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Uwe Luhmann, Diana Wodetzki, Peter Herm, Achim Gründel, Michael Herbst und Torsten Rödenbeck (vorn v.l.)machen den Beitritt zum Glasfaserprojekt der Samtgemeinde Elbmarsch perfekt   beobachtet werden sie von Rolf Roth, Heiner Luhmann, Manfred Mundt, Maik Bröse und Olaf Heuer als Vertreter der Samtgemeinden und des Elbkom-Verwaltungsrats (h.v.l.). Foto: be
Uwe Luhmann, Diana Wodetzki, Peter Herm, Achim Gründel, Michael Herbst und Torsten Rödenbeck (vorn v.l.)machen den Beitritt zum Glasfaserprojekt der Samtgemeinde Elbmarsch perfekt beobachtet werden sie von Rolf Roth, Heiner Luhmann, Manfred Mundt, Maik Bröse und Olaf Heuer als Vertreter der Samtgemeinden und des Elbkom-Verwaltungsrats (h.v.l.). Foto: be

Samtgemeinde Elbmarsch: Breitbandvertrag unter Dach und Fach

pet Bardowick. Internetgeschwindigkeiten von 50, 100 oder 200 MBit/Sekunde — in den Gemeinden Barum, Handorf, Radbruch und Wittorf soll das in weniger als zwei Jahren flächendeckend Realität sein. Die Bürgermeister besiegelten jetzt im Bardowicker Rathaus die Beteiligung ihrer Gemeinden am Glasfaserprojekt der Samtgemeinde Elbmarsch. Die Gemeinde Mechtersen soll als fünftes Dorf aus der Samtgemeinde Bardowick bald folgen.

Der Unterzeichnung des Vertrags gingen lange Verhandlungen, Untersuchungen und Diskussionen voraus. Heiner Luhmann als Bürgermeister der Samtgemeinde Bardowick, bei der die Koordination des Projekts liegen soll, weiß: „Es liegt noch viel Arbeit vor uns.“ Er freute sich, „dass wir einen großen Schritt machen und uns unseren Nachbarn in der Samtgemeinde Elbmarsch zugewandt haben. Damit bekommen wir die neueste Technik.“

Diana Wodetzki und Uwe Luhmann unterschrieben für die „Elbmarsch Kommunal Service“ (Elbkom), für die Gemeinden leisteten die Bürgermeister Torsten Rödenbeck (Barum), Peter Herm (Handorf), Achim Gründel (Radbruch) und Michael Herbst (Wittorf) ihre Unterschrift unter den Vertrag. Zuvor hatte der Verwaltungsrat der Elbkom der Zusammenarbeit ebenso zugestimmt wie die Räte der vier Gemeinden.

Ein Antrag auf eine Förderung von Planungskosten ist bereits gestellt, in den nächsten Monaten steht unter anderem die Erstellung einer „Netzstrukturplanung“ an — dabei werden die mit Breitband unterversorgten Bereiche der Gemeinden ebenso ermittelt wie die Gesamtkosten des Glasfaserausbaus.

Danach lässt sich errechnen, wie hoch die Quote der Haushalte sein muss, die sich an dem Projekt beteiligen müssen. In der Samtgemeinde Elbmarsch waren das 60 Prozent gewesen, die dann hauchdünn erreicht wurden. Mittlerweile machen 67 Prozent der Haushalte mit, das sind 3400, so Uwe Luhmann. Rund 2700 Haushalte aus dem Gebiet der Samtgemeinde Bardowick könnten für eine Teilnahme am neuen Breitbandprojekt in Frage kommen.

Spannend wird es dann nach den Sommerferien, spätestens ab September, wenn voraussichtlich die Informationsveranstaltungen in den einzelnen Gemeinden stattfinden. Anschließend müssen die Bürger darüber befinden, ob sie sich am Projekt beteiligen und einen Vertrag mit dem Netzbetreiber abschließen. In der Samtgemeinde Elbmarsch ist das das Unternehmen „pepcom“ aus München .

Für diejenigen, die sich früh dafür entscheiden, einen Glasfaseranschlussvertrag zu unterschreiben, fallen keine Anschlusskosten an. Die Entscheidung darüber, ob die Anzahl der teilnehmenden Haushalte reicht, soll schließlich im Spätherbst fallen, Anfang 2017 könnten die Tiefbauarbeiten beginnen.

Davon, dass die erforderliche Quote erreicht wird, sind die Bürgermeister überzeugt. Dabei ist die erreichte Quote im Gesamtbereich entscheidend, so dass etwa ein von Bürgermeister Torsten Rödenbeck prognostiziertes gutes Ergebnis für Barum durchaus eine nicht so hohe Quote in einer anderen Gemeinde ausgleichen kann.