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Sie waren im vergangenen Jahr dabei: Linus, Tom Enrique und Jannis vom Gymnasium Oedeme machten Versuche mit Schweineaugen. Foto: A/t&w
Sie waren im vergangenen Jahr dabei: Linus, Tom Enrique und Jannis vom Gymnasium Oedeme machten Versuche mit Schweineaugen. Foto: A/t&w

97 Mädchen und Jungen treten an beim Wettbewerb „Jugend forscht“ in Lüneburg

ahe Lüneburg. Wie kann man mit Obst und Gemüse Energie gewinnen? Wie sieht eine ideale Campingwaschmaschine aus? Sind T-Shirts ihren Preis wert? Wie lässt sich Lichtenergie effizient speichern? Wie muss ein allergienfreies Shampoo beschaffen sein? Und was hat es mit einem bionischen Elefantenrüssel auf sich? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Teilnehmer des Wettbewerbs „Jugend forscht“ in diesem Jahr auseinandersetzen. 60 Jungen und 37 Mädchen haben sich mit insgesamt 57 Projekten beim Lüneburger Regionalwettbewerb angemeldet, der am Montag, 29. Februar, und Dienstag, 1. März, in der Universität stattfindet.

Allein 30 Projekte präsentieren Lüneburger Schüler. Die meisten Teilnehmer stellt einmal mehr das Johanneum, das 14 Projekte ins Rennen schickt. Mit acht Arbeiten ist das Gymnasium Oedeme vertreten, mit sechs das Gymnasium Lüneburger Heide in Melbeck. Jeweils ein Projekt am Start haben die Wilhelm-Raabe-Schule und die Herderschule. Die anderen der 97 antretenden Nachwuchstüftler kommen aus Stade, Osterholz-Scharmbeck, Buxtehude und Buchholz. Zu den beliebtesten Fachgebieten zählen Chemie mit 15 Arbeiten und Physik mit 13 Arbeiten.

„Die eingereichten Projekte decken ein breites Spektrum an naturwissenschaftlich-technischen Themen ab“, analysiert Dirk Ebbecke, Patenbeauftragter für „Jugend forscht“ bei der Werum IT Solutions GmbH, die den Lüneburger Regionalwettbewerb organisiert und ausrichtet. „Getreu dem Motto Neues kommt von Neugier sind wir schon ganz neugierig auf die originellen Fragestellungen und Antworten der Nachwuchstalente.“ So beschäftigen sich Jungforscher zum Beispiel mit Gummibärchen und Softdrinks, Shishas und Medikamenten, einem Tachometer für Longboards und einem solarbetriebenen Roboter-Rasenmäher.

Die Mädchen und Jungen präsentieren ihre Arbeiten am ersten Tag einer Fachjury, am Dienstag, 1. März, in der Zeit von 9 bis 10.30 Uhr dann im Hörsaalgang der Leuphana auf dem Campus an der Scharnhorststraße auch der Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei. Im Anschluss findet dort die Siegerehrung statt.

Die Gewinner des Regionalwettbewerbs ziehen in den niedersächsischen Landeswettbewerb weiter. Er findet vom 10. bis 12. März in Oldenburg für die jüngeren Teilnehmer in der Sparte „Schüler experimentieren“ sowie vom 14. bis 16. März in Clausthal-Zellerfeld für die Jugendlichen statt. Die besten Teilnehmer aus Clausthal-Zellerfeld qualifizieren sich für das große Jugend-forscht-Bundesfinale vom 26. bis 29. Mai in Paderborn.