnehmen und versorgen, oder wir tun etwas gegen den ungebremsten Zuzug mit der Gefahr, dass es auch unschön werden kann.“

    „Wir müssen ALLE Armen und Verfolgten dieser Welt aufnehmen“? Wissen Sie wie man eine maßlose Übertreibung dieser Art nennt, Herr Dieter Meyer? Das ist eine absichtsvoll Angst schürende Propagandalüge.

    „Wir tun etwas gegen den ungebremsten Zuzug mit der Gefahr, dass es auch unschön werden kann“? Herr Dieter Meyer, klingt so ein Satz in Ihrem Munde der Tendenz nach nicht auch sehr nach dem volksverhetzenden öffentlichen Aufruf zu Mord und Totschlag?

    „Frau Merkel und die „GroKo“ sind „Schuld“ an allem“? Dieter Meyer, haben Sie schon einmal vom „Sündenbock“ gehört? Der Sündenbock ist ein uraltes, gesellschaftliches Bewältigungskonzept, das schon im Alten Testament vorkommt: An dem, was mir widerfahren ist oder was ich falsch gemacht habe, muss jemand anderes die Schuld tragen. Und wenn es nur symbolisch ist: „Aaron soll seine beiden Hände auf den Kopf des lebenden Bockes legen und […] ihn durch einen bereitstehenden Mann in die Wüste treiben lassen und der Bock soll alle ihre Sünden mit sich in die Einöde tragen.“ (3.Mose 16,2)

    Zeigt Ihr Gemurkse, Herr Dieter Meyer, das die notwendige Flüchtlingsdebatte hätte sein sollen, das aber vor allem aus unbelegten Rechthabereien, Vorwürfen und Schuldzuweisungen besteht, welche von Ihnen Herrn Bruns gegenüber immer wieder als „Argumente“ bezeichnet werden, wie zeitlos die Sündenbockfunktion auch noch rund 2500 Jahre nach ihrer Niederschrift ist?

    Und dann gibt es zu Ihrem Glück ja auch noch den Verantwortungsbock, die vermeintlich aufgeklärte, neuzeitliche Variante des Sündenbocks. Der Verantwortungsbock ist jemand, dem jemand wie Sie, Dieter Meyer, der sich für „die Öffentlichkeit“ oder „des Volkes Stimme“ hält, die Verantwortung zuschiebt — und der sie auch noch akzeptiert. „Die“ deutsche Politik zum Beispiel ist geradezu verseucht mit diesem für alle Beteiligten angenehmen Konzept.

    Politik wird immer und überall verantwortlich gemacht. Weil es so angenehm ist, dass jemand hauptberuflich Schuldträger ist, die da oben natürlich in Berlin, wahrscheinlich auch in Brüssel, jedenfalls nicht z, B. Sie selbst, Dieter Meyer. Und weil es für die Politik auch angenehm ist, nämlich als psychologische Bestätigung der eigenen Wirkmacht und Wichtigkeit. Wie ein Unfall, der dem Fahrer als Vergewisserung dient, immerhin noch am Steuer zu sitzen.

    Beim politischen Verantwortungsbock handelt es sich um eine moderne Variante der Obrigkeitshörigkeit. Denn in der Politik, wie im Berufsleben im Chef, den Verantwortungsbock zu sehen, ist eben die einfachste Lösung. Und alle streben nach Einfachheit, weil die Welt alle überfordert. Vielleicht schon immer überfordert hat. Das Leben ist eine anstrengende Veranstaltung.

    Das größte Problem des Konzepts Verantwortungsbock ist die verdummende Simplifizierung, Herr Dieter Meyer. Die Welt ist schlecht, weil die Politik es verbockt hat, und auch nur deshalb. Der folgende Umkehrschluss ist in Form von Pegida und AfD (und leider, leider auch Ihnen, Herr Dieter Meyer) zu besichtigen: Die gesamte Flüchtlingssituation wird allein Angela Merkel zugeschrieben. In diesem Zusammenhang reduziert die stehende Rede „Merkel muss weg“ alle Schwierigkeiten, Probleme und Katastrophen – von Syrienkrieg über Balkanroute bis zu brennenden Flüchtlingsheimen – auf eine Person und ihre Entscheidungen.

