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Die Käthe-Kollwitz-Straße begrenzt den Bereich des Bebauungsplans Nr. 24 „Auf dem Katzenberg“ am nördlichen Ende, links davon liegt das Areal, das künftig intensiver genutzt werden kann. Foto: be
Die Käthe-Kollwitz-Straße begrenzt den Bereich des Bebauungsplans Nr. 24 „Auf dem Katzenberg“ am nördlichen Ende, links davon liegt das Areal, das künftig intensiver genutzt werden kann. Foto: be

Adendorf: Bauen in der zweiten Reihe

pet Adendorf. Adendorf kann weiter wachsen – in diesem Fall nach innen. Durch eine Änderung des Bebauungsplans Nr. 24 „Auf dem Katzenberg“ soll es Grundstücksinhabern künftig möglich werden, im rückwärtigen Bereich ein weiteres Wohnhaus zu errichten. Mit den Stimmen der SPD und gegen das Votum von Grünen und CDU/Jacobi empfahl der Ausschuss für Umweltschutz und Planung in seiner jüngsten Sitzung dem Verwaltungsausschuss, der 5. Änderung des Bebaungsplans zuzustimmen.

Möglich werden soll die zusätzliche Bebauung der großen Grundstücke, die fast ausnahmslos 1200 Quadratmeter und mehr messen, in einem knapp 400 Meter langen Streifen entlang der Kastanienallee. Im Norden wird die Fläche begrenzt von der Käthe-Kollwitz-Straße, im Süden endet sie auf Höhe der Helene-Lange-Straße. Rund ein Dutzend Grundstücke sind betroffen.

Grundstückseigentümer hatten die Änderung des Bebauungsplans angeregt. Auf die Gemeinde sollen so auch keine Kosten für die Änderung des Bebauungsplans zukommen, die seien von den Eigentümern zu tragen, erklärte Bauamtsleiter Christian Ninnemann.

In der von der Verwaltung vorgelegten „5. Änderung des Bebauungsplans“ ist der Passus „Jedes Baugrundstück darf nur mit einem Haus bebaut werden“ gestrichen worden. Künftig möglich werden soll im hinteren Bereich der bis zu 70 Meter langen Grundstücke der Bau von Einzel- und Doppelhäusern. Mindestgrundstücksgröße: 600 Quadratmeter, die Zufahrt muss über die Kastanienallee, an den vorhandenen Wohnhäusern vorbei, erfolgen.

Stimmt auch der Verwaltungsausschuss des Rates der Änderung des Bebauungsplans zu, folgt die öffentliche Auslegung des Entwurfs sowie die Beteiligung der Behörden und „sonstigen Träger öffentlicher Belange“.

In der Ausschusssitzung stellte Burkhard Jäkel, Leiter des Fachdienstes Umwelt des Landkreises, außerdem den Entwurf der Fortschreibung des Landschaftsrahmenplans durch den Landkreis Lüneburg vor. Der Plan ist im Internet über www.landkreis-lueneburg.de einzusehen. Für die Adendorf betreffenden Bereiche bereitet die Verwaltung nun eine Stellungnahme vor.