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Die Zahl der Erkrankungen steigt, nur Stadt und Landkreis Lüneburg verzeichnen weniger Fälle in Sachen Grippe als 2015. Foto: A./t&w
Die Zahl der Erkrankungen steigt, nur Stadt und Landkreis Lüneburg verzeichnen weniger Fälle in Sachen Grippe als 2015. Foto: A./t&w

Grippe macht sich breit im Land

as Lüneburg. Die Grippewelle in Niedersachsen hat begonnen. Das meldet das niedersächsische Ministerium für Soziales und Gesundheit. Die Fachleute des Landesgesundheitsamtes hätten in der vergangenen Woche in mehr als 23 Prozent der untersuchten Proben aus Arztpraxen Influenzaviren nachgewiesen. Auch in Kitas sei der Krankenstand deutlich angestiegen. Eine Entwicklung, die das Lüneburger Gesundheitsamt für die Region nicht bestätigen kann. „Bisher sind es sogar weniger Grippefälle als im vergangenen Jahr“, sagt Hannes Wönig von der Pressestelle des Landkreises.

Damit einen nicht doch noch die Influenza erwischt, die mit Fieber, Husten und Gliederschmerzen verbunden ist, empfiehlt das Gesundheitsamt Hygienemaßnahmen einzuhalten und sich vor allem regelmäßig die Hände zu waschen. Auch eine Schutzimpfung mache zum jetzigen Zeitpunkt noch Sinn. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut (STIKO) empfiehlt diese besonders für bestimmte Risikogruppen. Dazu gehören unter anderem alle Personen, die älter als 60 Jahre sind, sowie Menschen mit Diabetes, mit chronischen Krankheiten der Atmungsorgane, Herz-Kreislauferkrankungen und mit Störungen des Immunsystems. Ein voller Schutz bestehe 10 bis 14 Tage nach der Impfung.

Wen das Virus erwischt hat, „der sollte eine Influenza-Erkrankung zu Hause und nicht am Arbeitsplatz auskurieren“, appelliert Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt an Betroffene. Eine angemessene Ruhephase fördere nicht nur die Genesung, sondere schütze Kollegen und andere Kontaktpersonen auch vor Ansteckung.