    Das aber, Herr Dieter Meyer, ist nichts anderes als die psychologische Grundierung eines Führerkults, weil es impliziert, dass mit der richtigen Führung die Probleme praktisch von allein verschwinden. Man hofft so sehr, dass Politik eine Art Magie ist, die per Druck auf den richtigen Knopf alles gut werden lässt.

    Aus diesem Grund ist die vermeintliche Machtkritik „Die da oben!“ in Wahrheit keine Kritik, sondern bloß die Sehnsucht nach einer anderen, simpleren Macht, die mit einem Schlag alle Probleme löst, ohne weiteres Zutun. Das ist zugleich die Abgabe jeder eigenen Verantwortung und markiert eine Anfälligkeit für Totalitarismus, den Sie „rechts“ oder „links“ nennen können, wie Sie möchten. Worauf es ankommt, Dieter Meyer, ist eine seelische Disposition, die nach „Führung und Geleit“ bettelt und die sich als kleines vernachlässigtes Opferlämmlein erst dann so richtig sauwohl fühlt, wenn sie greinend aufseufzen darf, als „autoritärer Charakter“ bezeichnet und mit der „Nazikeule“ traktiert worden zu sein.

    Aber meinen Sie nicht auch, Herr Dieter Meyer, dass, wenn man in digital vernetzten und beschleunigten Zeiten die Schwierigkeiten mit den vielen Verantwortungsböcken ernst nehmen möchte, dann kein Weg daran vorbeiführt, als Zivilgesellschaft mit Komplexität besser umgehen zu lernen? Und nicht alle Verantwortung auf eine Person oder Partei zu verengen? Und wird das nicht umso wichtiger, je komplexer die gesellschaftlichen Prozesse werden, zum Beispiel durch die digitale Vernetzung und den elektrifizierten Informationskapitalismus, von dem Sie, Herr Dieter Meyer, und Wolf-Thomas Schmid und Bundeskasper und ich uns einflüstern lassen, mit welchen idiotischen Denkschablonen, Redeklischees und Verhaltensmustern wir den wenigen Selbstdenkern auf die Pelle rücken, die es – wie etwa Klaus Bruns aus Reppenstedt – noch gibt? Der hat eimal die sehr wichtige Einsicht formuliert: „Wir brauchen eine ‚post-depressive‘ Generation, die sich nicht vor Komplexität fürchtet.“ Was für eine traurige, was für eine hoffnungsvolle Erkenntnis!

    Und was für eine traurige Erkenntnis, dass bei den 924 Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte im Jahr 2015 wahrscheinlich solche verdrückten, unterschwelligfen Drohungen gegen Flüchtlinge und Migranten, wie die Ihren von oben, Herr Dieter Meyer, die übrigens auch immer wieder am Rande oder nach AfD- und Pegida-Demonstrationen zu realer Gewalt führten „mitgezündelt“ haben. Mitgezündelt hat der ganze deutsche, braune Frühling, das rassistische Erwachen eines Teils der Bevölkerung, den Demokratie nicht interessiert, der Gewalt nicht ablehnt, der Hetze für Meinung hält, der „Merkeldiktatur“ sagt, ganz genau, wie Sie, Herr Dieter Meyer, weil an der Grenze kein Schießbefehl auf Flüchtlinge gilt.

    Mitgezündelt hat eine über soziale Medien aufgeheizte Stimmung, die von AfD und sogar Teilen der demokratischen Parteien befördert oder zumindest nicht beruhigt wird. Von denjenigen nämlich, die mit ihrer Sprache und ihrem Flüchtlingsalarmismus das Gefühl einer paranoiden „Volksnotwehr“ begünstigen, exakt wie Sie es auch tun, Herr Dieter Meyer. „Ich habe es doch nur für euch alle getan“, sagte kürzlich in Sachsen ein Siebzehnjähriger Brandstifter nach seiner Festnahme. Nein, nicht für alle. Aber für zu viele. Diesem braunen deutschen Netzfrühling muss man 2016 entgegentreten, überall, jederzeit, entschlossen und unerbittlich.

    Sind Sie dabei, Herr Dieter Meyer?

