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Der Sozialpädagoge Andreas Brammer aus Betzendorf tritt als Jugendpfleger in der Gemeinde Salzhausen die Nachfolge von Monika Rase an. Foto: t&w
Der Sozialpädagoge Andreas Brammer aus Betzendorf tritt als Jugendpfleger in der Gemeinde Salzhausen die Nachfolge von Monika Rase an. Foto: t&w

Salzhausen: neuer Jugendpfleger mit neuen Konzept

emi Salzhausen. Die Gemeinde Salzhausen hat seit Kurzem einen neuen Jugendpfleger. Vor rund einem Monat hat Andreas Brammer aus Betzendorf die Nachfolge von Monika Rase angetreten. Derzeit entwickelt der Sozialarbeiter und -pädagoge zusammen mit der Reso-Fabrik, die die Jugendarbeit im Auftrag der Gemeinde durchführt, Vorstellungen für ein neues Konzept der Jugendarbeit. Seine Überlegungen sollen am 17. März in einem internen Workshop dem Gemeinderat vorgestellt werden – deshalb möchte der 37-Jährige zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht zu viel darüber verraten. Nur so viel lässt er sich entlocken: „Ich möchte die Jugendarbeit breit aufstellen!“

Andreas Brammer stammt ursprünglich aus Raven und lebt mit seiner Frau und seinem zweieinhalbjährigen Sohn in Betzendorf. Zuletzt hat er zwölf Jahre lang im Jugendzentrum Soltau gearbeitet. „Über die freie Stelle in Salzhausen bin ich durch Zufall gestolpert“, sagt er. „Aber nach zwölf Jahren war es auch Zeit für eine neue Herausforderung.“

Salzhausens Gemeindedirektor Wolfgang Krause ist froh, dass ein Nachfolger für Monika Rase gefunden wurde. „Bisher haben wir die Zeit mit Interimslösungen überbrückt. Ich hatte den Eindruck, dass jetzt wieder Kontinuität gefragt war.“ Sein erster Eindruck von dem Neuen sei „ausgesprochen positiv“ gewesen. Zugute kommen dürfte Andreas Brammer außerdem, dass er sich schon in der Gemeinde auskennt.

Seit Jahren spielt der 37-Jährige Fußball bei der SG Salzhausen-Garlstorf. Auch beruflich habe er sich in Salzhausen sofort wohl gefühlt, sagt er: „Hier herrscht eine sehr nette Atmosphäre, in der sich viel bewegen lässt.“ Diese positive Stimmung möchte der neue Jugendpfleger auch in seinem neuen Arbeitsumfeld erzeugen. Sein Ziel: „Ich will ein Haus schaffen, in dem sich jeder Salzhäuser Jugendliche wohlfühlen und einbringen kann.“ Als eine Maßnahme schwebt dem Betzendorfer vor, die Öffnungszeiten im Jugendkeller zu verlängern.

Seit seinem Stellenantritt hat Andreas Brammer schon viele Gespräche geführt. „Falls ich jemanden vergessen haben sollte, kann er mich gerne ansprechen“, sagt er. „Ich bin jederzeit zur Zusammenarbeit bereit.“