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Glückliche Gesichter nach getaner Arbeit: Schüler der Klasse 9B an der Oberschule am Wasserturm haben gemeinsam mit Studenten der Leuphana Erklärvideos gebastelt, das sogenannte Explainity. Foto: be
Glückliche Gesichter nach getaner Arbeit: Schüler der Klasse 9B an der Oberschule am Wasserturm haben gemeinsam mit Studenten der Leuphana Erklärvideos gebastelt, das sogenannte Explainity. Foto: be

Schüler basteln Explainity zur Flüchtlingssituation +++ mit Video

us Lüneburg. Wie kommen die Flüchtlinge eigentlich nach Deutschland? Warum flüchten sie überhaupt und wie funktioniert das deutsche Asylrechtsverfahren? Die Klasse 9b der Oberschule am Wasserturm wollte es genauer wissen. Denn obwohl in den Medien täglich über flüchtende Menschen aus den Krisengebieten des Nahen Ostens und Afrikas berichtet wird, sind die Gründe, Hintergründe, Ursachen und Konsequenzen für manche schwer verständlich. Zusammen mit Studenten der Leuphana haben sich die Schüler deshalb daran gemacht, mehr Klarheit in diese Themen zu bringen. Das Ergebnis ihrer wochenlangen Arbeit sind fünf Erklärvideos.

„Es war schwer, aus den vielen Informationen das Wichtigste herauszufiltern“, beschreibt Marie die Arbeit ihrer Gruppe. Zusammen mit weiteren Mitschülern ihrer Klasse hatte sich die 15-Jährige das Thema „Fluchtgründe“ für ein sogenanntes Explainity – ein kurz gefasstes Erklärvideo in Worten und Bildern – vorgenommen. Die Aufgabe: In nur wenigen Sätzen sollten sie die wesentlichen Informationen zusammenfassen und durch aussagekräftige Illustrationen ergänzen. In dem Video – es sollte nicht länger als zwei bis drei Minuten dauern – werden die Illustrationen dann nacheinander ins Bild gebracht und von einem Sprecher erläutert. Explainitys erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, da sie den Betrachter in die Lage versetzen, sich in kurzer Zeit auch von komplexeren Themen ein Bild zu machen.

Der Anstoß zu dem Projekt kam von fünf Leuphana-Studenten. In ihrem Komplementärstudium setzten sie sich mit der Flüchtlingsintegration auseinander, wollten sich dem Thema aber auf andere Art nähern, wie Sophie Treu erläutert: „Wir wollten die andere Seite, also mal nicht die Flüchtlinge, ansprechen, denn auch wir werden mit dieser Situation konfrontiert“, sagt die Studentin der Politikwissenschaften. Über die Willkommeninitiative nahmen sie Kontakt zu Lüneburger Schulen auf, in der 9b der Oberschule am Wasserturm fanden sie interessierte Mitstreiter…

Den vollständigen Text lesen Sie in der heutigen Printausgabe der Landeszeitung