Donnerstag , 8. Dezember 2016
Aktuell
Home | Lokales | Stadtverwaltung präsentiert Pläne für Gestaltung der Fläche vor der Kulturbäckerei im Bauausschuss
Der Platz vor der Kulturbäckerei sieht karg aus, jetzt gibt es Ideen für dessen Gestaltung. Foto: t&w
Der Platz vor der Kulturbäckerei sieht karg aus, jetzt gibt es Ideen für dessen Gestaltung. Foto: t&w

Stadtverwaltung präsentiert Pläne für Gestaltung der Fläche vor der Kulturbäckerei im Bauausschuss

us Lüneburg. „Die Kulturbäckerei ist ein echter Gewinn für Lüneburg, nur der Platz davor ist momentan noch recht kahl. Hier fehlt das i-Tüpfelchen“, erklärte Uta Hesebeck jetzt im Bauausschuss. In der Sitzung war die Gestaltung des Vorplatzes im Speicherviertel Thema. Zwei Vorschläge hatte die Leiterin des Fachbereichs Straßen- und Grünplanung der Stadt mitgebracht, die zeigen, wie es vor dem neuen Kulturzentrum künftig aussehen könnte.

„Eine Variante ist rund, die andere eckig“, sagte Uta Hese-beck, machte aber auch deutlich, dass sich außer der Linienführung beide Varianten nicht sonderlich stark voneinander unterscheiden. So ist vorgesehen, den Platz mit einem Standort für eine Bühne zu versehen, die für Veranstaltungen und Aktionen im Freien genutzt werden kann. Auch eine Aktionsfläche der Kunstschule, bestückt mit Findlingen, soll ihren Raum auf der Außenfläche bekommen, dazwischen sollen Sitzbänke als strukturierende Elemente platziert werden, angeordnet entlang einer mal mehr, mal weniger geschwungenen Linie. Diese soll als sogenannte „Hamburger Kante“ herausgearbeitet werden und so auch leichte Höhenunterschiede des Platzes aufnehmen.

Orientierung bei der Platzgestaltung gaben sowohl der bereits vorhandene, schräg über den Platz verlaufende Trampelpfad als auch die drei großen Bäume im rechten Drittel der Fläche. „Beides wollen wir erhalten“, sagte die Fachbereichsleiterin. Auch die direkt vor dem Gebäude bereits vorhandene Pflasterung soll bleiben und als Vorgabe für die Gestaltung der Fläche dienen, zugleich sollen andere Bereiche mit einer wassergebundenen Decke versehen werden, um ein Versickern des Regenwassers zu ermöglichen.

Im Vorfeld der Planung hatte die Stadt Mieter, Gäste und Anwohner in die Entscheidungsfindung eingebunden. Beim Tag der Städtebauförderung im vergangenen Mai waren Fragebogen verteilt und dabei die Wünsche für die Platzgestaltung abgefragt worden, rund 80 Personen hatten sich an der Aktion beteiligt und ihre Vorstellungen notiert. „Vieles haben wir aufnehmen können, die Errichtung von Fahrradbügeln und möglichst vielen Sitzmöglichkeiten stehen dabei auf der Hitliste ganz oben“, verdeutlichte Uta Hesebeck. Auch eine gute Begehbarkeit des Platzes und der Wege war gewünscht worden.

Die Stadt favorisiere die geschwungene, organische Variante. Ulrich Löb (Grüne) begrüßte, dass die Kulturbäckerei auch nach den neuen Plänen weiterhin mit dem Fahrrad erreichbar sei. Frank Plesse von der Lüneburger „Bauhütte“ regte an, bei der Gestaltung des Pflasters auch grafische Elemente aufzunehmen. Mit den Arbeiten zur Umgestaltung des Platzes soll im Herbst begonnen werden.