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Soziologin Eva Illouz in Lüneburg

lz Lüneburg. „Über Liebe wird man nicht mehr diskutieren können, ohne sich auf dieses Buch zu beziehen.“ schrieb Die Zeit einmal über Eva Illouz’ 2011 erschienenes Werk „Warum Liebe weh tut“.  Am 27. Januar kommt die Autorin – sie gilt als eine der bedeutendsten Intellektuellen der Gegenwart – im Rahmen des Symposiums „Non-knowledge and digital cultures“ an die Leuphana Universität Lüneburg und spricht über den Zusammenhang von gegenwärtigen Liebeskonzepten, Psychoanalyse und digitaler Technologie. Ihr englischsprachiger Vortrag mit dem Titel „Knowing way too much: Love, Therapy, Technology“ findet um 18 Uhr in der Musikschule Lüneburg statt. Der Eintritt ist frei.

Eva Illouz wurde 1961 in Marokko geboren. Im Alter von zehn Jahren siedelte sie nach Frankreich über und studierte dort später Soziologie, Kommunikations- und Literaturwissenschaften. Seit 2006 ist sie Professorin für Soziologie und Anthropologie an der Hebräischen Universität Jerusalem. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört die Untersuchung des Einflusses von Kapitalismus und Massenmedien auf Gefühls- und Beziehungskonzepte in modernen Gesellschaften.