    MfG

    Werner Georg Witthorst

    • Hallo Herr Witthorst,

      schön, dass der Herr Bruns einen so loyalen Club von Fans hat, die ihn geradezu als intellektuellen Säulenheiligen hochstilisieren. Ist eine Meinung, kann man, muss man aber nicht unbedingt teilen. Sei’s drum…

      Vieles von dem, was Sie mir in Ihrer eher wutlastigen Schrift entgegenschleudern entspricht nicht unbedingt dem, was ich geschrieben habe, den Sie erliegen auf Grund Ihrer starken Emotionen dem Fehler der Implikation. Sie unterstellen etwas, was in der Form nicht geschrieben (oder gedacht wurde) und leiten daraus weiter Schlüsse ab. Aus meiner persönlichen Sicht ein Fehler!

      Um es kurz zu machen auch an Sie eine einfache Frage: wie ist denn Ihr Entwurf, Ihre Vision für die sich im Moment als problembehaftete Migration nach Deutschland? Wir es in Ihrem Gedankenmodell ohne Reibungspunkte, ohne Aufteilung der vorhandenen Ressourcen gehen – wenn ja, wie? An Ihrer Art zu schreiben vermeine ich einen mindestens normal gebildeten Menschen zu erkennen, daher gehe ich davon aus, dass Sie sich Gedanken machen, wie eine Lösung aussehen könnte.
      Mich interessiert das sehr! Ich sehe keine Lösung, die niemandem in irgendeiner Form wehtun wird (nennt man, glaube ich, Realpolitik). Wenn ich Sie richtig verstehe, dann haben sie eine andere Idee – auf die bin ich neugierig.

      Im Übrigen sehe ich zwar das Problem der großen Zahl der Migranten – mache aber dem Individuum keinen Vorwurf, geflohen zu sein. Sicherlich würde ich es auch versuchen. Deshalb kann ich Ihre Implikationen von Führerkult, Fremdenfeindlichkeit etc. nur als persönliche Beleidigung auffassen. Haben sie das nötig? Ist es so schwer, divergierende Meinungen zu ertragen, ohne im Gegenüber das Böse an sich zu vermuten? Scheint so zu sein – und das sehe ich als großes Problem unserer Zeit, weil es den politischen und gesellschaftlichen Diskurs zum Erliegen bringt.

    • Sehr geehrter Herr Dieter Meyer, was ist nun? Kommt da noch was? Mich würde auch sehr interessieren, was Sie den vielen gut begründeten Fragen und Einwänden des Kommentators Witthorst aus Deutsch Evern zu erwidern haben. Oder soll es am Ende von Herrn Bruns Seite aus Reppenstedt zu Ihnen hinübertirilieren: „Es ist schon lustig, dass die Frequenz der persönlichen Bel(e)idigungen bei Ihnen“, lieber Herr Dieter Meyer, solange anschwoll, bis „man von Ihnen eine Antwort erwartet(e). Kann es sein, dass Sie keine haben und irritiert darüber sind?“

    • Antwort / An Dieter Meyer

      Herr Dieter Meyer, als Säulenheiliger oder Stylit (von griechisch stylos ‚Säule‘) wurde zunächst in den Byzantinisch-Assyrischen Kirchen des Ostens ab dem 4./5. Jahrhundert ein Mönch bezeichnet, der zum Zeichen besonderer Askese sein ganzes Leben auf dem Kapitell einer Säule zubrachte und mittels Seilen und Körben mit Nahrung versorgt wurde. Was ein „zum intellektuellen Säulenheiligen Hochstilisierter“ sein soll, begreife ich nicht. Weltabgewandtheit, soziale Isolation, Schweigsamkeit, die systematische Abtötung von Begierden, duldende religiöse Buße und die nahezu bedürfnislose Meditation im stillen Austausch mit der numinosen Transzendenz, kurz: der Fanatismus nahezu vollständiger Enthaltsamkeit passt weder zu meiner Vorstellung vom „Intellektuellen“, noch entspricht er dem politisch engagierten expressiv künstlerischen Temperament, das Herr Klaus Bruns bei LZ-Online nun schon seit mehr als einem Jahrzehnt wie ein barocker Hedonist im dionysischen Rausch auslebt.

      Ich schreibe dies alles nur, Dieter Meyer, um Ihnen an einem Detail zu zeigen, wie wenig Sie darauf achten, was Sie schreiben. Sie halten mir Wut vor und dass ich an Äußerungen anknüpfe, die Sie gar nicht getan haben wollen, obgleich ich doch jede Frage, die ich an Sie richte, durch ein Zitat von Ihnen vorbereite. Von all diesen Fragen beantworten Sie nicht eine einzige. Stattdessen drehen Sie den Spieß einfach wieder um, wie Sie es mit Klaus Bruns auch schon getrieben hatten, und formulieren eine eigene Frage. Usw.

