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Natalia Sadeba (l.) und Silke Möller, die Leiterin des Thomasburger Kindergartens, schauen sich die Baupläne der Kinderkrippe an, die schon bald an den Thomasburger Kindergarten angebaut werden soll. Foto: t&w
Natalia Sadeba (l.) und Silke Möller, die Leiterin des Thomasburger Kindergartens, schauen sich die Baupläne der Kinderkrippe an, die schon bald an den Thomasburger Kindergarten angebaut werden soll. Foto: t&w

Kinderkrippe Thomasburg: Ein Anbau für die Jüngsten

kre Thomasburg. „Wir rechnen jetzt jeden Tag mit der Baugenehmigung“, sagt Ostheides Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer. Sobald das Wetter es zulässt, soll es dann auch losgehen mit dem Bau der Kinderkrippe in Thomasburg. 286 000 Euro stehen im Haushalt der Samtgemeinde für das Vorhaben bereit, „180 000 Euro davon steuert das Land an Zuschüssen bei“, präzisiert der Rathauschef.

Vorgesehen ist kein alleinstehender Neubau, sondern ein Anbau an den bereits bestehenden Kindergarten. „Mit Durchgang für die Mitarbeiter zu den vorhandenen Sozialräumen“, erklärt Norbert Meyer. In der Samtgemeinde Ostheide sind die Gemeinden für die Kindergärten, die Samtgemeinde aber für das Krippenwesen zuständig. Zwei unterschiedliche Träger also, die sich um die Betreuung des Nachwuchses kümmern. Dass das zu Problemen mit anderen Genehmigungsbehörden führen könnte, damit hatte Norbert Meyer nicht gerechnet. Die Landesschulbehörde hatte ob der unterschiedlichen Trägerschaft zuerst Bedenken, „aber die konnten wir ausräumen“, berichtet der Samtgemeindebürgermeister.

Mit der Gemeinde Thomasburg hat die Samtgemeinde einen Vertrag über das Grundstück geschlossen, auf dem der Anbau entstehen wird. Geplant sind ein 45 Quadratmeter großer Gruppenraum, ein Ruheraum (27 Quadratmeter) sowie Sanitärräume. Mit der Realisierung dieses Projektes kommt die Samtgemeinde nun auch im Thomasburger Bereich der steigenden Nachfrage nach Krippenplätzen nach: Schon jetzt gibt es nämlich eine altersübergreifende Gruppe im Kindergarten von Krippen- und Kindergartenkindern. Acht Krippenkinder sind es derzeit, die im Kindergarten mitbetreut werden. Die Waschräume teilen sie sich mit den „Großen“, den Mittagsschlaf halten die Jüngsten im Personalzimmer der Erzieher. Ein Provisorium, das mit dem Bau der Krippe ein Ende findet. Zumal die Nachfrage nach Plätzen auch in Thomasburg vorhanden ist. Über 60 Krippenplätze verfügt die Samtgemeinde zurzeit – 30 in Barendorf, 15 in Wendisch Evern und 15 in Neetze. Mit Thomasburg kommen weitere 15 dazu. „Damit sind wir gut aufgestellt“, glaubt Meyer, wohlwissend, dass Krippen- und Kindergartenplätze ein Standortfaktor sind, auf den junge Familien großen Wert legen.