Donnerstag , 8. Dezember 2016
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Tragischer Domino-Effekt: Nach dem schweren Unfall auf der A7 war ein Autofahrer aus noch unbekannter Ursache auf das Stau-Ende aufgefahren. Der Mann schwebt in Lebensgefahr. Foto: feuerwehr
Tragischer Domino-Effekt: Nach dem schweren Unfall auf der A7 war ein Autofahrer aus noch unbekannter Ursache auf das Stau-Ende aufgefahren. Der Mann schwebt in Lebensgefahr. Foto: feuerwehr

Horster Dreieck: Autofahrer bei Unfall auf A7 eingeklemmt

lz Winsen/Horster Dreieck. Nur wenige Stunden nach dem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 bei Fleestedt in der Nacht zu Dienstag (LZ berichtete) führte dessen Rückstau zu einem weiteren folgenschweren Unfall. Dabei wurde ein 61-Jähriger in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Aus bislang ungeklärter Ursache hatte der Mann aus Mellendorf das Stau-Ende zu spät bemerkt und war gegen 9:30 Uhr mit seinem Mercedes auf einen bulgarischen Sattelzug aufgefahren. Die Feuerwehr befreite ihn mit schwerem Gerät aus dem Auto-Wrack. Ein Rettungswagen brachte den 61-Jährigen schließlich in eine Hamburger Klinik. Der Mann schwebt aufgrund seiner schweren Verletzungen derzeit in Lebensgefahr. Die Fahrerin des Sattelzugs kam mit einem Schrecken davon.

Unfaelle A7 am 16.02.2016
Gleich zwei schwere Unfälle ereigneten sich am Morgen auf der A7. Quelle: www.mapz.com

Am Mercedes entstand Totalschaden. Auch der Anhänger des bulgarischen Sattelzuges war nicht mehr fahrbereit. Die Autobahnpolizei Winsen zog zur Ermittlung des Unfallherganges einen Gutachter hinzu. Die Autobahn wurde während der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Aufräumarbeiten für mehrere Stunden voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung Elbtunnel (Norden) wurde über die A1 und A39 (Maschener Kreuz) umgeleitet. Es kam nur kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.