      So kommt man nicht voran.

      Ich gebe zu, ich war erbost über Ihre Art, Herrn Bruns zu kujonieren, ohne den geringsten Willen zu zeigen, auf seine Überlegungen einzugehen, aber ihm – unberechtigter Weise – fortwährend vorzuhalten, Ihnen keine „Argumente“ zu präsentieren. Sie wollten, wenn Sie ehrlich sind und Ihre sechs Beiträge von oben daraufhin noch einmal durchmustern, gar keinen Dialog, keinen Austausch von Gründen, sondern sie wollten entweder Bestätigung des Wenigen, was Sie Inhaltlich gesagt hatten (Massenmigration ist ein Problem), und andernfalls wollten Sie Herrn Bruns als Dummerjan und ideologisch Verblendeten Einfaltspinsel hinstellen.

      Hier breche ich mit meinen erzürnten Vorhaltungen ab und komme zu Ihrem Anliegen:

      Jeder, Herr Meyer, der Zeitung liest und sich informiert, weiß, dass wir (die Deutschen und die Europäer) ein großes Problem mit der schieren Zahl der vielen Menschen haben, die – in den allermeisten Fällen – ein noch viel größeres Problem mit ihrem Leben und – in sehr vielen Fällen – mit dem Überleben haben. Das ist jedem bekannt. Auch den Mitgliedern der Bundesregierung, denen der Landesregierungen und jedem einzelnen Mitglied der Kommunalverwaltungen. Niemand, Herr Meyer, kein Flüchtling, kein Regierungsmitglied und auch kein Bürger wie Sie und ich hat sich gewünscht, in die Lage zu geraten, in der wir alle uns im Augenblick gemeinsam befinden. Jeder ist sich bewusst, dass sehr viel getan werden muss, um zu vernünftigen und für alle Beteiligten und Betroffenen guten Lösungen zu kommen. WIE das genau geschehen kann, sollte oder muss, weiß ich nicht. Ich habe da keine „Visionen“, denke aber, dass die zuständigen Stellen und Institutionen das Erforderliche tun werden.

      Noch einmal: Ich habe Vertrauen in unsere Bundes- und Landesregierung, in unsere Behörden und in unsere Bürgermeister. Ich habe auch Vertrauen in unsere Sicherheitsorgane, besonders in unsere Polizei. Und ich bin der Überzeugung, dass ein Krimineller oder ein Straftäter in den Zuständigkeitsbereich der Polizei gehört und nicht in den der Medien und schon gar nicht in den von aufgeregten Bürgern. Ich bin aber auch der Überzeugung, dass ein Krimineller ein Krimineller ist und ein junger Mann ein junger Mann, egal, woher er stammt. Um die einen, die es auch unter Migranten gibt, kümmern sich Polizei und Justiz, und die anderen kümmern sich um sich selbst und erhalten, wenn sie es vorübergehend nicht können, die Hilfe, die sie benötigen und auf die sie einen Anspruch haben. Die sogenannte „Flüchtlingskrise“ als politisches Phänomen ist nur im Zusammenhang mit machtpolitischen Tatsachen und Vorgängen zu begreifen, die weit über die Geschehnisse in Europa hinausgehen. Für das Verhalten der Bundesregierung im Sommer 2015 gab es nur die Alternative Druck abzulassen und zu verhandeln oder eine Eskalation an plötzlich geschlossenen Grenzen mit dem hohen (wirtschaftlich sogar extrem hohen) Risiko der Verhärtung und des anschließend schnellen Zerfalls europäischer und nicht europäischer Bündnisbeziehungen. Dass die sehr schwierige, sehr komplexe und sehr delikate Situation innenpolitisch ausgeschlachtet werden und extremistischen Kräften Auftrieb geben würde, war auch jedem klar, der die Dinge wachen Verstandes begleitet. Im Spiel der Faktoren, die bei der graduellen Bewältigung der momentanen „Krise“ zu berücksichtigen sind, ist das Toben empörter Wählergruppen nur eine Größe unter anderen, wenn auch eine wichtige. Meine Empfehlung an Menschen wie Sie, Dieter Meyer, wäre, beruhigend auf diejenigen einzuwirken, die Sie mit Vernunftgründen noch erreichen können und selber lieber dreimal nachzudenken, bevor Sie Ihren Sorgen in einer Weise Ausdruck geben, die bei anderen zu noch mehr Kontrollverlusten führen können, als wir sie – beispielsweise hier in den Foren von LZ-Online – ohnehin beobachten.

