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Das Projekt Ereigniswald lag zwischenzeitlich auf Eis. Jetzt soll eine Ackerfläche am westlichen Ortsrand von Reppenstedt in Höhe des Siedlungsbereichs Fritz-Reuter-Ring zur Grünfläche umgewidmet werden (siehe auch Karte unten) . Foto: dth
Das Projekt Ereigniswald lag zwischenzeitlich auf Eis. Jetzt soll eine Ackerfläche am westlichen Ortsrand von Reppenstedt in Höhe des Siedlungsbereichs Fritz-Reuter-Ring zur Grünfläche umgewidmet werden (siehe auch Karte unten) . Foto: dth

Ereigniswald Reppenstedt: Gellersen ändert Flächennutzungsplan

dth Reppenstedt. Der Betrag über 20 000 Euro für die Planungskosten schlummert bereits seit 2013 im Haushalt der Gemeinde, doch jetzt nimmt das Projekt Fahrt auf und die Gemeinde Reppenstedt kommt der Einrichtung eines Ereigniswaldes ein Stück näher. Die Samtgemeinde Gellersen hat die Änderung des übergeordneten Flächennutzungsplans in Angriff genommen. Den aktuellen Stand der Planungen stellte jetzt Bauamtsleiterin Susanne Stille bei einem Infoabend zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Demnach soll eine rund 18 000 Quadratmeter große Fläche Ackerland in eine Grünfläche umgewidmet werden, auf der später Pflanzaktionen anlässlich besonderer Ereignisse stattfinden sollen.

Auf dieser Fläche am Reppenstedter Ortsrand in Richtung Kirchgellersen soll der Ereigniswald entstehen. Grafik: hm/google maps/nh
Auf dieser Fläche am Reppenstedter Ortsrand in Richtung Kirchgellersen soll der Ereigniswald entstehen. Grafik: hm/google maps/nh

„Es war schwierig, eine geeignete Fläche zu finden“, sagt Stille. Das Areal soll ähnlich dem Bürgerwald im Südergellerser Naherholungsgebiet Hambörn entwickelt werden – als Grünfläche mit Einzelbäumen, beispielsweise Buchen und Stieleichen. Im Süden und Westen grenzt der neue Ereigniswald an einen von Nadelholz dominierten Forst und ist nur einen Steinwurf von der Hochspannungstrasse entfernt. Die neue Fläche soll ebenfall der Nahrerholung dienen und schließt an das vorhandende Wegenetz an, das aus der Siedlung vom Fritz-Reuter-Ring aus zu erreichen ist.

Künftig sollen laut Stille an zwei Terminen im Jahr Pflanzaktionen stattfinden, bei denen Interessierte einen Baum, den die Gemeinde besorgt, pflanzen können, um ein besonderes Ereignis zu würdigen, von der Hochzeit bis zum Jubiläum. Die Einrichtung eines Grillplatzes, so die Anfrage eines Anwohners, sei aber nicht geplant. Zum Parken sollten nicht nur Stellplätze am Reppenstedter Sportplatz genutzt werden. So sei vorgesehen, von der Landesstraße kommend im Süden eine Zufahrt zur Ereigniswaldfläche zu schaffen. Bisher wird der Bereich vor allem von Spaziergängern genutzt. Im Seitenraum sollen sechs unbefestige Stellplätze eingerichtet werden. Dafür müssten allerdings wiederum einige Kiefern weichen. Zuletzt hatten im Dezember sowohl der Bauausschuss als auch der nichtöffentliche Samtgemeindeausschuss der 46. Änderung des Flächennnutzungsplans zugestimmt.