      Vorhin habe ich in der FAZ gelesen: „Wer absichtlich falsche Informationen weitergibt, schadet anderen. Aber wer sie unkritisch weiterverbreitet, auch. Das ist Intelligenzflucht, selbstverschuldete Unmündigkeit. „Intelligenzflüchtling“ ist übrigens das zweitplazierte „Wort des Jahres“ 2015 in Österreich, worin schon zum Ausdruck kommt, dass das Problem weite Kreise zieht. Intelligenzflucht ist verwerflich, weil sie weder angeboren ist noch reflexartig geschieht, sondern aus der Entscheidung heraus, sich das Schwierige leicht zu machen. Das geht zwar, aber nur zum Schaden anderer.“ (http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fluechtlinge-wie-mit-geruechten-stimmung-gemacht-wird-14030797.html)

      Hüten wir uns davor, anderen (und zuletzt immer uns selbst) durch unüberlegtes Wut- und Hassgerede zu schaden.

      MfG

      Werner Georg Witthorst

  10. für die afd fans von welt-online
    http://www.welt.de/vermischtes/article151413858/Anne-Will-entlarvt-wirre-Merkel-Theorie-der-AfD-Frau.html
    was denn nun? lügenpresse? lückenpresse?

    • Ja, danke Herr Bruns, guter Tipp. Starker Auftritt von Beatrix Amelie Ehrengard Eilika von Storch. Haben Sie die Sendung gesehen? Am besten hat mir gefallen, wie die unterbelichtete Störchin stolz erklärte: »Meine Weltanschauung ist ganz einfach und läßt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen.« und unsere intellektuelle Supermacht, der geschasste Innenminister Hans-Peter Friedrich sich ganz begeistert erkundigte: »Warum schreiben Sie dann kein Buch darüber?«

      • Hah, lustig. Wenn Friedrich vor der Sendung seine Ginseng-Tabletten genommen hätte, wäre er vielleicht darauf gekommen, zu fragen, warum Beatrix, die mit dem fliehenden Haupthaar und die, mit der vermutlich der „wolf“ bald einmal wieder tanzen möchte, denn dann nicht mit ihrem Pfund (des EINEN Satzes, nicht der ausgefallenen Haare) wuchert und eine „rechtspopulistische“ Partei gründet. Bekanntlich besteht die Programm-Botschaft von ALFA (von der bisher niemals jemand gehört hat) immer noch aus ZWEI SÄTZEN, womit die stramm wartende Zielwählerschaft am Rande des weltanschaulichen Spektrums natürlich weit überfordert ist.

    • @Klaus Bruns und andere Surfer auf der Flüchtlingswelle:
      AfD steigt zu schnell auf.
      Partei kommt mit Bearbeitung von Aufnahmeanträgen nicht nach.

      Deswegen wurde Beatrix von Storch zu Anne Will geschickt.
      Um dem Zug im Kamin etwas zu drosseln.

      Aber nach einer weiteren Woche Merkelscher Flüchtlingspolitik und Gewalt gegen Wahlhelfer: Der stürmische AfD-Auftrieb wird leider weitergehen.
      O Mann…

      • Herr Wolf
        speziell für sie.
        wenn sie kein schönwetterdemokrat sind, dann mal los. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-rechtsschwenk-marsch-augstein-kolumne-a-1073723.html
        spökenkieken hilft nicht.

      • @ Die AfD, die auf der von ihr selbst- (d. h. natürlich vor allem von Leuten wie Ihnen, wolf, mit-) erzeugten Angstwelle surft, steigt nicht auf. Der Focus meldet: „Räume für die eigenen Veranstaltungen zu finden, wird für die AfD immer schwieriger.“ (http://www.focus.de/politik/deutschland/mehrere-absagen-in-folge-petry-auftritt-geplatzt-nrw-gastronome-vermieten-afd-keine-raeume_id_5229116.html)

        Auch die Teilnahme an den Landtagswahlen ist aufgrund der sehr geringen Zahl von Unterstützern noch sehr zweifelhaft: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-sorgt-sich-um-teilnahme-an-landtagswahlen-a-1066139.html

        • Wilfried Bergmann

          Ja, Rüdiger, da verlinken Sie aber uralte Artikel von SpOn. Für RLP ist alles in trockenen Tüchern, was die AfD betrifft. Und für das Ergebnis sorgen nur die Deppen der Regierung, die sich ein dermaßenes Armutszeugnis ausgestellt haben, indem sie sich weigern, sich mit der AfD auseinanderzusetzen. 2011 war es den Grün*IN_NEN noch genehm als Partei, die nicht im Landtag war, an der Elefantenrunde teilzunehmen! Was die alten Parteien allenthalben verbocken geht auf keine Kuhhaut. Lasst uns neu diskutieren nach den Wahlen in RLP, Sachsen-Anhalt und BW!

      • Hi, wolf, „der stürmische AfD-Auftrieb [lt. Duden eine Form des Verbringens von Vieh auf Bergweiden] wird leider weitergehen“, beklagen Sie, nachdem Sie uns benachrichtigt haben, Klaus Bruns (und nicht etwa Sie) sei „Surfer auf der Flüchtlingswelle“, während Beatrix von Storch zu Anne Will geschickt worden sei (Von wem eigentlich? Ich würde nämlich Klaus Bruns dort auch gern mal vorbeischicken.), „um dem [!] Zug im Kamin etwas zu drosseln“. Immer wieder unglaublich faszinierend, zu erleben, wie alles zusammenhängt, nicht wahr? Ein Gitarrist, den ich seit Jahrzehnten kenne, schenkte mir eine CD mit einer Aufnahme von ihm und seiner Band live in Fresno. Fresno ist spanisch und heißt Esche – ich wohne im Eschenweg. Fresno liegt in Kalifornien. Das ist einer von 50 US-Staaten. Ich wohne im Haus Nummer 50. In Fresno ist Sam Peckinpah geboren und der hat meinen Lieblingsfilm gedreht. In dem Film spielt einer mit, bei dem ich immer an einen Bekannten denken muß, der mal was mit der Schwester des Gitarristen hatte, deren Name die weibliche Form des Namens einer meiner Freunde ist, der am 19. März Geburtstag hat. Und siehe: Die maximale Durchschnittstemperatur in Fresno beträgt im März fast genau 19 Grad. Bei solchen Verknüpfungen kann einem doch einfach nur schwindlig werden, wolf, oder nicht?

    • @Klaus Bruns
      Wieso Lügenpresse? Wenn z.B. der Lutz Bachmann spricht, rufen die Pegida-Wanderer doch immer, so verstehe ich es, „Lügenfresse, Lügenfresse“. Das finde ich gut, da haben die lichte Momente.

      • Richtig, HaGe, das hat Marx nicht geahnt, als er die bewußtseinsbildende Kraft des sozialen Seins beschrieb: wie perfide und perfekt zugleich auch noch der Arbeitslose dazu gebracht werden kann, seine Misere irgendwelchen Kommunisten (Negern, Flüchtlingen, Juden, Gastarbeitern, Gewerkschaftern) anzulasten oder der eigenen Minderwertigkeit; sich und seinesgleichen zu hassen und die zu verehren, die ihm schon jetzt durchs Megaphon zubrüllen, dass sie ihn quälen werden, sollten sie einmal die Mittel dazu erlangen.

        Mit Bachmann, Petry und Höcke verehren die Gequälten jetzt jene, die Blödsinn ganz unverstellt als Politik verkaufen, weshalb die „anstößigen Bemerkungen über Einwanderer, Frauen oder Muslime“ gar nicht mehr das primär Stimulierende sind. Das ist Inhalt, und „Inhalte“ sind, spätestens seit Schröders SPD damit hausieren ging, nicht mehr sehr von Belang. It’s the attitude, stupid! Die Parallelfigur zum Führungspersonal der AfD ist in den USA ist Donald Trump: „Weder die ethnische Zugehörigkeit, noch das Einkommen, das Alter, das Geschlecht, die Ideologie oder der Bildungsstand seien verläßliche Indikatoren dafür, ob jemand dazu neigt, Trump gut zu finden oder nicht“, schreibt laut Welt der US-amerikanische Politikwissenschaftler Matthew MacWilliams (http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article151209730/Autoritaer-bis-in-die-Haarspitzen.html). In seinen Umfragen zum autoritären Charakter hat er „nur zwei Indikatoren gefunden, die auf statistisch relevante Weise mit Sympathien für den Immobilienmogul korrelieren: eine Neigung zum Autoritarismus und die Angst vor Terror … Es ist die Sehnsucht nach dem starken Mann“, die, muss man wohl ergänzen, in den USA genau wie in Deutschland mit der Sehnsucht der Medien nach dem quotenstarken Hampelmann korreliert.

        • Cordula , so ist es. wenn dann noch die richtige ausstrahlung dazu kommt, ist es geschehen. charisma bedeutet heutzutage die halbe miete. es wird zuwenig hinterfragt.

        • @ Cordula

          Es wird immer davon geredet die AfD sei der Wolf im Schafspelz und „entlarve“ sich, sei populistisch,mache anstössige Bemerkungen,säen Hass, fordere zu Unfrieden auf( wo bitte, aber mit Quellenangaben).
          Die AfD hat als erste Partei eine klare Position zur Flüchtlingskrise bezogen und hat diese nicht einmal geändert.
          Die Wahlwerbung für die AfD muss leider entfallen.

          • @ Kerstin Kamann

            Für mich ist die AfD nicht der „Wolf im Schafspelz“, sondern der Wolf und zwar der böse, also nicht der vom Lopausee, sondern der alte Schleicher in den Propaganda-, Wahlwerbe- und Reklamemärchen von z. B. Wolf-Thomas Schmid, usw.

            Sie fragen nach Belegen dafür, dass AfD-Leute zu Unfrieden aufrufen und Hass säen? Hier kommt die Liste von Grässlichkeiten, die ein deutsches Qualitätsmedium gesammelt hat:

            http://www.bild.de/politik/inland/alternative-fuer-deutschland/kleines-who-is-who-der-poebel-populisten-44291524.bild.html

            „Als erste Partei eine klare Position beziehen und diese niemals ändern“ kann nur in den Augen von sehr dummen Menschen als Grund einer Empfehlung gelten. Das trifft nämlich auf die NSDAP auch zu.

  11. was erleben wir gerade? wo bleibt der aufschrei bei der nachricht, ca 60 menschen besitzen so viel , wie die eine hälfte der menschheit? unser geld und wirtschaftssystem ist eine sackgasse. das ergebnis sind flüchtlinge. bald wird es wohl einer sein, der so viel besitzt, dass er jede regierung der welt erpressen kann. in davos sitzt der geldadel, was macht er da wohl? ist die ezb eine demokratisch gewählte einrichtung? werden länder jetzt schon erpresst? ja! goldman sachs regiert schon lange teile der welt. portugal ,griechenland, argentinien usw., länder die es wagen sozial angehauchte politik zu betreiben werden vom großkapital in die knie gezwungen. familienclans regieren , auch bei uns. niemand stellt die systemfrage, warum? länder werden mit geld geflutet um sie in abhängigkeit zu bringen. wer nicht mitspielt , wird das geld wieder weggenommen. legitimierte regierungen werden vom geldadel entmachtet. wenn das geld es allein nicht schafft, wird militär geschickt.

    • Bruns, Sie werden es nie begreifen. Die Frage ist doch nicht nur wem das Pferd gehört, sondern auch wer es reiten darf. Z.B. Die
      Firma Microsoft wird von zigtausenden Mitarbeitern geritten und zigtausende Kunden profitieren von den Produkten und Bill Gates ist halt der dem das Pferd zu großen Teilen gehört und der bis jetzt am besten auf das Pferd aufgepasst hat, damit es weiter geritten werden kann. Ich bin überzeugt, das kein Politkommissar eines Volkseigenen Betriebes besser darauf aufgepasst hätte. Die Nutznießer dieses Theoretischen Vermögens sind daher nicht 60 Menschen sondern Milionen von Mitarbeitern und Kunden. Sie sollten sich lieber mal über ihr Haus in Reppenstedt Gedanken machen, das reiten sie mit ihrer Familie nämlich ganz allein. Wie wäre es denn mal mit der Aufnahme von ein paar armen vagabundierenden Menschen.